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Artikel und Hintergründe zum Thema

Warehouse Management

Daniel Schilling,

Ganzheitlicher digitaler Zwilling eines Logistikzentrums

Unter dem Motto „Intelligent intralogistics – experience the flow“ präsentiert Siemens auf der diesjährigen Logimat den ganzheitlichen digitalen Zwilling eines realen Logistikzentrums. Vollautomatische Materialflusssysteme ermöglichen die Beschleunigung des Lagerbetriebs, die Optimierung von Prozessen, die Reduzierung von Kosten und Fehlern und schließlich das Erreichen eines höheren Durchsatzes.

© Siemens

Konkret gezeigt wird das auf der Messe anhand des digitalen Zwillings des Siemens-eigenen Logistikzentrums in Nürnberg. Mit 12.000 Aufträgen pro Tag, 22.000 Lieferscheinpositionen, 27 Regalbediengeräten und drei Kilometern automatischer Förderbänder bedient das Distributionszentrum 25.000 Kunden weltweit. Anhand dieses realen Beispiels können sich Kunden auf der Messe im Detail informieren, wie Simulationsszenarien dort dazu beitragen, beispielweise die Schichtplanung zu optimieren, um maximale Produktivität zu erreichen.

Logistikzentrum Nürnberg

Außerdem wird gezeigt, wie Digital Twins helfen, Engpässe und Lastspitzen zu identifizieren, um den Materialfluss zu optimieren und wie dadurch Durchsatz und Gesamtleistung des Lagers und damit die Erfüllungsrate von fast 100 Prozent gehalten werden kann. Das nahtlose Zusammenspiel von realer und digitaler Welt erhöht die Produktivität und Flexibilität der Anlagen, senkt nachhaltig die Kosten und den Energieverbrauch und somit auch den CO2-Fußabdruck.

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Neu ergänzt wird das Siemens Intralogistik-Portfolio mit Simatic Robot Pick AI, einer Bildverarbeitungssoftware für Roboter-Lösungen auf Basis maschinellen Lernens, die Siemens ebenfalls auf der Logimat präsentieren wird. Die 3D-Bildverarbeitungssoftware ermöglicht Robotern das Greifen beliebiger Artikel in Lagerkommissionieraufgaben, unabhängig von deren Form und Größe. Ein vortrainierter Deep-Learning-Algorithmus steuert diese Fähigkeit, um die am besten geeigneten 3D-Positionen für die Entnahme zu identifizieren und diese für die Roboterausführung bereitzustellen.

Halle 3, Stand D11

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 4/23

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