Erstmals nicht am Chiemsee

Martin Schrüfer,

Erfolgreiches 11. Symposium Logistik Innovativ digital

Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Symposiums Logistik Innovativ fand die Veranstaltung nicht als Präsenzveranstaltung in Prien am Chiemsee statt. Situationsbedingt wurde diese als digitale Veranstaltung mit rund 300 Zuschauern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung auf die Beine gestellt.

Bild 1: Referenten in Hamburg (Tim-Oliver Frische, Franz Blum, Albert Bastius und Karl Fischer (v.l.n.r.)). © LKZ Prien GmbH

Die Veranstaltung wurde mit einem Grußwort von Otto Lederer, Landrat des Landkreises Rosenheim und Aufsichtsratsvorsitzender der LKZ Prien GmbH, eingeleitet. Darauf folgte das Grußwort von Kerstin Schreyer, Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, die einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen im bayerischen, bundesweiten und grenzüberschreitenden Güterverkehr gab.

Karl Fischer, Geschäftsführer der LKZ Prien GmbH und Veranstalter des Symposiums Logistik Innovativ, gab einen Einblick in aktuelle Praxis-Projekte, die zur CO2-Reduzierung im Güterverkehr beitragen. Das LKZ ist seit über 20 Jahren mit Projekten im nationalen und internationalen Logistikumfeld tätig. Dabei stehen die Themen Innovation, Nachhaltigkeit und Prozessoptimierung im Vordergrund.

Johann Bögl, Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl, hat mit seinem Impulsvortrag „Können Güter auch schweben? – Innovativer Güterverkehr mit einer Magnetschwebebahn“, einen Einblick in das Produkt TSB (Transportsystem Bögl) gegeben, welches bereits im Personenverkehr eingesetzt wird und nun als „TSB Cargo“ auch im Güterverkehr zum Einsatz kommen soll.

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Auch gab Bögl einen Einblick in ein anderes Projekt, bei dem er Elon Musk, den Tesla-Gründer aus den USA, derzeit unterstützt: Die Tesla Gigafactory in Brandenburg bei Berlin. Ein Mega-Projekt, das bis Mitte nächsten Jahres fertiggestellt sein soll, was durch Fertigbauteile, für die Bögl Spezialist ist, gelingen kann und den Transport dieser Teile durch die Bahn mit ihrer guten Infrastruktur von diversen Werken quer durch Deutschland nach Brandenburg.

Die weiteren Referenten Albert Bastius, Vorstand Produktion COO der TX Logistik AG und Franz Blum, Geschäftsführer der Vega International Car-Transport and Logistic-Trading Gesellschaft m.b.H., stellten das gemeinsam mit dem LKZ durchgeführte Projekt “Kombination NiKRASA - VEGA r2L” vor. Durch die Kombination der beiden innovativen Systemen ist es gelungen, dass grundsätzlich alle Arten gummibereifter Fahrzeuge auf der Schiene befördert werden können.

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