Umsatz und Ergebnis übertreffen Ziele für 2018

Martin Schrüfer,

Erfolgreiches Geschäftsjahr für BLG Logistics

Unser Ziel, die Umsatzerlöse in allen drei Geschäftsbereichen Automobile, Contract und Container auf konstantem Niveau zu halten, haben wir in Summe mehr als erreicht.“ Zu diesem Ergebnis kam der BLG-Vorstandsvorsitzende Frank Dreeke in seinem Bericht auf der 140. ordentlichen Hauptversammlung der Bremer Lagerhaus-Gesellschaft über das abgeschlossene Geschäftsjahr 2019. Es war die erste virtuelle Hauptversammlung der BLG Logistics. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde diese ohne physische Präsenz der Aktionärinnen und Aktionäre abgehalten.

Zogen für das Geschäftsjahr 2018 Bilanz: (von links) Arbeitsdirektor Dieter Schumacher, Automobile-Vorstand Andrea Eck, Finanzvorstand Jens Bieniek, Vorsitzender des Vorstands Frank Dreeke und Container-Vorstand Michael Blach. © BLG

Umsatz um 1,5 % erhöht

Der Umsatz der BLG Logistics in Höhe von 1,159 Milliarden EURO liegt im Geschäftsjahr 2019 um 1,5 Prozent über dem Ergebnis von 2018. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich mit 37,5 Millionen EURO auf Vorjahresniveau. Die EBT Marge liegt im Berichtsjahr mit 3,2 Prozent nur knapp unter dem letzten Geschäftsjahr.

Automobile war mit 603,7 Millionen Euro der umsatzstärkste Geschäftsbereich in 2019. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 50,6 Millionen Euro bzw. 9,1 Prozent. Auch das EBT ist im Vergleich zum Vorjahr von 15,5 Millionen auf 19,3 Millionen gestiegen. Das entspricht einer Steigerung um 24,4 Prozent. Die EBT Marge ist auf 3,2 Prozent gestiegen.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Contract belaufen sich auf 563,9 Millionen Euro. Das EBT ist gegenüber dem Vorjahr um 178 TEURO auf 7,4 Millionen gestiegen. Auch die EBT Marge konnte um 8,3 Prozent auf 1,3 Prozent erhöht werden. 

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Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Container belaufen sich auf 282,3 Millionen Euro, entsprechend des 50-prozentigen Anteils von BLG Logistics am Unternehmen Eurogate. Das entspricht einem Rückgang in Höhe von Minus 6,5 Prozent (19,7 Millionen). Das Ergebnis des Geschäftsbereichs Container liegt mit 23,7 Millionen unter dem Vorjahresniveau von 37,4 Millionen. In Summe konnten die Umsatzzuwächse im Geschäftsbereich Automobile die leichten Rückgänge in den Geschäftsbereichen Contract und Container mehr als kompensieren. 

Emissionen um 29,6 Prozent gesenkt

Das Unternehmen hält an strategisch wichtigen Zielen wie der Nachhaltigkeitspolitik und der Digitalisierungsoffensive fest. Bereits im Jahr 2019 ist es BLG Logistics gelungen, das Klimaschutzziel, das sie sich bis 2020 gesetzt hat, zu erreichen. 2019 hat BLG Logistics die umsatzbasierten Emissionen um 29,6 Prozent statt der geplanten 20 Prozent gesenkt. Bis 2030 will BLG Logistics ein klimaneutrales Unternehmen werden. Dazu sollen 30 Prozent der absoluten CO2 Emissionen im Unternehmen reduziert werden. Dies gelingt über Energieeffizienzmaßnahmen, über Eigenstromproduktion und über den Erwerb von Ökostrom.

Ulrike Riedel neue Arbeitsdirektorin

Zum 1. Juli 2020 tritt Ulrike Riedel in den Vorstand der BLG Logistics und übernimmt die Verantwortung als  Arbeitsdirektorin. Sie stellte sich in der Hauptversammlung den Aktionärinnen und Aktionären vor. 

BLG rechnet mit Umsatzrückgang in 2020

Der Vorstandsvorsitzende Frank Dreeke erwartet für das Jahr 2020 einen großen Einfluss der Covid-19-Pandemie. Eine zuverlässige Prognose für die Geschäftsentwicklung der BLG-Gruppe im Jahr 2020 ist gegenwärtig nicht möglich. Der Vorstandsvorsitzende rechnet jedoch damit, dass die ursprünglichen Erwartungen nicht erreicht werden können. Er betont jedoch, dass BLG Logistics solide finanziert, robust aufgestellt und in der Lage ist, auch bei schwerem Wetter Kurs zu halten.

Die Hauptversammlung wählte Dr. Claudia Schilling mit 98,39 Prozent Zustimmung sowie Dietmar Strehl mit 99,29 Prozent Zustimmung in den Aufsichtsrat. Dr. Claudia Schilling und Dietmar Strehl folgten Karoline Linnert und Martin Günthner nach. Die Hauptversammlung repräsentierte rund 86 Prozent des Grundkapitals. Sie entlastete Aufsichtsrat und Vorstand mit großer Mehrheit und stimmte ebenso allen Beschlussvorlagen von Aufsichtsrat und Vorstand zu. Dazu gehört die Verwendung des Bilanzgewinns und damit die Zahlung einer Dividende von 40 Cent je Aktie.

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