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Intralogistik für Stahlgroßhändler

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Lemvigh-Müller setzt auf Knapp

Das Unternehmen Lemvigh-Müller tätigt seine bisher größte Investition in der Logistik und zentralisiert zwei Lager in Odense und Kolding, beide in Dänemark, zu einem Distributionszentrum in Kolding. Dies soll sicherstellen, dass Lemvigh-Müller in Zukunft größere Warenmengen umschlagen und noch kundengerechtere wie umweltfreundlichere Logistikdienstleistungen anbieten kann.

Knapp realisiert für den Stahlgroßhändler Lemvigh-Müller ein Distributionszentrum im dänischen Kolding. © Lemvigh-Müller

Lemvigh-Müller ist ein dänischer Großhändler für Stahl und technische Lösungen. Ausgehend von den beiden Lagern in Odense und Kolding beliefert der Großhändler täglich aus einem Sortiment von mehr als 60.000 Artikeln eine Vielzahl von Kunden aus den Bereichen Bauwesen, Industrie, und öffentliche Einrichtungen sowie Elektro- und Sanitärunternehmen. Lemvigh-Müller hat Knapp als Partner für das Logistikprojekt in Kolding gewählt. Für Knapp ist es der bisher größte Auftrag in Dänemark. Zu den Aufgaben des Projektes gehört die Implementierung umfangreicher Upgrades für die Automatisierungslösungen und Software. "Wir sind stolz darauf, dass Lemvigh-Müller uns das große Vertrauen entgegengebracht hat, das für ein Projekt dieser Größenordnung notwendig ist. Die Zukunft erfordert eine rationalisierte End-to-End-Logistik. Dank unserer Erfahrungen mit der Skalierung dieser Art von Upgrades freuen wir uns darauf, eine komplette, hochmoderne Logistiklösung zu liefern", erklärt Mikael Holmqvist, CEO von Knapp Nordics.

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Rund 130.000 Lagerplätze

Das Projekt umfasst ein 23 Meter langes Knapp Evo Shuttle System mit rund 130.000 Lagerplätzen und zwölf ergonomischen Pick-it-Easy Arbeitsstationen. Hinzukommt ein 38 Meter hohes Hochregallager mit Platz für 26.000 Paletten, in dem Palettenkräne mit Einschienenbahn problemlos große Mengen an Paletten umschlagen. Weitere Automatisierungstechnologien sind Packstück-Handling-Maschinen, robotergesteuerte Palettierung und halbautomatische Palette-zu-Palette-Kommissionierung mit automatischer Palettenzuführung.

Darüber hinaus legt Lemvigh-Müller Wert darauf, die steigende Nachfrage nach auf die richtige Länge zugeschnittenen Kabeln bedienen zu können. Dahingehend werden auch Kabelschneidemaschinen implementiert, die sicherstellen, dass Lemvigh-Müller zukünftig Kabel in großem Umfang liefern kann. "Unser Lager in Kolding ist seit 2003 in Betrieb und funktioniert tadellos. Um unsere Logistik und unser Warehouse Management zukunftssicher auszurichten, tätigen wir nun die größte Logistikinvestition in der Geschichte des Unternehmens und errichten in Kolding ein hochmodernes Logistikzentrum. Dieses wird dafür sorgen, dass wir weiterwachsen und unsere vielen tausend Kunden im ganzen Land sowie unsere 23 Filialen noch schneller beliefern können. Wir sind der festen Überzeugung, dass das neue Distributionszentrum das Unternehmen zukunftssicher macht und uns mit noch besseren Kundenlösungen einen bedeutenden Vorteil am Markt verschafft", erklärt Christian Søgaard Christensen, CEO von Lemvigh-Müller.

Die seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft mit Knapp war für Lemvigh-Müller bei einem Projekt dieser Größenordnung ein entscheidender Faktor. "Wenn man große Investitionen in einer sehr kritischen Infrastruktur tätigt, muss man sich bei der Wahl des Partners absolut sicher sein. Während des gesamten Prozesses hatten wir das richtige Bauchgefühl bei Knapp und dem Team, mit dem wir zusammengearbeitet haben. Hohe Professionalität und Verständnis für unser Geschäft und unsere Bedürfnisse, kombiniert mit einer guten Chemie, haben den gesamten Prozess geprägt. Wir sind zuversichtlich, dass wir die richtige Wahl getroffen haben", sagt Michael Lichtenberg Crone, Logistik- und Produktionsleiter bei Lemvigh-Müller.

Zunehmender Fokus auf die Software

Einen wesentlichen Teil des Projektes bildete die Konfiguration der Logistiksoftware für das Lager in Kolding. Knapp als zertifizierter SAP EWM Partner wird SAP Extended Warehouse Management (EWM) auf dem kürzlich upgegradeten SAP S/4 HANA-System von Lemvigh-Müller implementiert. Die Software bietet eine End-to-End-Lösung, bei der SAP EWM sowohl als Warehouse Management System (WMS) als auch als Warehouse Control System (WCS) für die manuellen wie automatisierten Bereiche des Lagers fungiert. Zur Qualitätssicherung setzt Knapp zudem ein Emulationssystem ein. Dieses ermöglicht ein visuelles Testen im Lager vor der Produktivsetzung. Insgesamt soll das neue SAP EWM dafür sorgen, dass Lemvigh-Müller mit einem einzigen automatisierten und zukunftssicheren SAP-System eine optimale Auslastung aller Kapazitäten der neuen Logistiklösung erreichen kann. So kann das Distributionszentrum in einem größeren Rahmen mit automatisierten Prozessen von der Bestellung bis zur Auslieferung der Waren arbeiten.

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