Rampen/Tore/Ladebrücken

Lagertechnik: Energiesparend und schnell, Tore für Lager

Durch stete Investitionen werden die Produktionsbereiche bei Volvo immer effizienter gestaltet, wie vor kurzem durch den Austausch der in die Jahre gekommenen Roll- und Falttore: Hier galt: Geschwindigkeit ist Trumpf.

Im harten internationalen Wettbewerb stehen die Baumaschinenhersteller unter einem mindestens genau so großen Druck wie die Fahrzeugindustrie. Als einer der größten in dieser Branche hat Volvo Construction Equipment daher schon lange einen kontinuierlichen Verbesserungs prozess implementiert, um die Fertigungsabläufe nachhaltig zu optimieren. Durch stete Investitionen in den Standort Konz werden Produktionsbereiche immer effizienter gestaltet, wie vor kurzem durch den Austausch der in die Jahre gekommenen Roll- und Falttore.

Daher war es auch naheliegend, dass im Zusammenhang mit allgemeinen baulichen Maßnahmen in mehreren Hallen die nicht mehr zeitgemäße Kombination aus Falttüren und Kunststoff- Rolltoren auf den Prüfstand kam, so Projektingenieur Gavin Albetz: „Aus energetischen Gründen sollen die Tore möglichst nach jedem Transportvorgang geschlossen werden. Das kostete bei den aus den 80er Jahren stammenden und damals zweifellos vertretbaren Torkombinationen jedoch immer viel Zeit.“

Über das schnelle Öffnen und Schließen hinaus sollten neue Großtor-Systeme dann aber gleichzeitig noch mehr können: So war die Windbeständigkeit ebenso ein Thema wie die einfache Montage unter den gegebenen baulichen Bedingungen, und zwar möglichst ohne Beeinträchtigung der innerbetrieblichen Abläufe.Eine Lösung fand Volvo schließlich mit den Schnelllauf-Rolltoren NovoSpeed Alu von Novoferm. Dabei war es vor allem der konzeptionelle Ansatz, die Vorteile eines herkömmlichen Sektional- oder Rolltores mit der Hochgeschwindigkeit von PVC-Rolltoren zu vereinen, der Albetz überzeugte. Die mechanische Stabilität eines Aluminium- Rolltores und die ansprechende Optik mit vielen transparenten Lichtbändern auf der einen Seite und die hohe Laufgeschwindigkeit auf der anderen waren letztlich ausschlaggebend:

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„Je nach Größe fahren die Tore mit Geschwindigkeiten von 1,8 bis 2,5 m/s komplett auf, und schließen mit weniger als einem Meter pro Sekunde auch genau so schnell wieder. Solche Leistungswerte erzielen sonst eigentlich nur Schnelllauftore aus Kunststoff im Innenbereich von Hallen“, erläutert Novoferm-Gebietsverkaufsleiter Ralf Krämer.

Hinzu kommt die Reparaturfreundlichkeit der Novoferm- Schnelllauf-Rolltore nach eventuellen „Remplern“ zum Beispiel durch Gabelstapler, was zusätzlich zur Senkung der Betriebskosten beiträgt.

Passgenaue Montage Diese Funktionalitäten sind allerdings nur theoretischer Natur, solange sie sich nicht auch beim Einbau der Tore in existierenden Werkshallen realisieren lassen. Also in einer baulichen Umgebung, in der benachbarte Durchgänge oder sehr knapp bemessene Stürze, abgehängte Rohrleitungen oder nachträglich eingebaute Kranbahnen häufig teure Sonderlösungen erzwingen. Dass dem aber nicht so sein muss, zeigte sich schon bei der akribischen Bestandsaufnahme durch das Architekturbüro Franz Conen (Konz) sowie die verantwortlichen Mitarbeiter von Volvo und Novoferm.

Wie für die knapp 30 in den beiden vorausgegangenen Bauabschnitten gelieferten Tore wurde auch diesmal neben den originären Baumaßen beispielsweise festgehalten, wo der Antriebsmotor, der Elektroanschluss oder der Schaltkasten für die Steuerungselektronik zu platzieren waren. Vorarbeiten, die sich später für die Mitarbeiter der Montagefirma auszahlen sollten: Statt die Tore mit zeitraubender Nacharbeit auf der Baustelle irgendwie anzupassen, konnten alle 16 auf Maß gefertigten Rolltore professionell, schnell und planmäßig eingebaut werden. Dadurch behinderte die Montage den laufenden Werksbetrieb kaum, und die gesamte Baumaßnahme war mit dem Einbau von bis zu zwei betriebs fertigen Toren pro Tag in kürzester Zeit abgewickelt.

Gründe genug für Volvo in Konz, die Zusammenarbeit mit Novoferm auch bei künftigen Maßnahmen an weiteren Fabrikhallen fortzusetzen. Vor allem, weil Novoferm durch das breit aufgestellte Produktprogramm flexibel auf die jeweiligen Kundenwünsche eingehen kann:

„Während zum Beispiel am hochfrequentierten Zwischenlager die schnell laufenden „NovoSpeed Alu“- Rolltore die optimale Lösung darstellten, reichten in der benachbarten Prototypenhalle zwei Standard-Rolltore völlig aus“, schildert Albetz solche variierenden Entscheidungskriterien.

Aus optischen Gründen wurden jedoch auch die beiden Standardtore mit dem „NovoSpeed Alu“-Behang ausgestattet, so dass sich an allen Hallenfassaden ein einheitliches Erscheinungsbild ergab.

„Durch diese Programm-Vielfalt, die bis hin zu im Design abgestimmten Nebentüren reicht, können wir uns darauf verlassen, in jedem Fall das Passende zu finden“, fasst der Volvo-Ingenieur abschließend zusammen.

Volvo Construction Equipment GmbH & Co. KG, www.volvo.com/constructionequipment Novoferm GmbH, E-Mail: presse@novoferm.de, www.novoferm.de

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