Schnelle Umschlagszeiten

Martin Schrüfer,

Flughafen Wien als krisensicheres Luftfrachtzentrum etabliert

Die COVID-19-Krise stellt den Flughafen Wien genau wie die gesamte Luftfahrtindustrie auf eine  Bewährungsprobe. Dank jahrelanger Investitionen in den Logistikstandort fungiert der Flughafen Wien auch in der Krise als zuverlässiges Luftfrachtzentrum für Mittel- und Osteuropa.

Frachtabfertigung einer Boeing 747-8F am Flughafen Wien © Flughafen Wien

„Aufgrund der jahrelangen Investitionen in die Flughafeninfrastruktur, seiner exzellenten geografischen Lage sowie seiner 24-Stunden-Betriebserlaubnis bietet der Flughafen Wien seinen Kunden schnelle Abfertigungszeiten und ist für aktuelle und kommende Herausforderungen bestens gewappnet“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand des Flughafen Wiens.

Mit der Fähigkeit zur Abfertigung aller Flugzeugtypen bewiesen die Mitarbeiter der Flughafen Wien AG ihre Anpassungsfähigkeit in der Corona-Krise etwa bei der Abfertigung von sogenannten Frachtern, d. h. ausschließlich für Luftfracht genutzte Passagierflugzeuge. Flexibilität bringt Airline-Kunden zudem der 24-Stunden-Betrieb aller Einrichtungen, wie Zoll, Grenzschutz und Gesundheitsamt. Mit dem im Jahr 2018 errichteten Pharma Handling Center ist der Flughafen Wien auch für zeit- und temperaturkritische Transporte von medizinischen Gütern  gerüstet.

Auch in der Krise konnten sich die Logistik- und Abfertigungseinrichtungen des Flughafens in ihrer Drehscheibenfunktion nach Osteuropa für Güter der Elektronik- und Automobilindustrie behaupten. Ein Wachstum gab es bei wichtigen Hilfsgütern wie Masken, Coronatests und Schutzanzügen als auch bei Produktionsgütern, dringend benötigten Pharmaprodukten und im Bereich E-Commerce.

Anzeige

„Für das aktuell sehr dynamische Marktumfeld mit schnell ansteigenden Frachtvolumen in Europa ist der Flughafen Wien mit seinen vorhandenen Kapazitäten bestens aufgestellt. Trotz rückläufiger Beiladefracht aufgrund der fehlenden Passagierflugzeuge verzeichnen wir seit Monaten Anstiege vor allem bei den Ausladungen/Importfracht von bis zu 30 Prozent“, erläutert Michael Zach, Vice President Sales & Finance, Ground Handling & Cargo Operations des Flughafens Wien.

Auch bei den LKW-Verkehren kann der Flughafen Wien Vorteile als europäisches Frachtdrehkreuz ausspielen: Das Einzugsgebiet des dichten Roadfeedernetzes für Luftfracht erstreckt sich weit über Nachbarstaaten und die großen europäischen Hubs bis auf den Balkan, die Ukraine und Polen hinaus.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Luftfracht

Eine Drohne für effizientere Lieferketten

Das spanische Startup Grasshopper Air Mobility möchte die regionale Logistik mit der Markteinführung seines “e350 Flying Cargo Vans”, einer Flug-Fahrt-Drohne für nahtlose End-to-End Lieferungen, revolutionieren. Diese soll Zuverlässigkeit,...

mehr...
Anzeige

Gastbeitrag

Drohnenlogistik: From Lüdenscheid to beyond

Viele Logistiker kennen es: das Problem der letzten Meile. Für Marius Schröder, Geschäftsführer und Co-Founder von Third Element Aviation, liegt die Lösung in der Luft – Drohnenlogistik! Was in Lüdenscheid seit Februar bereits funktioniert, könnte...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren