Verpackungstechnik

Verpackungslösungen für mehr Effizienz im Lager

Zeit und Raum haben im Lager eine Gemeinsamkeit: Sie sind knapp – und stehen deshalb im Mittelpunkt, wenn es um die Optimierung der logistischen Prozesse im Lager geht. Oft unterschätzt sind dabei die Verpackungslösungen zur Steigerung der Effizienz.

Foto: Easypack
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Dabei entscheiden sie nicht nur mit darüber, wie schnell bestellte Ware das Lager verlässt – sie tragen auch maßgeblich zur Kundenzufriedenheit bei. Denn edle Weine, empfindliche Leuchten, begehrte Sammlerstücke oder auch Kosmetika wollen sorgfältig verpackt und mit Papier, Luftkissen, Schaum oder Styropor vor Beschädigungen während des Transports geschützt werden. Wird hier am falschen Ende gespart, kommt dies den Versender unter Umständen teuer zu stehen. Retouren aufgrund beschädigter Ware verursachen sowohl zusätzliche Arbeit als auch zusätzliche Kosten.

Foto: Easypack
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Wer nun glaubt, mehr Füllmaterial zur besseren Sicherung der Ware wäre die richtige Antwort auf diese Herausforderung, greift zu kurz. Denn mehr Füllmaterial benötigt mehr Platz, ohne gleichzeitig automatisch die Ware besser zu schützen. Gefragt sind viel mehr Verpackungslösungen, die sich optimal in die Prozesse im Lager integrieren lassen, möglichst wenig Platz benötigen und aufgrund ihrer Art und Beschaffenheit die Ware intelligent schützen.

Durchdachtes Verpacken senkt Kosten und schützt Ware

Ein Allrounder sind dabei Papierpolster aus 100 % recyceltem Papier. Sie sind umweltfreundlich, stabil und formbar und können vielseitig eingesetzt werden. Anders als beispielsweise Chips fixieren die Papierpolster mit wenigen Handgriffen Produkte im Versandkarton und verhindern so ein Rutschen während des Transports. Eine komplette Füllung des Hohlraums wird damit überflüssig. Dies freut den Empfänger, der weniger Aufwand mit der Entsorgung des Füllmaterials hat, aber auch den Versender. Denn weniger Füllmaterial bedeutet auch geringere Kosten.

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Über Easypack

Easypack wurde 1992 in Hertfordshire, UK, gegründet. Das Unternehmen bietet umweltfreundliche Verpackungssysteme an, die Papierpolster aus zu 100 % recyceltem Papier produzieren. Das Unternehmen wurde aufgrund seiner erfolgreichen Expansion dreimal mit dem Queen’s Award ausgezeichnet. Easypack Deutschland ist die erste Niederlassung der britischen Easypack Ltd. und nahm 1992 die Arbeit auf. Bereits im Sommer 1995 wurde das deutsche Geschäft aufgebaut, im September erfolgte die Gründung der Easypack GmbH mit Sitz in Soest. Heute verfügt Easypack über Niederlassungen in Deutschland und Frankreich. Vertriebspartner versorgen darüber hinaus die Märkte in der Schweiz, Polen, den Benelux-Staaten, Norwegen, Portugal, Spanien, Italien, Dänemark und Irland. Zu diesem Erfolg beigetragen haben unter anderem internationale Kunden wie Aston Martin, Forever Living und endemol.

Wichtig ist dabei, dass die Papierpolster individuell auf die benötigte Länge angepasst werden können. Denn dann ist ­sichergestellt, dass sie vielfältig eingesetzt werden können: Zum Füllen von Hohlräumen, zum Positionieren, zur Fixierung oder zur Polsterung von Produkten mit unterschiedlicher ­Größe und verschiedenen Maßen. Intelligente Verpackungsmaschinen wie die von Easypack sehen deshalb vor, dass verschiedene Längen für die Papierpolster abgespeichert und bei Bedarf per Knopfdruck oder Fußpedal abgerufen werden können. Sollte doch einmal eine abweichende Länge benötigt werden, kann diese manuell angefordert werden. Die Mitarbeiter können sich damit auf das sichere Verpacken der Ware konzentrieren. Abfälle aufgrund falsch angeforderter Papierpolster fallen nicht an.

Verpackungsplatz ergonomisch einrichten

Foto: Easypack
Foto: Easypack

Auch der Verpackungsplatz selbst trägt erheblich zur Effizienz der Abläufe und zur Senkung des Krankenbestandes bei, wie das Beispiel der Arbeitshöhe zeigt: Bei der ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze steht in der Regel die Höhe der Arbeitsfläche in Relation zum Menschen im Mittelpunkt. Geht es um den Packplatz, muss die Arbeitshöhe gegebenenfalls an die Packstücke angepasst werden. Wichtig ist dabei, dass der Mitarbeiter einen bequemen Zugriff bis zum Boden des Packstücks hat, um es so bequem füllen zu können. Werden unterschiedliche Packstücke bearbeitet oder der Packplatz von unterschiedlichen Mitarbeitern genutzt, sollte er deshalb höhenverstellbar sein. Diese Flexibilität ist beispielsweise auch dann wichtig, wenn der Packplatz für weitere Arbeiten – beispielsweise Schreibtätigkeiten – genutzt wird. Zudem muss darauf geachtet werden, dass es bei dem Arbeitsablauf nicht zu einseitiger statischer Belastung des Mitarbeiters kommt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Zugriff auf das Material – beispielsweise Kartonagen, beizulegende Dokumente, Klebeband und vieles mehr. Werden diese direkt auf dem Packtisch gelagert, nehmen sie nicht nur Platz weg – es kommt auch schnell zu einer unübersichtlichen Unordnung. Abhilfe schaffen hier Packtische mit Regalfächern, Ablageflächen und Halterungen, die entsprechend griffgünstig anzuordnen sind und passend zu den individuellen Arbeitsschritten einsortiert werden können. Sollen Computer zur Datenerfassung, zum Drucken von Lieferscheinen oder zum Scannen von Barcodes integriert werden, müssen diese ebenfalls in geeigneter Weise in den Arbeitsprozess eingebunden sein.

Foto: Easypack
Foto: Easypack

Beide Aspekte werden bei den Lösungen der Firma Easypack berücksichtigt. So können die Maschinen in die Verpackungs­tische integriert und die Packtische mit Regalen und Aufsätzen auf die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Ebenfalls platzsparend: Die Versorgung mehrerer Packplätze mit Papierpolstern über ein Förderband. Diese Lösung, die für die Serien Packmate und Packsolo zur Verfügung stehen, hilft Unternehmen, den Platz im Lager effizient zu nutzen.

Verpackungsmaschinen: Weniger ist mehr

Apropos Maschinen: Auch hier bietet es sich an, genauer hinzuschauen. Modelle wie die neue pro-Serie von Easypack punkten direkt mehrfach: Die pflegeleichten Maschinen sind kleiner als ihre Vorgänger-Modelle, lassen sich noch einfacher bedienen und arbeiten unter anderem dank neuer High-Speed-Schneidemesser noch schneller. Die von ihnen produzierten Papierpolster aus 100 % recyceltem Papier haben das 80-fache Volumen des ursprünglichen Ausgangsmaterials.

Effizienz im Lager ist also nicht nur abhängig von der Pick-Geschwindigkeit und der eingesetzten Software, sondern zu einem erheblichen Teil auch vom Verpackungsprozess, den Verpackungsmaschinen und dem Füllmaterial. Durchdachte Lösungen mit individuell kombinierbaren Modulen tragen erheblich dazu bei, Kosten zu senken und die Mitarbeiter zu entlasten – und dies ohne am Schutz der Ware zu sparen.

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