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Artikel und Hintergründe zum Thema

Transportsysteme

Andrea Gillhuber/dsc,

Continental vertreibt eigene AMR

Zur Logimat gibt Continental den Start der Serienproduktion von Autonomen Mobilen Roboter (AMR) für externe Kunden bekannt. Um die Roboterlösungen zu vertreiben, gründete der Automobilzulieferer den Bereich Continental Mobile Robots.

Intern nutzte Continental seine selbstentwickelten AMRs bereits länger, nun bringt der Automobilzulieferer sie auch auf den Markt. © Continental

Erstmals wird Continental seine AMR, als End-to-End-Lösung auf der Logimat vorstellen. Seit 2020 sind die AMR bereits beim Technologiekonzern an mehreren Produktionsstandorten weltweit im Einsatz. Das Unternehmen hat seine autonomen mobilen Roboter selbst entwickelt, da eine solche Lösung nach Meinung des Konzerns auf dem Markt nicht ohne weiteres erhältlich war. Die gewonnenen Erfahrungen aus dieser Testphase sind in die nun extern erhältliche Version der AMR eingeflossen, zum Beispiel wurden Funktionen verbessert sowie die Handhabung neuer Anwendungsfälle optimiert.

Die AMR messen 145,5 cm × 63 cm × 22,5 cm (L×B×H) und können Lasten von bis zu 1,2 t bei einer Geschwindigkeit von bis zu 2,0 m/s transportieren. Dadurch sind sie vielseitig einsetzbar und gleichzeitig äußerst wendig. Zu den weiteren Eigenschaften zählen laut Unternehmen eine hohe Leistungsdichte, ein höheres Drehmoment, ein kürzerer Wenderadius, eine optimierte Sensorabdeckung, Verbesserungen bei der Konstruktion des Hebemechanismus und der Zugänglichkeit der Bedienelemente sowie die einfache Ausrüstung für den Transport von Wagen, Paletten und Rollenförderer.

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Software zur Flottensteuerung und Aufsatzmodule

Optional bietet der Technologiekonzern gemeinsam mit dem Partner Kinexon eine Flottenmanagement-Software an. Das Erstellen von Aufträgen und Routen sowie das Management der AMR wird dadurch erleichtert. Zusätzlich bietet das Partnerunternehmen ein Ultra-Wideband (UWB)-System zur Verbindung relevanter Dinge des Materialflusses an.

Verschiedene Aufsatzmodule sind beim Partner ROEQ erhältlich. Anwendern können zwischen den Anwendungsfällen Wagen/Gestell und Hubeinheit wählen. Auch Rollenförderer-Module werden angeboten, um Lasten zwischen AMR und Förderanlagen zu transferieren.

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