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Artikel und Hintergründe zum Thema

Foppa nutzt Lademanagement von Jungheinrich

Alexandra Hose,

Solarstrom versorgt 90 % der Staplerflotte

Mit intelligentem Lastmanagement steigert der italienische Lebensmittelgroßhändler Foppa den Eigenverbrauch seiner Photovoltaikanlage deutlich und senkt die Energiekosten. Foppa lädt seine Flurförderzeugflotte zu 90 Prozent mit selbstproduziertem Solarstrom. 

© Foppa/Jungheinrich AG

Das italienische Familienunternehmen Foppa nutzt an seinem Hauptsitz in Egna in der Provinz Bozen eine Photovoltaikanlage mit rund 1 MWp Leistung, um einen Großteil des eigenen Strombedarfs zu decken. Mithilfe des Active Load Management von Jungheinrich wird die Flurförderzeugflotte nun dynamisch mit selbst erzeugtem Solarstrom geladen.

Hintergrund ist der hohe Energiebedarf von Kühlzellen und Flurförderzeugen, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden. „Unsere Kühlzellen und Flurförderzeuge haben einen hohen Energiebedarf, vor allem in den Abend- und Nachtstunden. Gleichzeitig erzeugen wir tagsüber viel Solarstrom. Die Frage war: Wie bringen wir beides sinnvoll zusammen, um Kosten zu senken und unseren Eigenstrom besser zu nutzen?", erklärt Renè Celva, Geschäftsleiter für Einkauf und Logistik bei Foppa.

Angepasste Ladezeitpunkte 

Statt zeitgesteuerter Ladevorgänge passt das Active Load Management die Ladezeitpunkte und Ladeleistungen in Echtzeit an die verfügbare Solarenergie, die Infrastruktur und den bestehenden Energievertrag an. „Active Load Management sorgt dafür, dass die Ladegeräte genau dann aktiv sind, wenn ausreichend Solarstrom vorhanden ist. Gleichzeitig wird die Ladeleistung dynamisch an die vorhandene Infrastruktur und den bestehenden Energievertrag angepasst", erläutert Sergio Bandirali, Solution Design Energy Systems bei Jungheinrich Italien.

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Durch das sogenannte Solarüberschussladen werden Erzeugung und Verbrauch kontinuierlich aufeinander abgestimmt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Lithium-Ionen-Technologie, da sich diese flexibel und kurzfristig laden lässt. „Lithium-Ionen-Batterien lassen sich im Gegensatz zu Blei-Säure-Batterien auch kurzfristig und mit wechselnder Leistung laden", sagt Bandirali. „Das ist ein großer Vorteil, wenn man den Ladevorgang an die schwankende Solarstromproduktion anpassen will."

Im Zuge des Projekts wurden drei bestehende Fahrzeuge nachgerüstet und neun weitere Kommissionierer ergänzt. Am Standort Egna sind aktuell zwölf ECE-Kommissionierer von Jungheinrich mit Active Load Management im Einsatz. Künftig soll überschüssiger Solarstrom auch für weitere logistische Prozesse genutzt werden.

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