1.400 Kilometer in Australien
Schwerlasttransport in Down Under
Die australischen Schwerlast-Spezialisten von Doolan’s Heavy Haulage haben zwei je 160 Tonnen schwere Brecherkomponenten mit WideCombi Achslinien von Scheuerle befördert.
Wegen des günstigen Eigengewichts und der niedrigen Bauhöhe der Transportmodule konnte das Unternehmen die Aufgabe in kurzer Zeit erledigen, da es nicht auf spezielle Zeitfenster ausweichen musste. Laut den Verantwortlichen hätte sich der Transport mit anderer Ausrüstung nicht so effizient abwickeln lassen.
Zwei Zugmaschinen mit insgesamt 500 Tonnen Zugkraft und 14 WideCombi Achslinien von Scheuerle waren nötig, um ein 160 Tonnen schweres und 5,5 mal 5,5 mal 5,0 Meter großes Bauteil einer Brecheranlage vom Ingenieursdienstleister RCR Tomlinson mit Sitz in Welshpool, Westaustralien, zum Einsatzort in einem Steinbruch zu befördern. Gleich zwei davon gingen zeitgleich auf Reisen. Mit der Durchführung des Auftrags beauftragte ein großer international tätiger Logistiker die Schwergutprofis von Doolan’s Heavy Haulage.
Rund 1.400 Kilometer mussten die beiden Schwerlastkombinationen zurücklegen. Die Bauweise der WideCombi Achslinien brachte mehrere Vorteile mit sich: Aufgrund der günstigen Verteilung des Lastgewichts auf den Achslinien und des verhältnismäßig niedrigen Eigengewichts sowie der niedrigen Bauhöhe des Transportfahrzeugs konnten die beiden Lastzüge den größten Teil der Strecke sowohl ohne Polizeieskorte wie auch ohne Begleitfahrzeuge eines Stromversorgers absolvieren. Zudem war der Konvoi in der Lage, die meiste Zeit des Tages zu fahren und musste nicht auf kurze Zeitfenster ausweichen. Nur auf insgesamt 2,5 Kilometer der Tour mussten Mitarbeiter des Energieversorger Stromleitungen anheben, so dass die beiden Lastzüge darunter durchfahren konnten.
"Wenn wir Transportausrüstung lokaler Hersteller verwendet hätten, wären zusätzliche Achslinien nötig gewesen, um die Last ordnungsgemäß zu verteilen. Wegen der zusätzlichen Höhe des Transports hätten wir außerdem auf 250 statt 2,5 Kilometer die Unterstützung eines Stromversorgers benötigt, um Stromleitungen zu unterfahren", erklärt Ross Attwood von Doolan’s Heavy Haulage, der für den Transport verantwortlich war.
Doolan’s Heavy Haulage setzt grundsätzlich auf Transportausrüstung aus Pfedelbach. So verfügt die Flotte des Schwerguttransporteurs über WideCombi und InterCombi Achslinien.










