Gut zu rangieren

Martin Schrüfer,

Neue extraschmale Fahrerstandhubwagen von Linde Material Handling

Die Niederhubwagen Linde T20 FP und Linde T25 FP (Tragfähigkeit 2,0 bzw. 2,5 Tonnen) sowie der Doppelstockbelader Linde D10 FP (Tragfähigkeit 1,0 Tonne) sind schmaler als eine Europalette – und wollen mit "Robustheit, Bedienerfreundlichkeit und vielen optionalen Komfort- und Sicherheits-Features" punkten.

© Linde Material Handling

Das nur 720 Millimeter breite Chassis hilft vor allem beim exakten Positionieren der Ware. Weil die Geräte schmaler sind als die transportierten Europaletten, lassen sich Schäden an den Lkw-Transportwänden verhindern, die sonst immer wieder beim Rangieren auf der Ladefläche passieren. Auch beim schnellen Manövrieren im Wareneingang und Versand oder auf engen Fahrwegen macht sich die reduzierte Fahrzeugbreite positiv bemerkbar. Der Doppelstockbelader Linde D10 FP schafft 1.000 Kilogramm im Doppelstockbetrieb – alternativ 2.000 Kilogramm auf dem Initialhub oder 1.200 Kilogramm auf dem Haupthub.

Alle drei neuen Modelle verfügen über eine feste Fahrerstandplattform. Der Bediener steigt über die Rückseite ein; zwei Haltegriffe rechts und links sowie der nur 200 Millimeter hohe Fahrerstand erleichtern den Zugang. Die Fahrerstandplattform ist 538 Millimeter breit und optional vom Chassis abgekoppelt, um Stöße aufgrund von Bodenunebenheiten abzufedern. Der ergonomisch geformte Lenker hat beidseitig leichtgängige Steuerhebel, damit sich alle Fahr- und Hubfunktionen mit einer Hand bedienen lassen.

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Durch die sichtoptimierte Konstruktion der Niederhubwagen fällt der Blick des Bedieners ungehindert auf Fahrbahn und Last. Elektromagnetische, elektrische und hydraulische Systeme sorgen für ein angepasstes Bremsverhalten, unter anderem in Abhängigkeit vom Lastgewicht. Aus Sicherheitsgründen ist die komplette Bodenmatte als Totmannschalter ausgelegt.

Das Chassis besteht aus zwei bis knapp über den Boden reichenden Stahlschürzen, die den Fahrer schützen und leichte Rempler abfangen. Zusammen mit den nach innen verlegten Haltegriffen und dem mittig angeordneten Lenker sorgen sie dafür, dass der Bediener mit Schultern, Armen und Händen innerhalb der schützenden Fahrzeugkonturen bleibt. Zur weiteren – teils optionalen – Sicherheitsausstattung zählen Linde Curve Control (kurvenabhängige Fahrgeschwindigkeit), Linde Speed Management (Fahrgeschwindigkeitsanpassung in Abhängigkeit von der Last auf dem Freihub) und Linde BlueSpot (blaue LED-Leuchte mit Warnfunktion).

Der Drehstrommotor mit 2,3 bzw. 3 kW Leistung bringt die Niederhubwagen auf Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 14 km/h und den Doppelstockbelader auf 10 km/h. Das eröffnet insbesondere auf längeren Fahrstrecken Potenzial. Um einsatzspezifisch justieren zu können, lässt sich die Höchstgeschwindigkeit der Niederhubwagen auf Wunsch jedoch auf 8, 10, 12 oder 14 km/h festlegen. Jede Menge Power zeigen die Geräte auch an der Rampe: Die Steigfähigkeit beträgt modellabhängig bis zu 13 Prozent mit Last und bis zu 20 Prozent ohne Last.

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