Speditionsterminal

Andreas Mühlbauer,

Noerpel-Gruppe baut neuen Speditionsstandort

Die Noerpel-Gruppe errichtet in Villingen-Schwenningen ein 10.000 Quadratmeter großes Speditionsterminal. Zum Jahreswechsel 2022/2023 wird der bestehende Noerpel-Standort in die neuen Gebäude umziehen.

Gaben den Startschuss für den Neubau (von links): Christian Brose (BremerBau), Judith Noerpel-Schneider (Noerpel-Gruppe), Jürgen Roth (Oberbürgermeister Villingen-Schwenningen), Darko Ilic (Noerpel-Gruppe) und Joachim Ade (BremerBau). © Noerpel

Beim Neubau der Anlage setzt die Noerpel-Gruppe auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.
Auf einem 42.000 Quadratmeter großen Grundstück im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen entsteht zurzeit der neue Speditionsstandort der Noerpel-Gruppe – nur rund 600 Meter von dem bisher genutzten Areal entfernt. Das moderne Terminal wird über 7.300 Quadratmeter Umschlagfläche und 82 Verladetore verfügen. Rund 2.100 Quadratmeter sind als Büro- und Verwaltungsfläche vorgesehen. „Im Spätsommer steht der Rohbau, Ende des Jahres werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein“, erklärt Darko Ilic, Niederlassungsleiter Villingen-Schwenningen der Noerpel-Gruppe. Anfang 2023 ziehen die rund hundert Noerpel-Kolleginnen und Kollegen vom alten Standort zum neuen um.

Rund zehn Jahre vor Ort

Bereits seit 2013 ist die Noerpel-Gruppe mit einem Speditionsstandort in Villingen-Schwenningen präsent. Die abzuwickelnden Sendungsmengen haben kontinuierlich zugelegt, die bestehende Anlage hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. „Am Standort Villingen-Schwenningen organisieren wir beispielsweise für Unternehmen aus der Elektro- und Automobilbranche oder auch dem Maschinenbau komplexe Lieferketten“, erklärt Darko Ilic. „Wir versorgen die Produzenten mit Rohmaterial und stellen die Verteilung der fertigen Waren sicher. Um die nationalen sowie internationalen Transportleistungen zuverlässig realisieren zu können, sind wir auf geeignete Strukturen und Kapazitäten angewiesen. Die neue Anlage bietet dafür perfekte Bedingungen.“
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Noerpel-Gruppe mit dem Neubau die verfügbare Verkehrs- und Abstellfläche auf ihrem eigenen Gelände beachtlich vergrößert. Für internes Equipment steht künftig ausreichend Fläche bereit, so dass der öffentliche Verkehrsraum dauerhaft entlastet werden kann.

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Nachhaltiger Neubau

Wie bei den beiden anderen aktuellen Bauprojekten der Noerpel-Gruppe in Baden-Württemberg (Logistikzentren in Singen und Giengen) stehen auch beim Neubau in Villingen-Schwenningen die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Fokus: So wird das Terminal nach dem BEG 40-Standard gebaut. Bei dieser Effizienzstufe beträgt der Energiebedarf der Immobilie rund 40 Prozent der Energie eines Referenzgebäudes, spart damit also 60 Prozent Energie gegenüber einer konventionell errichteten Immobilie ein.

Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hallendach wird die Noerpel-Gruppe einen Großteil des am Standort benötigten Stromes selbst erzeugen. Außerdem installiert Noerpel zum Heizen eine energiesparende Luft-Wasser-Wärmepumpe und verwendet für die Hallenfassade Metall-Kassetten-Elemente – die Baustoffe lassen sich später problemlos recyceln. Für E-Fahrzeuge werden Ladestationen installiert. Auch die Vorrüstung von Ladestationen für E-Lkw ist vorgesehen. „Wir setzen bei all unseren Neubauprojekten auf nachhaltige Features und investieren hier gezielt“, sagt Judith Noerpel-Schneider, Mitglied der Geschäftsleitung der Noerpel-Gruppe. „Mit der modernen Anlage in Villingen-Schwenningen schaffen wir beste Voraussetzungen für unsere Kundenprojekte, gleichzeitig sind wir für unsere Mitarbeitenden und unser Umfeld perfekt aufgestellt.“

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