Expertenstatement
"Es geht es nicht nur um die Einhaltung von EU-Regulatorien, sondern auch um die Anforderungen der Endkunden"
Welche Trends und Entwicklungen gibt es in der Branche in Sachen Green Logistics? Experten liefern Einblicke: Samuel Krauser von Knapp möchte die Kunden nicht nur bei der Erfüllung von rechtlichen Vorgaben unterstützen.
materialfluss: Welchen Stellenwert nimmt Ihrer Meinung nach das Thema Green Logistics derzeit in der Branche ein?
Krauser: Die Bedeutung von Green Logistics wächst stetig. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung von EU-Regulatorien, sondern auch um die Anforderungen der Endkunden, die Produkte aus einer nachhaltigen Lieferkette erwarten. Wir bei Knapp sind uns unserer Verantwortung bewusst und leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Umsetzung nachhaltiger Praktiken in unserem Unternehmen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette können Umweltauswirkungen minimiert und die Profitabilität gesteigert werden. Beispielsweise reduzieren nachhaltige Logistikpraktiken die Emission, effiziente Lagerhaltung und intelligente Kommissionierung vermindern den Energieverbrauch, und Ressourcen können geschont werden dank nachhaltiger Materialwirtschaft.
materialfluss: Inwiefern treibt Ihr Unternehmen das Thema Green Logistics voran?
Krauser: Als starker Partner streben wir danach, unsere Kunden nicht nur bei der Erfüllung von rechtlichen Vorgaben zu unterstützen, sondern ihnen mit unseren maßgeschneiderten Software- und Automatisierungslösungen die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um langfristig erfolgreich und nachhaltig in ihren Geschäftsfeldern zu sein. Konkret setzen wir hier auf die energieoptimierte Steuerung sowie nachhaltige "Right-sized"-Verpackungslösungen. Der US-amerikanische Retailer Walmart spart so beispielsweise mit unseren Lösungen rund 30 % Karton- und Verpackungsmaterial ein. Des Weiteren können unsere Kunden, mit den aus unserer Logistik-Software-Suite KiSoft gewonnenen Daten, den CO2-Ausstoß ihrer Prozesse eigenständig überwachen und optimieren.











