Flurförderzeuge

Marvin Meyke,

Wachstumskurs fortgesetzt - Jungheinrich erhöht seine Prognose

In den ersten neun Monaten des Jahres konnte Jungheinrich seinen Wachstumskurs fortsetzen: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden Umsatz sowie Auftragseingang deutlich gesteigert. Das Unternehmen erhöht seine Prognose für Auftragseingang und Umsatz 2018.

Marktentwicklung Flurförderzeuge: 14 Prozent mehr Weltmarktvolumen

Von Januar bis September stieg demnach das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent - das entspricht einer Menge von 139.000 Fahrzeugen. Treibende Kraft: Der asiatische Markt, insbesondere China spielten eine bedeutende Rolle für das höhere Marktvolumen. In Westeuropa erhöhte sich das Marktvolumen um 12 Prozent, in Osteuropa die Nachfrage, insbesondere dank Polen, um 21 Prozent.

Ausschlaggebend: Bestellungen aus Asien und Europa

Das Produktsegment Lagertechnik wuchs global um 17 Prozent, beziehungsweise 78.000 Flurförderzeuge. Davon entfielen jeweils mehr als 40 Prozent auf Asien und Europa. Bestellungen aus Asien waren zudem zur Hälfte für das um 11 Prozent höhere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler verantwortlich. Der Anstieg der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 10 Prozent war ebenfalls zu über 40 Prozent auf die merklich gestiegenen Bestellungen in dieser Region zurückzuführen.

Auftragseingang, Umsatz und EBIT gegenüber Vorjahreszeitraum gesteigert

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Dr. Lars Broszka, Technikvorstand der Jungheinrich AG © Thilo Härdtlein

Dr. Volker Hues, Vorstand Finanzen bei Jungheinrich kommentierte die positive Entwicklung:

"Trotz der geopolitischen Verwerfungen wachsen der Markt sowie unser Geschäft stark. Wir profitieren hier insbesondere von unserem europäischen Kernmarkt sowie der erfreulichen Marktnachfrage im Logistiksystemgeschäft. Auftragseingang, Umsatz sowie EBIT wurden gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Herausfordernd sind jedoch die enormen Steigerungen der Rohmaterialpreise, die hohen Tarifabschlüsse in Deutschland sowie die Lieferschwierigkeiten bei bestimmten Materialien, die sich im Ergebnis leider bemerkbar machen. Aufgrund der positiven Gesamtentwicklung erhöhen wir unsere Prognose für das Jahr 2018: Der Auftragseingang sollte zwischen 3,85 bis 3,95 Mrd. € liegen, der Konzernumsatz dürfte sich in einer Bandbreite zwischen 3,65 und 3,75 Mrd. € bewegen.Für das EBIT gilt weiterhin die Spanne von 270 Mio. € bis 280 Mio. €."

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