SSI Schäfer unterstützt Unternehmen

Martin Schrüfer,

„Cyber Days“-Auftragsvolumen effizient abwickeln

 SSI Schäfer unterstützt Unternehmen mit moderner Intralogistik bei der effizienten Auftragsbearbeitung in Peak-Zeiten wie den „Cyber Days“.

© SSI Schäfer

Laut einer Studie von eMarketer war der E-Commerce-Handel vor der globalen COVID-19-Pandemie auf dem Weg, bis zum Jahr 2023 22 Prozent aller Einkäufe abzudecken. Mit kostenlosem Online-Versand und Lieferungen am selben Tag haben auch Amazon und andere Einzelhandelsgiganten ihren Beitrag zum Konsumwandel geleistet. COVID-19 wird diese Entwicklung voraussichtlich weiter beschleunigen und eine andauernde Veränderung im Kaufverhalten bewirken. Kunden, die für gewöhnlich in Läden ihre Einkäufe erledigen, testen nun vermehrt den Online-Handel.

Obwohl durch die Corona-Krise schon seit Monaten deutlich mehr online bestellt wird und in manchen Branchen ein Ausnahmezustand herrscht, dürfte im vierten Quartal ein weiterer Anstieg folgen. Bevor das Weihnachtsgeschäft anläuft, gilt es zunächst, die so genannten „Cyber Days“ und „Black Friday“ Sales logistisch abzuwickeln.

Die jüngsten Ereignisse haben den Druck auf Unternehmen erhöht, eine optimale E-Commerce- bzw. Omnichannel-Distributions-Strategie zu verfolgen. Viele Unternehmen sind zu komplizierten Ad-hoc-Prozessen gezwungen, die ständige Aufsicht erfordern und schnell an ihre Grenzen stoßen. Die Verfügbarkeit von Arbeitskräften hängt von der Einfachheit der Arbeit und von der Anzahl der Prozesse ab, die das Bedienpersonal ausführen muss. Hinzu kommen finanzielle Einschränkungen und geringe Gewinnspannen: Kunden erwarten, für Online-Bestellungen weniger oder denselben Preis zu bezahlen wie in lokalen Geschäften.

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Um wettbewerbsfähig zu bleiben benötigen Unternehmen skalierbare E-Commerce-Fulfillment-Lösungen, mit denen flexibel auf Peak-Zeiten reagiert werden kann und diese Spitzen effizient abgewickelt werden. Auf diese anspruchsvollen Anforderungen hat sich SSI Schäfer spezialisiert. Der Intralogistik-Spezialist entwickelt seit Jahrzehnten hochperformante Anlagen und intelligente Software-Lösungen, die im Rahmen einer E-Commerce- oder Omnichannel-Strategie das individuelle Anforderungsprofil der Unternehmen perfekt abdecken.

Für ein großes E-Commerce-Auftragsvolumen geeignet – Pick-n-Sort-Kommissioniermethode

Bei Pick-n-Sort handelt es sich um eine Strategie, bei der mehrere Aufträge unter mehreren Kommissionierern oder Prozessen aufgeteilt werden. Die Aufträge werden separat kommissioniert und anschließend konsolidiert. Die Grundvoraussetzung für Pick-n-Sort ist, dass die beim Kommissionieren gewonnene Effizienz den zusätzlichen Schritt des Sortierens und/oder Konsolidierens ausgleicht. Der Effizienzgewinn macht sich vor allem bei einer größeren Anzahl an SKUs und größerer Distanz zwischen den benötigten Artikeln bemerkbar.

Wave Pick ist eine häufig verwendete Variante der Pick-n-Sort-Strategie. Mehrere Aufträge werden auf mehrere Kommissionierer oder Prozesse verteilt. Jeder bearbeitet dabei einen Anteil des gesamten Auftragspools. Ein entscheidendes Kriterium bei Wave Pick ist die Abhängigkeit der Teile eines Auftrags, die von verschiedenen Kommissionierern und/oder Prozessen bearbeitet werden. Wave Pick kann sowohl beim Person-zur-Ware-Prinzip als auch beim Ware-zur-Person-Prinzip angewendet werden. Bei einem Wave Pick, der nach dem Prinzip Person-zur-Ware durchgeführt wird, erhält der Kommissionierer eine Reihe von Aufträgen und geht durch das Warenlager, um alle Artikel für diese Aufträge zu kommissionieren. Mehrere andere Kommissionierer führen gleichzeitig die gleiche Tätigkeit aus. Bei einem Wave Pick, der nach dem Prinzip Ware-zur-Person durchgeführt wird, haben alle Aufträge die gleiche Priorität. Die Systeme arbeiten so effizient wie möglich, um jene Artikel bereitzustellen, die innerhalb einer Kommissionierwelle kommissioniert werden müssen.

Ein größeres Volumen führt zu einer höheren Kommissioniereffizienz beim Wave Pick (mehr Volumen im gleichen Kommissionierbereich). Die Größe der Aufträge hat wenig Einfluss auf den Kommissionierprozess. Wenn eine Kommissionierwelle aus 20.000 Stück besteht, macht es wenig Unterschied, ob diese für 500 oder 5.000 Aufträge benötigt werden, vorausgesetzt der Kommissionierprozess wird nicht durch den Sortierungsprozess eingeschränkt.

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