Vakuum-Hubgerät

Marvin Meyke,

Dr. Schär setzt auf Best Handling Technology

Der Lebensmittelhersteller Dr. Schär aus Südtirol wählte das hessische Unternehmen Best Handling Technology für die Lieferung eines modernen Vakuumhebers für den Standort Ebsdorfergrund.

© Best Handling Technology

Das gelieferte Vakuum-Hubgerät vom Typ ezzFast ist für Lasten bis 35 Kilogramm ausgelegt und wurde über einen Wand-Schwenkkran ezzLINKeco fest an einem T-Träger im Bereich Komposition der Backwaren installiert. Mittels eines Aluminiumauslegers ist das System in der Lage, Säcke mit Backmischungen im Radius von 400 cm aufzunehmen und anschließend neben einer Waage abzusetzen. Von der konstruktiven Warte aus betrachtet war diese scheinbar einfache Aufgabe jedoch anspruchsvoll, denn die Säcke müssen liegend aufgenommen werden, am Kranarm hängend gedreht und aufrechtstehend zur Verwiegung abgesetzt werden. Dann werden die Säcke geöffnet und ein Teil der pulverförmigen Backmischung wird entnommen, bevor der teilentleerte Sack erneut angehoben und auf einer Palette zur Zwischenlagerung abgesetzt wird. Das wiederum bedeutete, dass eine technisch aufwändige Lösung gefunden werden musste.

Die Ingenieure konnten die Kundenforderung schließlich erfüllen, indem sie den Sackgreifer mit einem Gelenk versehen haben, mit dem die Säcke um 90 Grad gedreht und aufgerichtet werden können. Zur Bewegung von Kartons verfügt das System außerdem über eine Schnellwechselkupplung, die den Austausch der passenden Endeffektoren innerhalb kürzester Zeit und mit minimalem personellen Aufwand ermöglicht.

"Wir freuen uns, dass wir Dr. Schär mit der angebotenen Kombination das ideale System zur ergonomischen Handhabung der unterschiedlichen Gebinde für den Kompositionsbereich anbieten konnten und sind zuversichtlich, unseren Marktanteil in diesem Segment mittelfristig weiter auszubauen", kommentierte auch Best Handling-Geschäftsführer Winfried Kaiser angesichts der Inbetriebnahme im Herbst 2020.

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Die eigentliche Herausforderung für die Spezialisten der Best Handling Technology bestand jedoch nicht in der Handling-Aufgabe an sich, sondern in den Gegebenheiten vor Ort, am vorgesehenen Arbeitsplatz beim Kunden. Denn hier war für die Installation der Säule eines ursprünglich geplanten Säulenschwenkkrans kein Platz, daher musste das Trägersystem neu überdacht und angepasst werden. Letztendlich wurde die Halterung des Wandschwenkkrans an einen schräg verlaufenden Doppel-T-Träger montiert. Mit einer entsprechenden Unterkonstruktion, deren Auslegung und Herstellung ebenfalls Teil des Lieferumfangs war, konnte so die nötige Begradigung erreicht werden.

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