Stapler & Komponenten
Wo Green Logistics gelebt wird
Schonend mit Ressourcen umzugehen ist Teil der Firmenphilosophie von Alnatura. Deshalb entschied sich das Unternehmen für Flurförderzeuge, die ebenfalls sparsam mit Energie umgehen. Das Thema Green Logistics steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Tagesordnung. Auch die Alnatura Produktions- und Handels GmbH aus Bickenbach setzt bei ihren Prozessen auf Nachhaltigkeit. Die Firmenphilosophie bezieht sich nicht nur auf die Produktion und den Vertrieb von Biowaren, sondern auch auf die Logistik. Die Biohandelskette hat vor kurzem ein eigenes Verteilzentrum im südhessischen Lorsch errichtet.
Dadurch kann die stetig wachsende Anzahl von Alnatura Filialen und Märkten der Handelspartner noch effizienter und umweltgerechter beliefert werden. Durch die Bündelung der Warenströme entfallen viele Transportkilometer. Bei der Abwicklung des Lagers und der Kommissionierung setzt das Unternehmen aus Bickenbach auf die Dienste der Rudolph-Logistik-Gruppe, die bereits seit vielen Jahren mit Toyota Material Handling zusammenarbeitet.
Bevor nach einjähriger Bauzeit im Frühjahr 2010 das Alnatura-Verteilzentrum mit der Distribution startete, zeichnete die Rudolph Logistik Gruppe im Vorfeld für die Planung und Umsetzung der Warehouse-Prozesse und des Materialeinsatzes verantwortlich. Der Logistikspezialist aus Baunatal wird mit 65 Mitarbeitern auch in Zukunft für die Bewirtschaftung des Lagers in Lorsch sorgen.
Auf insgesamt 20 800 m² werden Bio-Produkte gelagert und kommissioniert. Die einzelnen Hallen sind aus Sicherheitsgründen durch eine Brandschutzmauer getrennt. Kälte und Heizschleifen garantieren, dass stets die richtige Temperatur herrscht. Lager- und Bürogebäude sind ganz nach ökologischen Kriterien gestaltet: So besteht die Fassade aus Lärchenholz aus dem angrenzenden Odenwald.
Für die rund 3 000 verschiedenen Produkte des Alnatura Sortiments stehen ein Hochregallager mit 14 000 Palettenstellplätzen und ein 3 500 m² großes Blocklager für schnell drehende Artikel zur Verfügung. Um das Lager für alle Mitarbeiter und Lieferanten klar zu gliedern, kennzeichnen unterschiedliche Farben die einzelnen Bereiche. So sind die tragenden Säulen im Wareneingang des Cross-Docking-Lagers orange und im Warenausgang hingegen lila gestaltet. Klare und strukturierte Prozesse sind beim Materialtransport von großer Bedeutung.

„Wir haben dafür Sorge zu tragen, dass wir unserem Kunden Alnatura erstklassige Dienste bieten. Dazu gehört natürlich auch der Einsatz zuverlässiger Flurförderzeuge. Bei der Auswahl der Geräte hielten wir nach einem Anbieter Ausschau, dessen Energie- und Umweltkonzept mit dem Alnatura-Gedanken korrespondiert“, erklärt Duckstein. „Besonders überzeugt hat uns der Schubmaststapler BT Reflex. Der Schubmaststapler schont Ressourcen und passt damit perfekt zu Alnatura“, ergänzt er. Bereits bei der Konstruktion des BT Reflex spielte das Umweltbewusstsein eine große Rolle.
Der Schubmaststapler ist für einen sauberen und energieeffizienten Betrieb konzipiert und zeichnet sich durch eine hohe Recycelbarkeit nach Ablauf der Nutzungsdauer aus. Die Mitarbeiter von Rudolph Logistik nutzen den BT Reflex vornehmlich für die Bedienung der Regalebenen in der Höhe.
Letztendlich hat nicht nur der Schubmaststapler überzeugt. Insgesamt sind im Verteilzentrum neben dem BT Reflex vier weitere Fahrzeugtypen von Toyota Material Handling im Einsatz. Dazu gehören Elektro-Deichselstapler und Niederhubwagen sowie Niederhub-Kommissionierer und Gabelstapler.
„Damit haben wir hier im Lager eine hundertprozentige Flurförderzeugflotte von Toyota Material Handling“, betont Jürgen Szczepanski, Betriebsleiter am Standort Lorsch. Im Verteilzentrum wird durch den Einsatz von Niederhub-Kommissionierern der Baureihe BT Opus der größte Teil des Alnatura Trockensortiments auf zwei Kommissionierebenen gepickt. Um Artikel für eine Filiale zu kommissionieren, müssen teilweise bis zu drei Kilometer Wegstrecke zurückgelegt werden. „Daher haben wir hohe Anforderungen an Produktivität und Schnelligkeit“, berichtet Lena Gössling, Logistik- Beraterin bei Rudolph.
Der BT Opus hat eine Plattformhöhe von einem Meter und bietet den Mitarbeitern damit eine Greifhöhe bis zu 2,80 m. Das ermöglicht eine wegeoptimierte Kommissionierung durch die Halbierung des Bedarfs an Kommissionierfläche. Bei ca. 32 000 Picks täglich entsteht dabei ein wichtiger Leistungsgewinn. Die offene, hebbare Fahrerplattform verschafft dem Fahrer darüber hinaus einen direkten Zugang zu Last und Bedienkonsole. Das Anheben der Fahrerplattform erfolgt schnell und sicher, sogar während der Fahrt.
Die Dreirad-Elektrostapler der neuen Baureihe Toyota Traigo 48 und die Elektro-Deichselstapler der Baureihe BT Ixion übernehmen die Entladung der Lkw. Der BT Ixion eignet sich besonders für den Doppelstockeinsatz und damit auch für das Palettenhandling innerhalb des Lkw.
Überwachbar aus der Ferne Um die Prozesse im Verteilzentrum kontinuierlich zu verbessern und damit eine Kostenersparnis zu erzielen, entschieden sich Alnatura und die Rudolph Logistik Gruppe außerdem für den Einsatz des Flottenmanagements Toyota I_Site. Das System erfasst die Leistungsdaten der Flurförderzeugflotte und bietet die Möglichkeit, die entscheidenden Faktoren Betriebskosten, Produktivität und Sicherheit aus der Ferne am Computer zu überwachen und zu steuern.
Über das Toyota Wireless Information System (kurz TWIS) werden drahtlos und automatisch die Betriebsdaten aus der Flurförderzeugflotte an eine zentrale Datenbank übertragen. Die Analyse dieser Daten ermöglicht ein Web-Interface. „Ein großer Vorteil ist, dass keine aufwendige Installation mit Soft- oder Hardware vor Ort notwendig ist“, erläutert Udo Feix, Key Account Manager bei Toyota Material Handling Deutschland.
Zu Toyota I_Site gehört ebenfalls die Zugangskontrolle für Fahrer, die hilft, die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern. So erhalten nur autorisierte Mitarbeiter des Unternehmens Zugang und die Geräte werden vor Nutzung durch eine fremde Person geschützt. Zudem können die Anzahl und die Stärke der verzeichneten Kollisionen pro Fahrer und Gerät verfolgt werden. Die Batterieüberwachung unterstützt ein besseres Batteriemanagement. Damit kann der Energieverbrauch gesenkt und die Lebensdauer der Batterie verlängert werden. Beides führt zu einer gesteigerten Produktivität So tragen die Unternehmen gleichzeitig zum Umweltschutz bei.
„Wir und unser Kunde Alnatura legen Wert darauf, dass der Energieverbrauch so gering wie möglich gehalten wird. Das war auch ein Grund, warum wir uns für das Flottenmanagement von Toyota entschieden haben“, berichtet Erik Duckstein.

Die Flotte
Die der Rudolph-Logistik-Gruppe hat für Alnatura 29 Geräte von Toyota Material Handling im Einsatz. Hierzu zählen:
- drei Elektrodeichselstapler BT Ixion SPE 200D Doppelstock,
- ein Elektro-Niederhubwagen BT Orion LPE 240,
- elf Niederhub-Kommissionierer BT Opus OSE 100 W,
- elf Schubmaststapler BT Reflex RRE 160,
- ein Elektrostapler Toyota Traigo 48 FBE20T,
- zwei Elektrostapler Toyota Traigo 48 FBE18T.
Alnatura Produktions- und Handels GmbH,
Rudolph Logistik Gruppe GmbH & Co. KG, E-Mail: [email protected],
Toyota Material Handling Deutschland GmbH, E-Mail: [email protected]









