Lastspitzenmanagement in Staplern
Intelligentes Energiemanagement verhindert teure Stromlastspitzen
Ein zielführendes und effizientes Energiemanagement wird für Kunden in der Logistikbranche immer wichtiger: Eine hohe Anzahl an Geräten, unterschiedliche Ladezyklen sowie hohe Strommengen sorgen dafür, dass das Thema Strom bei vielen Kunden ein kritischer Kostenpunkt ist. Mittels intelligentem Lastspitzenmanagement ist es möglich, dass der verfügbare Strom effizient auf die zu ladenden Geräte aufgeteilt wird.
Toyota Material Handling (MH) bietet eine Lösung für intelligentes Lastspitzenmanagement seiner integrierten Lithium-Ionen-Technik in Staplern und Lagertechnikgeräten. Diese ermöglicht es, mehrere Ladegeräte zu synchronisieren und verschiedene Flurförderzeuge gleichzeitig zu laden. Damit wird Strom planbar: Eine maximale Strommenge wird festgelegt und je nach Priorisierung der zu ladenden Flurförderzeuge auf die verschiedenen Geräte verteilt. Die intelligenten Ladegeräte regeln den Strom entsprechend der Priorisierung aus. So kann beispielsweise ein Elektro-Niederhubwagen, der in regelmäßiger Frequenz benötigt wird, entsprechend priorisiert werden, sodass dieser als erstes vollgeladen ist. Die weiteren Flurförderzeuge passen sich dieser Priorisierung an und werden entsprechend ihrer Platzierung im Anschluss ebenfalls aufgeladen.
Zusätzlich ist die Kommunikation zwischen den intelligenten Ladegeräten möglich. Die Schnittstelle in Form von Industriefunk lässt sich innerhalb weniger Minuten einrichten und erfordert keinen großen Aufwand. Die Installation der Ladegeräte setzt lediglich eine Handy-App voraus, die per Bluetooth mit der neuesten Ladegeräte-Generation kommunizieren kann. Sie wird zur Programmierung und Einrichtung der Ladegeräte genutzt. In der App kann festgelegt werden, wie hoch die maximal zur Verfügung stehende Strommenge ist, nach welcher Priorität geladen werden soll und vieles mehr.
Effiziente Nutzung von PV-Strom
Da immer mehr Kunden Photovoltaik-Anlagen nutzen, wurde auch dafür eine Lösung gefunden. Die Informationen der PV-Anlagen werden via einem Access-Point, einer separaten Kommunikationseinheit, über Funksignale an die Ladegeräte weitergetragen. So kann auch der eigens produzierte Strom effizient genutzt werden. Durch das intelligente Lastspitzenmanagement werden somit teure Stromspitzen vermieden und infolgedessen die Energiekosten des Unternehmens gesenkt beziehungsweise eingespart.
Abwärtskompatibilität verhindert Fehlbedienung
Die Ladegeräte sind zudem an die Bedürfnisse des Bedieners angepasst. So zeigen sie bereits aus der Ferne an, welchen Ladezustand eine Batterie besitzt. Ein zusätzlicher Gang zu den Ladegeräten entfällt. Stattdessen reicht zukünftig ein kurzer Check aus der Ferne, um sich einen Eindruck über den Ladezustand zu machen. Zudem sind die Ladegeräte abwärtskompatibel. Das bedeutet einen Fortschritt hinsichtlich der Sicherheit: So kann ein 48-V-Ladegerät auch problemlos bei 24-V-Flurförderzeugen genutzt werden. Dadurch wird eine Fehlbedienung der Ladegeräte ausgeschlossen, was besonders bei hohen Stromflüssen von Bedeutung ist.
Sicherheit und Vorteile bei der Montage
Auch der Ladestecker der zweiten Generation ist auf Sicherheit ausgelegt: Um den Ladestecker zu entfernen, muss eine Stopptaste auf der Oberseite des Steckers gedrückt werden, der gleichzeitig den Ladevorgang am Gerät unterbricht. Dadurch wird vermieden, dass beim Abziehen des Steckers ein Lichtbogen entsteht, der wiederum eine Brandgefahr darstellen kann. Dies ist besonders bei hohen Ladeströmen wichtig.
Zudem gibt es eine Lösung für Kunden, die ihre Ladegeräte nicht an der Wand montieren dürfen: Anstatt dass die Ladegeräte in der Halle herumstehen, was eine Unfallgefahr darstellen würde, können diese auf speziellen Gestellen befestigt werden. Dadurch befinden sich die Ladegeräte im Blickfeld des Bedieners, ohne an der Wand festgeschraubt werden zu müssen. Durch die feste Position der Ladegeräte müssen diese weniger oft geprüft werden, was eine weitere Kostenersparnis mit sich bringt.












