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Artikel und Hintergründe zum Thema

Wettbewerb

Daniel Schilling,

Auszeichnung für Innovation

23 nominierte Lösungen und Produkte bekommen das Siegel „Best in Intralogistics” für erfolgreiche Teilnahme am IFOY Audit. Im Rahmen der Eröffnung des Test Camp Intralogistics Ende März haben die Organisatoren des „International Intralogistics and Forklift Truck of the Year (IFOY) Award“ die „Best in Intralogistics“-Zertifikate des Jahres 2023 vergeben.

21 Unternehmen dürfen das Siegel „Best in Intralogistics” künftig führen. © IFOY

Vertreter von insgesamt 21 Unternehmen nahmen die Urkunde in Halle 3 der Messe Dortmund entgegen. Das Siegel nutzen dürfen: Agilox, Combilift, Continental, Crown, DS Automotion, Hikrobot, IdentPro, Jungheinrich, Kemaro, Libiao Robotics, Mobile Easykey, Nimmsta, Raymond, Still, Volume Lagersysteme, Youibot Robotics sowie die Start-Ups Loady, ff Fördersysteme, Hunic, Predimo und Sentics.Übergeben wurden die Zertifikate im Beisein von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur von Steffen Bersch, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.

Das vor fünf Jahren eingeführte „Best in Intralogistics“-Siegel dient dazu, den Innovationsgrad der für den IFOY AWARD nominierten Lösungen und Geräte nach außen sichtbar zu dokumentieren. Nicht zum IFOY Test angetreten ist 1MRobotics. Da die in der Bewerbung angegeben Leistungswerte und Innovationen für das automatisierte Nano-Fulfillment-Center nicht verifiziert werden konnten, wurde 1MRobotics gemäß der Satzung des IFOY Award disqualifiziert. Das Start-Up Sereact wurde infolge eines Coronaausbruchs aus Sicherheitsgründen nicht zum IFOY Test zugelassen und musste aus dem Wettbewerb genommen werden.

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Prüfung in mehreren Schritten

Das IFOY Audit ging bereits zum dritten Mal in der Messe Dortmund über die Bühne. Es umfasst verschiedene Testreihen, deren Resultate den 25 Jurymitgliedern – renommierte Logistik-Fachjournalisten aus aller Welt – als Hilfe bei ihrer Entscheidung über die Sieger dienen. Ein wichtiges Prinzip des IFOY Award lautet: Die Nominierten einer Kategorie werden niemals miteinander verglichen, sondern immer mit aktuell vergleichbaren Geräten, die auf dem Markt sind. So wird sichergestellt, dass die Leistungswerte und der Innovationsabstand objektiv bewertbar sind.

Das IFOY Audit beginnt mit dem wissenschaftliche IFOY Innovation Check. Die Wissenschaftler geben Einschätzungen über die Finalisten in Sachen Marktrelevanz, Kundennutzen, Art der Ausführung und Innovationsgrad ab. Zudem verifizieren sie die von den Herstellern angegebenen Innovationen und bewerten in einem umfangreichen Technologienvergleich, ob es sich um innovative Weiterentwicklungen, Neukompositionen oder echte Innovationen handelt.

Der zweite Teil des IFOY Audits besteht aus einer Befragung mit Praxisbeurteilung sowie dem praxisorientierten IFOY Test des Fachjournalisten und Intralogistikexperten Theo Egberts. Der Niederländer misst die harten Fakten und vergleicht sie mit jenen der einschlägigen Wettbewerbsprodukte. Die Geräte durchlaufen individuell abgestimmte Fahr- oder Funktionstests, darunter das rund 80 Kriterien umfassende IFOY Testprotokoll, das unter anderem Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit sowie Ergonomie der Geräte ermittelt.

Der Abschluss des Audits ist die Bewertung der Finalisten durch die Jurorinnen und Juroren und ihre zugelassenen Beraterinnen und Berater. Die Jurymitglieder bilden sich aus dem IFOY Innovation Check, den IFOY Testergebnissen und ihren eigenen Testerfahrungen eine Meinung und stimmen danach ab. Wer 2023 einen, auch als „Oscar der Intralogistik“ bekannten Award gewinnt, wurde noch nicht bekannt gegeben. Gelüftet wird das – auch für Finalisten – wohl gehütetes Geheimnis erst während der feierlichen IFOY AWARD Night. Sie findet am 22. Juni 2023 im Dortmunder U statt.

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