Energieeffizienz

Martin Schrüfer,

montratec setzt auf stromsparendes Schienen-System

„Energieeffizienz wird in der industriellen Produktion immer bedeutender“, so Martin Claussen, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing beim Intralogistik-Unternehmen montratec in Niedereschach. Mit 46,7 Prozent war noch im vergangenen Jahr die Industrie bundesweit der größte Stromverbraucher.

Die kontinuierliche Stromversorgung des gesamten montrac-Systems erfolgt direkt über die Monoschiene. © montratec GmbH

„Hier eröffnet sich für montratec ein Zukunftsmarkt, denn mit dem energiesparsamen Schienen- und Shuttle-Transportsystem montracrealisiert montratec nachhaltige und wirtschaftliche Intralogistiklösungen mit höchstem Einsparungspotential für alle Industriebranchen, selbst im Reinraum“, betont Claussen.

Ein Beispiel für die Umsetzung eines optimierten Energieverbrauchs in der Prozessautomation und Intralogistik ist das intelligente Monoschienen- und Transportshuttle-System montrac. Diese nachhaltige Intralogistiklösung von montratec weist einen vergleichsweise sehr geringen Stromverbrauch auf und ist damit umwelt- und ressourcenschonend. „Damit trägt der Einsatz von montrac im vernetzten Materialflussmanagement deutlich zur Energieeffizienzgewinnung, CO2 Einsparung und Kostenreduktion des Gesamtunternehmens bei“, unterstreicht Claussen. “Dieser positive Einfluss auf die Anlagenrentabilität (ROI) lässt sich anhand individueller Modellkalkulationen beziffern, die wir gemeinsam mit unseren Kunden erstellen.“

Das modular, dank Baukastensystem flexibel aufgebaute Transportsystem montrac besteht aus einem Aluminium-Monoschienensystem und unterschiedlichen, autonom gesteuerten Transportshuttletypen [mit integrierter Energieversorgung (On-Board Power Supply)], die eigenständig sowohl untereinander als auch mit der Fahrstrecke kommunizieren und stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Die dezentrale Systemsteuerung regelt die Interaktion zwischen Transportshuttle, Monoschiene und SPS-Steuerung und ermöglicht nicht nur die Einbindung von montrac in externe Prozessanlagen, sondern auch die Integration einer ERP-System-Anbindung. Durch den Austausch und die Visualisierung aller Systemdaten in Echtzeit und die damit einhergehende permanente Transparenz des montrac Systemstatus ist es möglich, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und Systemanpassungen zeitnah vorzunehmen.

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Verglichen mit klassischen Bandtransportern, deren Motoren permanent laufen, verbrauchen die montrac-Transportshuttles dank der integrierten Stromversorgung nur Strom beim Fahren. Während der Fahrt beträgt die durchschnittliche Leistungsaufnahme eines montrac-Transportshuttles, selbst bei einer max. Geschwindigkeit von 55 Meter pro Minute, lediglich ca. 27 W. Da jedes Transportshuttle mit einer integrierten Energieversorgung ausgestattet ist, wird auch für den On Board Power Supply kein zusätzlicher Stromanschluss benötigt.

Dank dieser integrierten Stromversorgung für externe Verbraucher können Werkstücke bereits während der Fahrt geprüft und bearbeitet werden. „Somit wird die Fahrzeit direkt zur Produktionszeit“, unterstreicht Claussen. Auch die elektrisch betriebenen montrac-Weichen haben mit lediglich 8,64 W eine minimale Stromaufnahme, ebenso wie die dezentrale intelligente Steuereinheit, der SmartRouter, der gerade einmal 4,8 W benötigt.

Das gesamte montrac-System arbeitet mit energieeffizientem DC-Strom und einer Spannung von 24 V, die direkt von der Monoschiene abgegriffen wird. Gleichstromnetze zeichnen sich durch einen wesentlich höheren Wirkungsgrad aus, da Umwandlungsverluste entfallen.

„Ein weiterer Vorteil des montrac-Systems ist die Stromversorgung direkt am Antrieb des Transportshuttles. Dadurch werden Leistungsverluste so gut wie ausgeschlossen und der Energieverbrauch des montrac-Systems gesenkt,“ betont Claussen.

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