Behälter/Boxen/Paletten

Cultura: Neue Behälter für mehr Kultur und Unterhaltung

Cultura ist in Frankreich die zweitgrößte Buchhandelskette und Marktführer für Künstler- und Bastelbedarf für den Endkunden. Gemäß dem Firmennamen möchte man die größte Anzahl an Produkten für den Künstler- und Kreativbedarf unter einem Dach anbieten. Ein Verteilungsbehälter aus Kunststoff des Anbieters Gamma-Wopla SA wurde zum neuen Dreh- und Angelpunkt.

Behälter von Gamma-Wopla
Auf dem Multibehälter Dolly (Rollwagen) sind die Behälter von Gamma-Wopla flexibel stapelbar. Fotos: Gamma-Wopla

Die jeweils in einer „Zone Commerciale“ ansässigen 66 Filialen von Cultura halten je nach Standort auf einer Verkaufsfläche zwischen 1.500 und 6.000 m² bis zu 1.000.000 unterschiedlicher Produkte vorrätig. Der Nachschub an Büchern, CDs/DVDs, Video- und Spielkonsolen, Instrumenten für den Hobbymusiker, Lernspielen, Papeterie, Schreib- und Malartikel sowie Künstler- und Kreativbedarf muss täglich von Hand in die Regale aufgefüllt und einsortiert werden. In Hauptstoßzeiten wie Schulbeginn oder Weihnachtsgeschäft herrscht Hochbetrieb, der nur mit optimaler Verteilungslogistik reibungslos funktionieren kann. Im Gespräch mit Aymeric Briest, Leiter der Niederlassungen in Frankreich, wollte materialfluss genauer erfahren, wie das gelungen ist.

materialfluss: Herr Briest, was waren für Cultura die größten Herausforderung bei der täglichen Bereitstellung?

Kombination aus Dolly und stapelbaren Kunststoffboxen
Die Kombination aus Dolly und stapelbaren Kunststoffboxen schafft Mobilität.
Aymeric Briest

: Kurz gesagt: Eine einfache und schnelle Einsortierung in die Regale unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften für unsere Mitarbeiter und Kunden. Strategisch ging es um Verfügbarkeit und Produktivität. Bislang hatten wir die Ware in Kartons und auf Holzpaletten geliefert bekommen. Diese mussten dann zwischen den Regalen bewegt werden, um die Artikel am richtigen Platz einzusortieren. Schwere Lasten, schlecht gestapelte Paletten, Holzsplitter, Staub oder manchmal sogar rostige Nägel bargen ein Unfallrisiko am Arbeitsplatz, das wir drastisch senken bzw. vollständig vermeiden wollten. Nicht benötigte Artikel sollten zwischengelagert werden. Wir wollten die Arbeit erleichtern und die Sicherheit der am Verkaufsort befindlichen Personen (Mitarbeiter und Kunden) absolut gewährleisten.

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mfl: Ergonomie und Sicherheit sind zweifellos wichtige Faktoren. Gab es noch weitere Anforderungen, die Sie an die Ladungsträger stellten? Briest: Auf jeden Fall. Um die Verfügbarkeit des großen Sortiments zu gewährleisten, brauchten wir Flexibilität in der Lagerhaltung, um schneller zu reagieren und den Nachschub einfacher und auf kürzeren Wegen einzusortieren. Gleichzeitig sollte der Lagerplatz nicht verwendeter Artikel möglichst gering gehalten werden. Außerdem sollten die neuen Behälter vom Format her kompatibel mit den bereits vorhandenen Behältern sein. Das Ziel war, alle Märkte komplett mit wiederverwendbaren Behältern aus Kunststoff auszustatten und zu ergänzen.

mfl: Was war die Lösung und wie verlief der Entscheidungsprozess?

Briest
faltbaren Kunststoffbehälter
Leichter und platzsparender (Rück-)Transport der einfach ­faltbaren Kunststoffbehältern.

: Unsere Logistikplattform befindet sich zentral in der Nähe von Paris. Wir haben unterschiedliche Warenflüsse und daraus spezifische Anforderungen an Logistik und Verwaltung: Es gibt die direkten Lieferantenflüsse der „live“ Produkte (Musik und Videos), die vom Produzenten unmittelbar an die Filiale geliefert werden. Dann gibt es die „Click & Collect“-Flüsse, d. h. Online-Bestellungen, die an eine bestimmte Filiale ausgeliefert werden und dort vom Kunden abgeholt werden. Außerdem gibt es natürlich die Warenflüsse zur „logistischen Verteilung“, also das komplette breite Sortiment, von Büchern, Zeitschriften, Farben, Stoffe, Papier bis zu Hightech-Produkte wie zum Beispiel Tablets, Kopfhörer oder Musikinstrumente. Das ist als festes Angebot bei allen Filialen jederzeit verfügbar. Die Initiative kam von den einzelnen Filialleitern, die auch den Anforderungskatalog an den Ladungsträger definiert haben. Wir haben uns daraufhin verschiedene Anbieter von Kunststoffbehältern angeschaut und eine Vergleichsstudie erstellt. Relativ schnell haben wir uns dann für die Lösung von Gamma-Wopla entschieden: Eine Kombination aus faltbarem und stapelbarem Behälter mit einem passenden Dolly (Rollwagen).

mfl: Welches waren bei Ihrer Entscheidung die ausschlaggebenden Vorteile und wie sieht Ihre Bilanz heute aus? Briest: Es ging um Design und Funktionalität. Dieser Behälter hat in Bezug auf Ergonomie, Sicherheit, Faltbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Stabilität, Robustheit und Kompatibilität unsere oben erwähnten Kriterien am überzeugtesten erfüllt. Hinzu kam der äußerst effiziente und enge Abstimmungsprozess mit Gamma-Wopla, eine schnelle Lieferung binnen sechs Wochen und last but not least der attraktive Preis. Inzwischen wickeln wir unseren gesamten cultura.com-Verkauf mit den neuen Faltbehältern ab und 29 Filialen mit mehr als 600 Mitarbeitern setzen diese vor Ort im täglichen Handling ein. Mehr als 15.000 Kunststoffbehälter und Dollys von Gamma-Wopla sind bei uns schon im Umlauf. Unsere Lagerübersicht hat sich deutlich verbessert, bei der täglichen Einsortierung sparen wir bis zu drei Stunden und haben mehr Zeit für unsere Kunden. Dadurch erzielen wir ein Return on Investment. Die schnelle Ausstattung des gesamten Filialnetzes ist für uns im Sinne vollständig integrierter Warenflüsse strategisch und operativ sehr wichtig. So sind weitere Bestellungen bereits in Planung.

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