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Artikel und Hintergründe zum Thema

Lager- und Regalsysteme

Lagerhallen für jeden Bedarf - Mieten, Kaufen, Bedarfslösungen

Der Platz reicht nicht mehr aus, das Lager wird zu klein, die Halle muss für eine bestimmte Zeit erweitert werden oder zusätzliche Verkaufsflächen sind erforderlich. Vor welchen Raumproblemen ein Unternehmen auch steht, der Markt bietet für jeden Bedarf eine optimale Lösung.

Mit der Entwicklung von Elementsystemen haben Unternehmen in den letzten Jahren effektiv auf die Anforderungen des Marktes reagiert. „Mitarbeitergerechte Produktionshallen, vollklimatisierte Fertigungsbetriebe, übersichtliche Funktionshallen – der zeitgemäße Industriebau zeichnet sich durch zunehmenden Anspruch an Gestaltung und Design aus“, erläutert Siegfried Apenbrink von Goldbeck. Die zwei wichtigen Komponenten Kreativität und Wirtschaftlichkeit ließen sich durch flexible Systembauweise heute meist vereinen.

„Ob in der Grundform rechteckig oder quadratisch, einschiffig oder mehrschiffig, Hallenobjekte erhalten bereits durch U- oder Winkel-Form eine besondere Note.“ „Durch das Überspannen großer Flächen frei von Stützen ergeben sich Nutzungsmöglichkeiten vielfältiger Art“, so Apenbrink.

Ökologisch wie ökonomisch sinnvoll sei der zukunftsorientierte Planungsspielraum in Systembauweise, die außer späteren Erweiterungen und Veränderungen auch die komplette Demontage und Wiedererrichtung eines Projektes erlaube. Innen funktional, außen repräsentativ und individuell – zeitgemäße Hallen-Architektur erzielt ihre optische Wirkung durch kreative Fassadengestaltung mit Blickfängen im Detail. Stahl- und Aluminiumkonstruktionen prägen beispielsweise das Hallensystem Gobaplus von Goldbeck, das durch vorgefertigte Sandwich-Elemente wie Kassetten und Trapezbleche ein variationsreiches Spiel mit Farben, Formen und Strukturen zulässt.

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Kontrastreiche und farbige Akzente lockern großflächige Fassaden auf: Zweifarbige Aluminiumprofile, Prismen, Lichtbänder und Aluminiumfenster verbinden zweckmäßige Lösungen mit formschönen Facetten. Fenster und Lichtelemente mit horizontalem oder vertikalem Verlauf, in Fassade und Bedachung eingebunden, sorgen zudem im Halleninnern für eine helle und freundliche Atmosphäre. Elementierte Bausysteme lassen sich kundenorientiert flexibel einsetzen.

Aus ein und demselben Baukasten zaubern kreative Architekten repräsentative Ausstellungs- und Verkaufshallen oder reine Funktionshallen, mit kundenfreundlichem Eingangsbereich oder praktischen Rampen und Toren, mit einladenden Außenanlagen oder anwendungsfreundlichen Krananlagen.

Dabei bekommen ökologische Gesichtspunkte eine zunehmende Bedeutung.

Wenn etwa ein neues Betriebsgebäude errichtet wird, sollte auch das Energiekonzept wohldurchdacht sein. Die Fortschritte bei der Nutzung regenerativer Energien haben hier attraktive Möglichkeiten geschaffen. So wird eine von Goldbeck für die Männer Group in Bahlingen errichtete Halle mit Erdwärme beheizt. Zudem sorgt eine von der Goldbeck Solar GmbH installierte Photovoltaikanlage auf dem Dach für eine beträchtliche Stromausbeute. 1 672 Solarmodule erzeugen pro Jahr rund 285 000 KWh umweltfreundlichen Strom. Damit können etwa 86 Haushalte versorgt werden. Auf diese Weise bleiben der Umwelt etwa 165 t des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid erspart.

Auch Graeff plant und baut Hallen mit Fundamenten bis zur Schlüsselübergabe. Die für  alle Hallen des Lieferprogramms angebotene Energiespar-Bodenplatte „Futura“ vereinigt drei Gewerke in sich: Fundament, Heizung und Estrich/Industrieboden. Damit verringern sich sowohl die Bauzeit als auch die Baukosten. Weitere Kostenvorteile entstehen durch die Energiespar- Potenziale dieser Bodenplatte. Während in herkömmlich beheizten Hallen oft ein großer Teil der Energie unter dem Hallendach verpufft, erwärmt das im Boden eingelassene Heizsystem hauptsächlich den Arbeitsbereich. Die Energiezufuhr lässt sich dabei dosieren. Quasi über Nacht lässt sich die Turbohalle Transfer 2000 aufstellen. Für große Stützenweiten bis zu 80 m eignet sich die Gigant-Halle. Hallen jeglicher Dachform, mit unterschiedlichen Traufhöhen oder stützenfreien Spannweiten, mit Isolierungen und Toren können aus dem Graeff- Baukasten entwickelt werden.

Flexible Lösung für das Lagerwesen bieten auch die Allwetterhallen von De Boer. Die Konstruktion der Hallen wurde entwickelt, um die hohen schwedischen Anforderungen bezüglich Wind- und Schneelasten zu erfüllen. Allwetterhallen sind in den modularen Maßen 20 bis 40 m in der Breite und Seitenhöhen von 3 bis 8 m verfügbar und können standardmäßig um 3- oder 4-m-Sektionen verlängert werden.

Die Hallenkonstruktionen wurden unter extremen Witterungsbedingungen in den letzten 20 Jahren getestet. Die Hallen werden mit Bodenplatten und, je nach Untergrund, unterschiedlicher Verankerung am Boden fixiert. Bei größeren Konstruktionen, ab 25 m, kommen Betonverankerungen oder auch Schwerlastböden zum Einsatz. Die Standardausstattung besteht aus PVC-Seitenund Dachplanen, wobei die Seiten darüber hinaus ummantelt oder verkleidet werden können. In der Basisausstattung können die Hallen als ungeheizte Lagerfläche oder Witterungsschutz verwendet werden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen eine Vielzahl an Heizungskörpern, Luftentfeuchtern sowie Isolierungs- und Wärmedämmungsmöglichkeiten an.

Verschiedene Türkonstruktionen von der Eingangstüre für Personal bis hin zur industriellen Schiebetür runden das Angebot ab. Zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten bietet ferner die Systemhalle Stahlflex von Haltec, die sich flexibel an betriebliche und örtliche Gegebenheiten anpassen lässt. Vordächer, Türen, Tore und Fenster können auch bei Haltec- Hallen beliebig angeordnet werden. Mit einer reichen Farbauswahl für Dach, Wand und Kantteile lassen sich zudem passende Akzente setzen. Der hohe Vorfertigungsgrad, ausgereifte Verbindungen und eine weitgehend witterungsunabhängige Montage ermöglichen kurze Bauzeiten und machen die Systembauweise mit Stahl besonders wirtschaftlich.

Optional stehen Kranbahnen, flache Dachneigung, Foliendächer und Dachbegrünung zur Verfügung. Erweiterungen und Anpassungen an den aktuellen Bedarf sowie Umsetzungen an einen anderen Ort sind ebenfalls möglich. Von S bis XXL bietet auch die Losberger GmbH Hallen mit freitragenden Spannweiten an von 3 m bis zu 50 m, schneelasttauglich von 10 m bis 30 m. Im Systemraster von 3 m bzw. 5 m sind die Hallen unbegrenzt verlängerbar. Seitenhöhen je nach Hallentyp von 2,30 m bis 6,20 m. Speziell die eckstrebenfreien Konstruktionen ermöglichen auch an den Hallenwänden ein Lagern bis zur Traufhöhe.

Die Verwendung bewährter und innovativer Materialien soll ein Höchstmaß an Sicherheit und Funktionalität gewährleisten: technisch eloxierte Aluminium- und feuerverzinkte Stahlteile, Planen aus hochwertigem, PVC-beschichteten Schwergewebe, Wandelemente aus Kunststoff, verzinktem und beschichtetem Trapezblech oder Glas. Großzügige Einfahrtshöhen und eckstrebenfreie Traufbereiche bis 6,20 m Seitenhöhen ermöglichen hohe Lagerkapazitäten und eine wirtschaftliche Flächennutzung. Als Aufstellfläche für Losberger Leichtbauhallen genügt ein planebener Baugrund mit einer zulässigen Bodenpressung von 250 kN/m². Schotter, Asphalt oder Verbundsteine bilden eine geeignete Deckschicht.

  • Mieten oder Kaufen? Was heute richtig ist, kann morgen schon überholt sein. Da die Funktion und der Standort einer Halle sehr schnell wechseln können, ist die flexible Halle zur Miete die optimale Lösung. Nach Ablauf der Mietzeit kann der Kunde über eine Mietverlängerung, Demontage oder Übernahme der Halle entscheiden. Wie beim Kauf sind in der Regel auch bei Mietkonzepten die Ausstattung und Größe einer Halle oder eines Lagerzeltes individuell wählbar. Bei der Hallenmiete kann der Kunde zudem mit festen, steuerlich absetzbaren Raten kalkulieren und spart zugleich Grund- und Vermögenssteuer. So bleibt das Kapital frei für andere Investitionen. Temporäre, professionell ausgestattete Verkaufsräume, beheizt, klimatisiert, ein- oder zweigeschossig, mit kompletter Versorgungsstruktur können auch eine schnelle und optimale Lösung, z. B. während Umbau- oder Erweiterungsmaßnahmen bestehender Verkaufsflächen oder als Übergangslösung in Notsituationen wie Brand-, Wasserschäden sein.

De Boer GmbH

, D-45663 Recklinghausen,

Haltec Hallensysteme GmbH,

www.haltec.net

Goldbeck GmbH

,

Graeff Container und Hallenbau GmbH

,

Losberger GmbH

,

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