Behälter- & Palettenpooling

Relaxt zum Ladungsträger

Eine eigene Ladungsträgerorganisation ist zumeist mit hohen Kosten und Aufwand verbunden. Als Alternative nutzen viele Unternehmen die Poolingsysteme, die zudem oft noch umweltschonender sind. Die Poolbetreiber müssen gewährleisten, dass Kunden auch sicher den richtigen Ladungsträger in der von ihm gewünschten und schließlich auch bezahlten Qualität erhalten. „Das ist die große Herausforderung, der wir uns seit vielen Jahren mit unserem Team stellen“, unterstreicht Christian Kühnhold, Geschäftsführer von Paki Poolingpartners. „Um die Aufgabe tagtäglich zu lösen, betreiben wir in dem Segment über 10.000 An- und Abnahmestellen in ganz Europa. Die Nutzung des Pooling Partners Netzwerkes spart erhebliche Kosten für überflüssige Leerfahrten, da die Ladungsträger nicht zurückgeführt werden müssen, sondern einfach von anderen Kunden ortsnah übernommen oder an diese weitervermittelt werden“, so Kühnhold. Zudem habe man ein Qualitätssystem für die Europalette für unterschiedlichste Anforderungen eingeführt. Die Qualitätsstufen entsprechen weitgehend der Klassifizierungsempfehlung für EUR-Paletten, die unter der Führung der GS1 gemeinsam mit Vertretern aus Handel und Logistik entwickelt und im letzten Jahr veröffentlicht wurde. Der Pool des Netzwerks umfasst derzeit mehr als 600 Mio. Europaletten, 20 Mio. Gitterboxen, 300 Mio. E-Kisten und viele hunderttausend Düsseldorfer- oder H1- Paletten. Einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leistet das Unternehmen durch die verstärkte Nutzung von aufbereiteten Gebrauchtpaletten für den Einsatz in Hochregallägern und in hochtechnisierter Fördertechnik.

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Outsourcing bei Paletten und Boxen als gelungene Alternative

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Zudem biete man nicht nur diese mit dem „blauen Engel“ ausgezeichnete maschinentaugliche Paletten an, sondern entwickle auch neue Ladungsträger, die modernen Anforderungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit besser gerecht werden, wie die leichte und platzsparend stapelbare 1.4-Viertelpalette. Der Poolbetreiber Eupalo bietet allen Beteiligten in der Lieferkette eine IT-basierte Lösung für einfaches, transparentes Ladungsträgermanagement. In Kombination mit einem flächendeckenden Depotnetzwerk stehen allen Teilnehmern bundesweit Ladungsträger (LT) in gewünschter und klassifizierter Qualität zur Verfügung, derzeit EUR-Paletten, Gitterboxen und Düsseldorfer Paletten.

Das Unternehmen verbindet die Vorteile geschlossener Systeme mit der Flexibilität offener Pools. Depots sortieren und klassifizieren die Ladungsträger in A-, B- und C-Klassen. Beschädigte Ladungsträger werden in Points aussortiert oder repariert und dem Kreislauf wieder zugeführt. Zudem können die Teilnehmer durch kurzfristige Bereitstellung der gewünschten Qualität auf saisonale Geschäfte auch regional reagieren, ohne kostspielige Leerguttransporte übernehmen zu müssen. Eine hauseigene Online-Software sorgt mit ihrer übersichtlichen Handhabung für einen ständigen Abgleich sämtlicher LTKonten, die entsprechend in den A-, B-, C-Qualitäten geführt werden.

Jeder Teilnehmer kann gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern ein Ladungsträgerkonto im geschützten Bereich führen, sodass auch z. B. Überweisungen von Ladungsträgern möglich sind. 2return, ein Unternehmen der Rotom Deutschland GmbH, bietet derzeit drei verschiedene Abwicklungsmöglichkeiten an: Beim Pooling liefert das Unternehmen die Lademittel zur Produktionsstätte. Der Kunde nutzt diese für den Versand, anschließend werden die leeren Lademittel wie Paletten oder Boxen wieder bei der Endladestelle abgeholt. Bei der reinen Abholung kauft der Kunde und liefert seine Ware aus. Nach der Benutzung werden die Ladungsträger von Rotom wieder eingesammelt. Beim reinen Management hingegen organisiert Rotom die Transportströme kundeneigener Ladehilfsmittel. Außer den grundlegenden logistischen Dienstleistungen wie Versorgung, Einsatz, Sammeln und Rückführung kann das System für alle Arten von Lademitteln in jeder Art und Weise von der Industrie bis zum Handel angewendet werden.

Unabhängig davon, ob die Lademittel als Einweg oder Mehrweg verwendet werden, der Kunde diese bereits besitzt oder mietet, oder ob er Holz, Metall oder Kunststoff einsetzt. Die Disposition basiert auf der web-based B2B solution Exception, mit dem Kunden jederzeit zeitnah ihre Lademittelströme verfolgen können sollen. Als Spezialist rund um das Thema Verpackung bietet DB SchenkerEuropac ein breites Spektrum an one-way-, Miet- und Kauflösungen, Behälterreinigung und Management sowie Verpackungsberatung oder Entwicklung und individuelle Poolinglösungen. Durch die flächendeckende Präsenz in Deutschland mit den rund 50 Zentren der Schenker AG bietet das Unternehmen Mehrweg-Transportverpackungen im one-way-System. Der Nutzer entrichtet eine einmalige Einsatzgebühr, basierend auf den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Vermietung von Mehrweg-Transportverpackungen sowie der AGB Handel von DB SchenkerEuropac.

ifco SmartCycle
Im SmartCycle durchläuft jeder Behälter bis zu einhundertmal das System, bevor er schließlich granuliertund zu einem neuen Behälter recycelt wird.

Die Einsatzgebühr beinhaltet sowohl eine bedarfsgerechte Leergutanlieferung beim Versender als auch die Leergutentsorgung beim Empfänger. Neben Leerguttransporten und Zwischenlagerungen sind anfallende Kosten für Kontoführung und Administration ebenfalls in der Einsatzgebühr enthalten. Dem Versender wird die benötigte Anzahl an Mehrweg- Transportverpackungen zur Verfügung gestellt. Der Transport zum Empfänger erfolgt durch Schenker. Zwei bis drei Tage nach der Zustellung wird das Leergut beim Empfänger abgeholt und an ein Depot zurückgeführt. Vorteilhaft ist die bedarfsgerechte Bereitstellung der gewünschten Mehrweg-Transportverpackung und transparente Abwicklung. Zum optimalen Schutz der Ware vor Beschädigung, Verschmutzung und Diebstahl bietet Schenker die R-Box an. Sie verfügt über ein große Belade- beziehungsweise Entnahmeklappe, einen platzsparenden Dreh-/Schiebedeckel und ist im Leerzustand über 70 % volumenreduziert. Ein Poolingsystem speziell für Lebensmittel betreibt Ifco.

Das Unternehmen verfügt über einen weltweiten Pool von mehr als 125 Mio. Mehrwegtransportbehältern und eine internationale Infrastruktur von 210 Lagern und Service Centern, in denen jeder Behälter Qualitätskontrollen durchläuft und sorgfältig hygienisch geeinigt wird, wobei die strengen Anforderungen der Lebensmittelhygiene (HACCP) eingehalten werden.

Warum Pooling?

  • keine interne Organisation einer Verpackungs- oder Behälterlogistik
  • keine unnötigen Lagerbestände bei geringer Auslastung
  • sauberes, einfaches Handling ohne Maschineneinsatz
  • keine defekten oder beschädigten Holzpaletten
  • geringe Umweltbelastung durch Mehrwegprinzip
  • Senkung der CO2-Emission
  • Vermeidung teurer Leerfahrten
  • Schonung der Ressourcen
  • prozessorientierte Ladungsträger-Verfügung
  • längere Lebensdauer der Ladungsträger
  • gleichbleibende Qualitäten in der Lieferkette
  • kundenbezogene Qualitäten
  • Verbindlichkeiten und Forderungen stets im Blick
  • einfache Abwicklung sämtlicher Tauschprozesse

Kontakt: Eupalo GmbH, D-59821 Arnsberg www.eupalo.de

Ifco Systems GmbH, D-82049 Pullach E-Mail: [email protected], www.ifco.de

Paki Logistics GmbH, D-58256 Ennepetal E-Mail: [email protected], www.paki.de

Schenker Deutschland AG, D-65451 Kelsterbach, E-Mail: [email protected], www.dbschenker.com/de

Rotom Deutschland GmbH, D-50189 Elsdorf E-Mail: [email protected], www.rotom-europe.com

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