Hebezeuge
Flexibel und mit Tempo heben
Kuli Hebezeuge – Helmut Kempkes aus Remscheid hat eine Reihe von Neuerungen zu bieten, unter anderem einen kompakten 2-strängigen Elektroseilzug.
Auf allen Kontinenten ist die Kuli-Krantechnik im Einsatz und unterstützt damit Unternehmen bei der Herstellung ihrer eigenen Produkte. Kuli-Produkte kommen in vielen Branchen zum Einsatz. Kuli Hebezeuge – Helmut Kempkes stellt auf der internationalen Fachmesse für Intralogistik Logimat, die vom 11. bis 13. März in Stuttgart stattfindet, aus seinem Portfolio als Highlight einen kompakten 2-strängigen Elektroseilzug mit einer Hubhöhe von 41 Metern und einer Tragfähigkeit von 5 Tonnen vor.
Der Elektroseilzug soll mit robustem Design, schneller Hubgeschwindigkeit, Langlebig- und Wartungsfreundlichkeit überzeugen und ist zudem flexibel einsetzbar an Bestandsanlagen. Er wird als Einschienenkatze angeboten, kann in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen und wird sowohl für die Erledigung der täglichen Aufgaben wie auch für Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten eingesetzt.
Des Weiteren wird die mit einem Innovationspreis ausgezeichnete intelligente Lösung für die Rückspeisung von Bremsenergie in das Stromnetz in der neuesten Generation gezeigt.
Mittig auf der Spur
Derzeit wird an der Weiterentwicklung des elektronischen Spurhaltesystems gearbeitet. Dieses System kommt bei großen Spannweiten zum Einsatz und funktioniert in Kombination mit einer Frequenzumrichter-Technologie. Die elektronische Spurführung basiert auf definierten Radabständen zur Schiene, die durch Abstandssensoren ständig erfasst werden. Das Gegensteuern erfolgt bereits bei minimaler Abweichung der Radabstände von den Sollmaßen durch eine SPS im Zusammenspiel mit den vorhandenen Frequenzumrichtern. Somit bleibt der Kran unabhängig von weiteren Einflüssen perfekt mittig auf der Spur – ganz ohne Kontakt und Verschleiß an Spurführungsrollen oder Spurkränzen. Das Ergebnis ist ein fast geräuschloses Fahrverhalten, als würde der Kran über die Schienen schweben.
Fernwartung für schnelle Störungsbehebung
Zurzeit wird zudem die Generation des Kuli-Fernwartungsanschlusses weiterentwickelt. Die Fernwartung ermöglicht jederzeit, nach Freigabe durch den Kunden, einen schnellen und kostengünstigen Serviceeinsatz am Kran. Das System funktioniert weltweit an jedem Ort mit Mobilfunknetz und baut eine datensparsame Internetverbindung mit der Steuerung des Kranes auf, um beispielsweise Parametrierungen vorzunehmen oder Statusdaten und Fehlerspeicher der vernetzten Komponenten auszulesen. So können unter anderem auch die Einstellungen der Umrichter nachträglich über den Fernzugriff optimiert werden. Frequenzen können geändert werden, um beispielsweise geringere oder höhere Geschwindigkeiten zu erreichen oder um durch anderes Beschleunigungs- und Verzögerungsverhalten das Lastpendeln zu reduzieren. Auch das Erkennen verschiedener Ursachen bei Funktionsstörungen, wie zum Beispiel Überlastung der Motore oder Defekte wie Erdschluss an Leitungen, sind möglich.
Des Weiteren wird die Anwendung der additiven Fertigung am Unternehmensstammsitz weiter ausgebaut. Während anfangs nur Modelle, Hilfsmittel und Prototypen auf 3D-Druckern erstellt wurden, gibt es mittlerweile mehrere Serienteile.
Halle 7, Stand D01










