Kleinere Rollen für kleinere Güter

Martin Schrüfer,

Rulmeca stellt 40 mm Förderrollen für Poly-V-Kopf vor

Rulmeca erweitert sein Portfolio Förderrollen mit Poly-V Antriebskopf um neue Rollenkonfektionierungen mit 40 mm Durchmesser.

© Rulmeca

Sie erweitern die bislang nur in 50 mm Durchmesser verfügbaren Förderrollen-Serien 135 und KRO um Varianten mit 20 Prozent kleineren Durchmesser. Infolge können noch kleinere Güter über aktiv angetriebene Rollenbahnen gefördert werden, da der minimale Abstand zwischen den Rollen entsprechend reduziert werden kann. Montiert man alle 50 Millimeter eine Rolle und nimmt drei Rollen pro Stückgut als Minimalanforderung an, können Produkte ab einer Größe von 150 mm mit diesen neuen Rollen gefördert werden. Bei 50er Rollen war die Mindestgröße 170 mm. Theoretisch sind bei noch kleineren Produkten noch kleinere Montageabstände bis zu 42mm möglich, allerdings hat Rulmeca die passenden Poly-V-Riemen derzeit nicht lagerhaltig und die Montage wird bei zunehmend geringen Abständen zunehmend herausfordernd.

Im Zuge der Entwicklung der neuen Förderrollen entstand ein neuer Poly-V Antriebskopf, der auch bei den bisherigen 50 mm Rollen zum Einsatz kommen kann. Anwender dieser größeren Förderrollen profitieren von mehr Platz für Abdeckungen der Riemen als Eingreifschutz sowie von einer einfacheren Wartung durch den größeren Abstand zwischen den Antriebsköpfen.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Antriebsrollen von Rulmeca liegt nach Unternehmensangaben in der Auslegung des Antriebkopfes für ISO 9981 DIN 7867 konformen Poly-V Riemen: Er wird ohne zusätzliche Kupplungen mit dem Rollenrohr verbunden. Hierfür wird das Rohrende gestaucht und kaltgepresst, sodass eine formschlüssige Verbindung ohne nennenswerte Toleranzen zwischen dem Rollenrohr mit 40 oder 50 mm Durchmesser und der Kunststoffbuchse des Transmissionssystems entsteht. Der Aufbau bisheriger Konstruktionen war aufwendiger und dadurch teurer.

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 „Unsere Kunden wissen dies zu schätzen, denn beim Aufbau von Stückgutförderern mit Poly-V-Riemen angetriebenen Rollen ist jede Komponente ein Kostenfaktor. Wer hier hohe Qualität in besonders kosteneffizienter Auslegung anbieten kann, der hat im Seriengeschäft mit Förderanlagenbauern die Nase vorne. Wer jedoch die Qualität zugunsten des Preises vernachlässigt, der wird ausgemustert. Dies konnten wir bei einem unserer deutschen Großkunden während des ersten Lockdowns erfahren. Als wir im Frühjahr 2020 durch die behördliche verordnete Schließung nicht liefern konnten, wurde ein alternativer Hersteller herangezogen. Seine Rollen wurden jetzt jedoch wieder durch unsere ausgetauscht, da sie zu unruhig laufen und zu laut sind. Qualität ist also trotz günstiger Preisstellung entscheidend und hier sind wir führend“, erklärt Andreas Flies, Sales Manager Unit Handling bei Rulmeca Germany.

Die neuen 40er Rollen der Serien 135 und KRO sind in Stahl- und Edelstahlausführungen erhältlich. In Edelstahl sind sie auch für ein korrosives Umfeld und die besonders hygienische Lebensmittel-Produktion geeignet. Die neuen Kurvenrollen der KRO Serie mit konischer Polypropylen-Aufschiebmantelung werden über Poly-V-Riemen für angetriebene Kurven eingesetzt.

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