Behälter/Boxen/Paletten

Wilkhahn setzt auf Mehrwegbehälter

Wilkhahn ist ein weltweit führender Hersteller hochwertiger Büromöbel. Das Unternehmen konnte jetzt die Logistikprozesse zwischen den Werken und mit den Zulieferern optimieren. Für Transport und Zwischenlagerung verschiedener Möbelkomponenten werden neuerdings faltbare Kunststoffbehälter von Schoeller Allibert eingesetzt.

Kunststoffbehälter Boxerpac
Hoch hinaus: Die stabilen Kunststoffbehälter Boxerpac können sicher gestapelt werden. Fotos: Schoeller Allibert

Das Mehrwegverpackungssystem Boxerpac stellt im Vergleich zu den vorher genutzten Gitterboxen und Kartonagen eine effizientere Verpackungslösung dar. In Bad Münder fertigt Wilkhahn Stühle und Tische für Büros. Je nach Programm bezieht der Premiumhersteller beispielsweise Sitzpolster, Mechaniken und bestimmte lackierte Metallteile aus anderen Fertigungsstandorten oder von Zulieferern. Zur Verpackung der Komponenten nutzte das Unternehmen früher Stahlgitterboxen und Wellpappkartons auf Holzpaletten. Beide Methoden waren jedoch mit Nachteilen behaftet.

Über Wilkhahn

Die Wilkhahn Wilkening + Hahne GmbH + Co. KG mit Sitz in Bad Münder steht mit ihren Büro- und Konferenzeinrichtungen weltweit für „Design made in Germany“. Das 1907 gegründete Familienunternehmen beschäftigt heute 500 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 100 Millionen Euro. Wilkhahn unterhält auch Produktionsstätten in Polen und Australien. Rund 70 Prozent der Produkte sind für den Export in mehr als 90 Länder bestimmt.

Wilkhahn beklagte Probleme mit der Stabilität beim Stapeln der Kartons, die zudem als Einwegverpackungen ständig entsorgt werden mussten. Die starren Gitterboxen wiederum verursachten hohe Kosten, weil sie sich beim Rücktransport zu den Zulieferern nicht im Volumen reduzieren ließen. Außerdem waren in den Metallboxen zusätzliche Inlays zur Polsterung und Fixierung erforderlich. Einen zuverlässigen Schutz für die empfindlichen Möbelteile konnten weder die Kartonagen noch die Gitterboxen gewährleisten.

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Volumenreduzierung spart Kosten

Behälter
Die empfindlichen Möbelteile sind in den Behältern auch ohne Einsatz von Inlays gut verstaut.

Die passende Lösung bei Wilkhahn war die Einführung des Kunststoff-Mehrwegbehältersystems Boxerpac von Schoeller Allibert. Mit ihren geschlossenen Seitenwänden und den integrierten Deckeln bieten die robusten Großladungsträger maximalen Schutz vor Beschädigungen, Verschmutzungen und Nässe. Ein großer Vorteil ist die Variantenvielfalt hinsichtlich der Ringhöhen, der Nachrüstbarkeit von Kufen statt Füßen und weiterer Gestaltungsmöglichkeiten. Bei den Behältern können Palettenboden, Ring und Deckel flexibel kombiniert werden. Schoeller Allibert produzierte für Wilkhahn gleich mehrere Tausend Exemplare in Euromaß mit Sonderhöhe.

Die Boxerpac Behälter bieten verglichen mit den Kartonagen eine bessere Stapelbarkeit bei gleicher Gesamtstabilität. Gegenüber den Gitterboxen reduzieren die faltbaren Kunststoffverpackungen die Kosten des Leertransports zu den Zulieferern und sie ermöglichen Platzgewinn im Lager. Ihr Volumen im gefalteten Zustand entspricht nur etwa einem Viertel des Volumens der Gitterbehälter. Mit Ladung befüllt im Lkw spielen die Behälter einen weiteren Trumpf aus: Die Transportverpackungen füllen die Nutzhöhe der Fahrzeuge aus. Wilkhahn verdankt der neuen Verpackungslösung ein um 30 Prozent verbessertes Ladevolumen. Auch das Handling der Behälter ist aufgrund ihres geringen Eigengewichts leichter.

Über Schoeller Allibert

Schoeller Allibert ist der weltweite Marktführer bei Mehrweg-Verpackungen aus Kunststoff für Transport und Lagerung. Seit mehr als 60 Jahren optimiert das Unternehmen Lieferketten und reduziert die Logistikkosten seiner Kunden. Typische Einsatzgebiete für die Verpackungslösungen sind die Bereiche Agrarwirtschaft, Automobilindustrie, Einzelhandel, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Fertigungsindustrie sowie Pooling-Dienstleistung.

Mehrwegsystem nach 1,5 Jahren amortisiert

„Das Verpackungssystem von Schoeller Allibert hat unsere Prozesse mit den Zulieferern viel effizienter gemacht“, urteilt Thomas Strozyk, Director of Materials Management bei Wilkhahn. Nach seinen Angaben erwartet der Möbelhersteller den Return on Investment bereits nach 1,5 Jahren. Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus das Einsparpotenzial bei der Entsorgung von Kartonagen und Folien sowie die Effizienz der Lkw-Fahrten. Angesichts der Ergebnisse plant Wilkhahn die Umstellung des Warenverkehrs mit den Zulieferern im europäischen Raum auf die neue Lösung.

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