Rampen/Tore/Ladebrücken
Die Bahn mag’s robust
Die Deutsche Bahn verwendete bei der Modernisierung des Bahnbetriebswerkes Berlin Rummelsburg verschiedenste Tortypen des Torspezialisten Efaflex – Robustheit und „Bahntauglichkeit“ standen auf der Wunschliste des Auftraggebers. 1998i eröffnete die Deutsche Bahn die ICE-Betriebswerkstatt Berlin-Rummelsburg. Seit dem Jahr 2002 wird in einer zweiten Ausbaustufe das Werk systematisch weiter modernisiert. Es wurde eine Außenreinigungsanlage für Züge gebaut und im Jahr 2013 erweitert, eine 250 Meter lange Triebzughalle entstand sowie eine Auffahrt-Abstellanlage mit fünf Gleisen. Die seit 1914 bestehende IC-Halle wurde ebenfalls mit neuester Technik ausgestattet. Die Halle erhielt eine vollständig neue Giebelfront mit zwei Schnelllauf-Falttoren EFA-SFT und drei Schnelllauf-Spiraltoren EFASST von Efaflex.
Auf der gegenüberliegenden Giebelseite wurden vor mehreren Jahren ebenfalls zwei Efaflex-Falttore eingebaut. Diese beiden sind aufgrund der außermittigen Oberleitungsdurchführung asymmetrisch ausgeführt. Auch die Große Wagenhalle in direkter Nachbarschaft befindet sich aktuell im Umbau und wird mit der gleichen Torkombination versehen. Lothar Schleusner, Anlagenverantwortlicher im Bahnbetriebswerk Rummelsburg ist von den Toren überzeugt: „Tore von Efaflex sind robust und bahntauglich. Das heißt, hier geht es um Technik, die beansprucht wird und kaum ausfällt.

Wobei diese Ausfälle meistens von Flurförderzeugen verursacht werden. Efaflex ist ein sehr guter Partner für die Bahn. Der Kundendienst kommt innerhalb von 24 Stunden, wenn wir Hilfe benötigen. Deshalb haben wir uns auch beim Umbau der Großen Halle für diesen Hersteller entschieden.“ Ein langjähriger bestehender Rahmenvertrag zwischen der deutschen Bahn und Efaflex erleichtert die Zusammenarbeit.
Mit der Kombination zwischen Schnelllauf-Falttoren und Schnelllauf- Spiraltoren hat sich Efaflex auf die neuen Anforderungen des Kunden eingestellt. Während durch die Falttore die Schienenfahrzeuge in die Halle einfahren, werden die Spiraltore von Flurförderzeugen und sonstige Fahrzeugen im Dienste der Logistik frequentiert. Alle Tore in der Halle sind in das Brandschutzkonzept eingebunden und dienen im Brandfall auch als natürlicher Rauchabzug (NRA). Die Schnelllauf-Falttore geben für die in die Halle einfahrenden Züge sehr schnell die gesamte Durchfahrthöhe frei.
Individuell: Die Farbe der Tore folgt den Kundenwünschen Falttore von Efaflex sind grundsätzlich selbsttragend konstruiert, so dass der Einbau einfach und kostengünstig erfolgen kann. Je nach Fassade kann die Farbe der Tore den jeweiligen Gestaltungswünschen der Kunden angepasst werden. Die patentierte Modul-Bauweise sorgt nicht nur für einen problemlosen Einbau: Sämtliche Komponenten sind reparatur- und wartungs- freundlich Stück für Stück miteinander verschraubt. Darüber hinaus werden verzinkte Stahlteile genau dort verwendet, wo es für die Festigkeit und die Langlebigkeit von entscheidender Bedeutung ist. Die Torflügel sind aus eloxierten, besonders verwindungssteifen Aluminiumprofilen hergestellt. So können die bewegten Massen sehr niedrig gehalten und damit dauerhaft gewünscht hohe Bewegungsgeschwindigkeiten realisiert werden. Für die einfache Handhabung und leichte Bedienbarkeit sorgen spezielle Mikroprozessorsteuerungen.
Vollautomatische Fertigung der Lamellen in Eigenregie
Auch die neue wärmeisolierende Spiraltorgeneration von Efaflex bewährt sich für die frequentierten Durchfahrten für Flurförderzeuge. Mit Torblattgeschwindigkeiten von bis zu 2,5 m/s und einer extrem hohen Wärmedämmung nach DIN EN 13241-1 von unter 2,0 W/m²K lassen die Tore besonders während der Heizperiode die Hallentemperatur weitgehend konstant. Die vollautomatische Fertigung der einzigartigen Torblatt-Lamellen erfolgt in Eigenfertigung im Hause Efaflex. Damit kann die Lamellenstärke in Abhängigkeit von der geforderten Wärmedämmung zwischen Profilstärken von 40 mm, 60 mm, 80 mm und künftig auch 100 mm variiert werden. Die Lamellenhöhe beträgt dabei einheitlich 225 mm, was der Optik zugutekommt. Funktional erfüllt die neue SST-Generation höchste Erwartungen: Neben den hervorragenden Wärme- und Schalldämmwerten wurde zum Beispiel eine überdurchschnittliche Windbelastbarkeit bis Klasse 4 nach DIN EN 12424 nachgewiesen. Auch für die ICE-Halle haben sich die Planer für Schnelllauf-Falttore entschieden. Hier hat die Deutsche Bahn die Hallenabschlusstore im Jahr 2012 mit zusätzlichen Tor-Restflächenabdichtungen ergänzt. Die ICE-Züge überschreiten häufig eine Gesamtlänge von mehr als 400 Metern. Entsprechend lange Hallen zu bauen wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll und meistens aus Platzgründen überhaupt nicht realisierbar. Wenn der Zug also aus der Halle ragt, müssen die schnelllaufenden Zufahrtstore an der betroffenen Hallenseite erst einmal automatisch offen bleiben.
Dann kommen aber die zusätzlichen Torrestflächenabdichtungen „TRFA“ von Efaflex zum Einsatz: Die volltransparenten und motorisch entweder verschieb- oder faltbaren PVC-„Vorhänge“ sind exakt nach der Hüllkurve des Zugs zugeschnitten. Die Konturen passen sich so perfekt an, dass der Luftaustausch auf ein Minimum reduziert wird und gleichzeitig eine konstante Hallentemperatur erreicht wird.
Kontakt: DB Station & Service AG D-10557 Berlin www.deutschebahn.com
Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG D-84079 Bruckberg Tel.: 0 87 65 / 82-0 E- Mail: [email protected] www.efaflex.com









