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Artikel und Hintergründe zum Thema

Klimaschutz

Martin Schrüfer,

BLG Logistics lässt sich prüfen

BLG Logistics will bis 2030 klimaneutral werden. Als einer der ersten Logistikdienstleister lässt das Unternehmen seine Zielsetzung gemäß der internationalen Science Based Targets initiative (SBTi) wissenschaftlich prüfen.

© BLG

Unterschiedliche Einsparungen sind an Standorten der BLG bereits erfolgt, z.B. durch Eigenstromproduktion, Umrüsten von Standorten auf LED-Leuchten oder die Einführung von Firmenfahrrädern. Im nächsten Schritt folgt - rückwirkend mit dem Geschäftsjahr 2019 beginnend -  der Ausgleich aller Emissionen der getätigten Dienstwagenfahrten und Flugreisen von BLG Logistics.

Partner für den Ausgleich dieser klimaaktiven Gase ist First Climate. Die Kompensation erfolgt über hochwertige internationale Klimaschutzprojekte, bei denen die MitarbeiterInnen von BLG Logistics mitentscheiden können, in welche Aktivität investiert wird. Zur Wahl stehen drei Projekte: Nachhaltige Forstwirtschaft im brasilianischen Amazonas-Gebiet, Instandsetzung beschädigter Brunnen im afrikanischen Malawi oder Biogas für Privathaushalte in Indien. Die interne Abstimmung erfolgt bis Mitte September.

Auch für die Kunden der BLG steigt die Bedeutung von klimaneutralen Dienstleistungen, um die eigene Klimabilanz zu verbessern. Hier arbeitet das Unternehmen ebenfalls mit First Climate zusammen, um für beauftragte Leistungen individuell die Treibhausgasemissionen zu berechnen und eine Kompensation anzubieten zu können.

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BLG Logistics wird bis 2030 zum klimaneutralen Unternehmen. Dazu sollen die Emissionen innerhalb des Unternehmens um 30 Prozent (z.B. durch Energiesparmaßnahmen, LED-Beleuchtung und Photovoltaik-Anlagen) gesenkt werden. Außerhalb des Unternehmens (Fahrten von Subunternehmern oder Pendeln der MitarbeiterInnen) erfolgt eine Senkung um 15 Prozent. Die Prüfung dieser Zielsetzung soll über die unabhängige Science Based Targets initiative erfolgen. Die SBTi wurde von führenden Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen und setzt sich für die wissenschaftliche Ermittlung von Emissions-Reduktionszielen ein. Dahinter steht das Bestreben, die Erderwärmung in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustrieller Zeit zu begrenzen.

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