Warehouse Management System

WMS anpassen – in Eigenregie

Mit der Möglichkeit, das Warehouse Management System eigenständig zu konfigurieren, ist das PSIwms für den Logistikdienstleister Nosta Group zentraler Baustein für die Gestaltung maßgeschneiderter Logistikkonzepte und kundenorientierter Lösungen. Standortübergreifend koordinierte Prozesssteuer­ung bei der Kontraktlogistik mit mehreren Lagern bietet Nosta Flexibilität, Transparenz und Kosten­vorteile. Die Upgrade- und Release-Fähigkeit unterstreichen die langfristige Investitionssicherheit.

Flexibel: Der Logistikdienstleister Nosta ­profitiert von standortübergreifender ­Prozesssteuerung mittels des PSIwms. © Nosta

Mit den fünf Geschäftseinheiten Road, Sea & Air, Rail, Warehousing und Logistics deckt die Nosta Group aus Osnabrück das komplette Leistungsspektrum eines erfolgreichen Logistikdienstleisters ab. „Damit ist die Unternehmensgruppe nicht nur auf klar definierte Produktsparten und Verantwortungs­bereiche ausgerichtet, sondern rückt deutlich die Bedarfe der Kunden in den Fokus der unternehmerischen Tätigkeiten“, erklärt Andreas Wolke-Hanenkamp, Geschäftsführer der Nosta Logistics GmbH. „Auf dieser Basis werden wir die nationalen und internationalen Aktivitäten in den jeweiligen Bereichen ausweiten.“

Im Fokus: Zukunftssicherheit und Funktionsumfang
Einen zentralen Bestandteil für die Kontraktlogistik bilden die zwölf eigenen Lagerstandorte. Dort übernimmt die Nosta Group mit ­Individuallösungen oder kosteneffizientem ­Multi-User-Betrieb von der Lagerung über die IT-gestützte
Auftrags­abwicklung­ und Kommissionierung bis hin zur ­Versandbereitstellung sämtliche Logistikdienstleistungen. ­In­formationstechnisches Herzstück für die logistischen Prozesse an den acht Lagerstandorten bildet das Warehouse Management System PSIwms. Seit 2007 setzt der Logistikdienstleister auf das IT-System aus der PSI Logistics Suite. „Mit kleinen Softwareanbietern und Insellösungen hatten wir zuvor schlechte Erfahrungen gemacht“, erläutert Rainer Mönnig, IT-Prozessmanager der Nosta Group. „Wir hatten eine Menge unnötiger Schnittstellen und keine Transparenz über Bestände und ­Prozesse. Bei der Auswahlentscheidung für ein neues Warehouse Management System waren daher Investitionssicherheit, ­Zukunftssicherheit und der Funktionsumfang, den der ­Produktstandard bietet, wichtige Entscheidungskriterien.“

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Direkter Import von CSV-Dateien
Neben seinem Funktions- und Leistungsumfang ist das mehrfach ausgezeichnete PSIwms unter anderem auf eine kunden­eigene Konfiguration ausgerichtet. Nach einem Schulungs­programm können die Anwender das PSIwms eigenständig und weitgehend unabhängig flexibel auf ihre Anforderungen zuschneiden. Update- und Release-Fähigkeit des IT-Systems unterstreichen die Investitions- und Zukunftssicherheit. So auch bei ­Nosta. „Mit der Option zur Eigenkonfiguration konnten wir das PSIwms über die Jahre hinweg eigen­ständig exakt an unsere Bedürfnisse anpassen“, sagt der IT-Prozessmanager. Als besonders hilfreich und zeitsparend benennt Mönnig beispielsweise die Möglichkeit, CSV (comma separated value)-Dateien direkt in das PSIwms importieren und sie darin nutzen zu können. Besonders bei den Prozessen des Alltagsgeschäftes in seinen staplergeführten Block- und Regallägern hat der Dienstleister die Möglichkeiten des Eigencustomizing zu schätzen gelernt. „Aus Kapazitätsgründen kann es vorkommen, dass wir Mandanten von einem Standort in einen anderen umlagern müssen“, so Mönnig. „Mit PSIwms geht das problemlos. Wir können Mandanten beliebig den Standorten zuordnen, jederzeit nachverfolgen, welcher Mitarbeiter welchen Mandanten an ­welchem Standort bearbeitet und haben über alle Standorte hinweg eine vollständige Sicht beispielsweise auf Auftragsdaten und Bestände jedes einzelnen Mandanten.“

Dabei ist das Multi-User- und multisitefähige PSIwms lediglich einmal, im Osnabrücker Stammhaus der Nosta Group, installiert. Von dort werden die Lager mit virtuell logisch getrennten Systemen geführt. So sind versehentliche Manipulationen anderer Standorte nicht möglich. Die Komplettsicht ist nur ­definierten Superusern zugänglich. Dadurch kann auch jeder Standort einzeln heruntergefahren, gewartet oder in seinen Konfigurationen verändert werden. Etwa alle drei bis fünf Jahre, so unterstreichen Experten ­angesichts der rasanten Technologieentwicklungen, sollte ein WMS mit dem Upgrade auf ein aktuelles Systemrelease und den aktuellen Stand gebracht werden. PSI Logistics hat in der Produktentwicklung eine Trennung von Produktstandards und individuellen Konfigurationen vorgenommen. Bei einem ­Upgrade, dem Wechsel auf das aktuelle Release des PSIwms, können so die neuen Funktionen genutzt werden, während die kundenindividuelle Anpassung erhalten bleiben.

Zyklisches Upgrade: Mit neuen Funktionen versorgt
Vor diesem Hintergrund hat Nosta sich 2016 zu einem Upgrade auf die aktuelle Version des PSIwms entschlossen und überdies „als Option im Wartungsvertrag mit PSI Logistics ein zyklisches Upgrade vereinbart“, so Mönnig. Regelmäßig alle drei Jahre ­erhält der Logistikdienstleister damit die neuen Funktionali­täten und Optimierungsoptionen. Mit der aktuell eingesetzten Version nutzt Nosta unter anderem ein erweitertes Spektrum an Standardschnittstellen und neue Funktionsumfänge wie den Warehouse Service Broker. „Konfigurierbare Clients hier, eine neue Standardschnittstelle für das Versand­system dort – manchmal nur Kleinigkeiten, die aber das Leben im operativen ­Betrieb deutlich einfacher ­machen“, so Mönnig.
Nach dem anstehenden ­Upgrade wird Nosta mit dem PSI Click-Design überdies die Oberfläche des PSIwms selbst gestalten. Mehrere einzelne Dialoge lassen sich damit prozess­orientiert zu einer Maske verknüpfen. Dort sieht der Anwender alle gewünschten Informationen in dieser einzigen Maske und kann sich per Click durch die ­Daten navigieren. Mit dem Modul Warehouse Service Broker wurde die Multisite-Fähigkeit des PSIwms ­weiter ausgebaut. Als Zwischenebene unter dem ERP-System koordiniert und steuert er die WMS mehrerer Standorte – unabhängig davon, von welchem Hersteller die Software-Lösungen kommen. Damit ist das PSIwms das unternehmensweit übergeordnete WMS. Es clustert mehrere physische Lager und ermöglicht eine durchgängige Vernetzung und Transparenz mit allen Vorteilen einer lagerübergreifenden ­Bestandsführung und -optimierung. „Ein hilfreiches Instrument bei der standortübergreifenden Prozesssteuerung wie auch bei der Gestaltung maß­geschneiderter Logistikkonzepte für ­un­sere Kunden“, fasst Mönnig zusammen.

Knapp 9.000 Paletten im Monat umgeschlagen
Von Osnabrück aus wird mit dem PSIwms unternehmensweit „die Lagerlogistik in einer privaten Cloud gesteuert“, so Mönnig – beispielsweise die Prozesse am Lagerstandort Ladbergen. Bis zu 20.000 Palettenstellplätze sowie Flächen für eine Fachbodenregalierung zur Kleinteilelagerung und für VAS stehen in dem auf bis zu 30.000 Quadratmeter erweiterbaren Multimandanten-Lager zur Verfügung. 1.750 verschiedene Artikel sind dort gelagert. „Ein großzügiges Multi User Warehouse, das sich optimal für die Abwicklung aller gängigen B2B- und B2C-Geschäftsmodelle der Handelslogistik, des Versandhandels sowie anderer Branchen eignet“, sagt Mönnig. Gegenwärtig werden in Ladbergen knapp 9.000 Paletten pro Monat umgeschlagen. Das integrierte Staplerleitsystem im PSIwms sorgt für wegeoptimierte Transporte. „Für einen Mandanten führen wir mit dem PSIwms sowohl die Bestände in Ladbergen wie auch in einem externen Überlauflager“, resümiert der IT-Prozessmanager. „Mit dem PSIwms lassen sich von Osnabrück aus die Prozesse und verfügbaren Ressourcen koordinieren sowie Umlagerungen, Versand, Lager- und Bestandsverwaltung steuern. Weitreichende Management- und Dispositionsfunktionen optimieren die Bestandshaltung, mit der Update- und Release-Fähigkeit, der flexiblen Systemarchitektur und den Optionen zur Eigenkonfiguration lässt sich das PSIwms komfortabel auf die jeweiligen Anforderungen, geänderte Geschäftsprozesse, neue ­Produkte und Mandantenwünsche zuschneiden. So unterstützt das PSIwms unsere Effizienz und Flexibilität auf operativer wie auch auf taktischer Ebene. Die Entscheidung für das PSIwms als zukunftsorientierte Investition hat sich mehr als bestätigt.“

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