Editorial materialfluss MARKT 2018
Mit positivem Schwung
Das Jahr 2017 war ein gutes für die Intralogistikbranche. Die stramme Konjunktur füllte auch in dem Jahr, das sich nun dem Ende neigt, die Kassen. Vielerorts sind Fragen, woher die Fachkräfte für den anhaltenden Boom der Branche kommen sollen beziehungsweise welche Aufträge man aus Kapazitätsgründen eigentlich ablehnen müsste, schwieriger zu beantworten als es die Suche nach Kunden ist. „Et läuft“ würde der Kölner sagen. Stimmt ja, auch ich spare mir die Unkenrufe, die manche Kollegen meiner Zunft in ihren Editorials so sehr lieben.

Stattdessen fällt der Blick auf das Jahr 2018, das die endgültige Antwort auf die Frage, ob die Branche wirklich zwei große Intralogistikmessen in Deutschland braucht, geben wird. Das Jahr wird zudem weiter den Dschungel des Industrie-4.0-Ideenwildwuchses lichten und im positiven Sinne hegen. Das Jahr 2018 sieht des weiteren das Zusammenrücken der Bereiche Produktion und Logistik, das Knowhow der Logistiker wird noch mehr willkommen sein.
„Es läuft. Stimmt ja! Ich spare mir die Unkenrufe, die meine Zunft so liebt.“
Die zum Redaktionsschluss Ende November freundlich formuliert unklare politische Lage in Deutschland wird 2018 dagegen ihren Teil dazu beitragen, dass der Branche dennoch nicht langweilig wird. Der Fachkräftemangel, das Unbehagen der Bevölkerung gegenüber Lagerneubauten und ihre Wünsche nach einer „Heute bestellt, gestern geliefert“-Logistik (wie es Wolfgang Plantholt in LT-manager 1/18 so schön formulierte) bleiben unabhängig von Berliner Machtspielen akut. Was bleiben wird, ist auch materialfluss, Ihr Magazin für Intralogistik, die Ausgabe 1-2/2018 wird Anfang Februar erscheinen.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen unserer besonders umfangreichen materialfluss MARKT-Ausgabe, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Herzliche Grüße, Ihr
Martin Schrüfer
Leitender Chefredakteur materialfluss, LT-manager









