MDE-Geräte

Mobile Datenerfassung der neuesten Generation

Das Unternehmen Brigitte Küchen hat neue mobile Datenerfassungsgeräte eingeführt, die auch QR-Codes lesen können. Dabei werden je nach Einsatzbereich unterschiedliche Gerätetypen eingesetzt und von nur einer Software angesteuert. Als technischer Berater und herstellerunabhängiger Geräte-Lieferant hat AISCI Ident das Projekt begleitet.

© Brigitte Küchen

Brigitte Küchen ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit einer über 90-jährigen Unternehmenstradition. Hinter den Küchen steckt viel Know-how. Zum Beispiel in der selbst erstellten Software, mit der die mobilen Datenerfassungsgeräte (MDE) über Web-Services an eine SQL-Datenbank und an das SAP-ERP-System angebunden sind. „Das war unser Ziel. Wir wollten flexibler werden, die MDEs austauschbar machen und mit der gleichen Software ansteuern. Auf dem Weg dahin haben wir einen kompetenten Berater gesucht, der uns unabhängig macht von einem einzelnen Hersteller“, berichtet Uwe Tebbe, Softwareentwickler bei Brigitte Küchen.

MDE-Geräte: unterschiedliche Stärken und Schwächen
Brigitte Küchen hatte sein Kennzeichnungssystem um den zweidimensionalen QR-Code erweitert, um mehr Informationen auf kleinerem Raum unterbringen zu können. Neben der Materialnummer werden weitere Informationen zum Material übertragen. „Wir waren unsicher, welche Geräte für welchen Bereich am besten geeignet sind. Deshalb haben wir eine Expertise gesucht“, nennt der Entwickler die Anforderung. Der Kontakt zu AISCI Ident kam auf Empfehlung. „Je nach Barcode, Leseentfernung, Tastatur oder Touchscreen-Bedienung, Betriebssystem, Warenwirtschaft oder ob eine Telefonfunktion gewünscht wird, sind ganz unterschiedliche Geräte empfehlenswert. Ein Staplerfahrer, der Paletten über mehrere Meter Distanz scannen will, benötigt ein anderes Gerät als sein Kollege im Wareneingang“, erläutert Uwe Nolte, Vertriebsmitarbeiter bei AISCI Ident.

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Da die einzelnen Geräte für verschiedene Einsatzbereiche optimiert sind, sei es wichtig, die Anforderungen im Vorfeld genau festzulegen. Außerdem sollte noch sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter mit der Handhabung zurechtkommen. „AISCI hat für uns eine Vorauswahl an Geräten erstellt und eine 14-tägige Teststellung dieser Geräte organisiert. Das war sehr hilfreich“, schildert Uwe Tebbe den Auswahlprozess. Die Teststellung zeigte die unterschiedlichen Eigenschaften der Geräte, unter anderem bei der Akkulaufzeit, beim WLAN-Empfang oder der Treffergenauigkeit beim Einlesen des Barcodes.

Unterschiedliche Geräte im Einsatz
Bei Brigitte Küchen kommen die MDE-Geräte sowohl in der Produktion, dem Wareneingang, dem Lager als auch bei der Auslieferung der Küchenmöbel zum Einsatz. Für Status­buchungen oder zum Registrieren von verladenen Teilen sind allerdings unterschiedliche Gerätetypen erforderlich. Für die innerbetriebliche Logistik, für Statusbuchungen oder beim Wareneingang setzt der Möbelhersteller das Modell Datalogic Skorpio mit Laserscanner ein. Mit der Erweiterung um den QR-Code wird er sukzessive durch den MC2100 von Zebra ersetzt. Der Mobilcomputer ist ein Handheld-PC mit 2D-Scanner und einem kleinen Display, der von Brigitte Küchen vor allem wegen der handlichen Größe und der Akku- und WLAN-Eigenschaften ausgewählt wurde.

Mit Unterstützung von AISCI Ident hat der Hersteller von Küchenmöbeln auch den Service für die Auslieferungsfahrer verbessert. Die Fahrer können jetzt die Daten für alle Auslieferteile und Kunden per Webservice auf ein mobiles Handgerät laden. So werden für jeden Kunden alle Teile angezeigt und die Auslieferung vom Kunden per Unterschrift quittiert. Kommt es zu Reklamationen, wird mit dem Handgerät ein Foto erstellt und sofort an die zentrale Datenbank übermittelt. Hier hat sich Brigitte Küchen für den Handheld- und Touch-Computer Zebra TC75 entschieden.

Wenn es auf technische Details ankommt
„Unsere Erwartungen an eine herstellerunabhängige Be­ratung haben sich voll erfüllt. Wir hatten eine gute Unterstützung bei der Auswahl der Geräte sowie bei der Klärung technischer Details“, fasst der Entwickler seine Erfahrungen zusammen. „Die Einrichtung eines zentralen Management­systems ist ein weiteres Thema. Der Aufwand rechnet sich sehr schnell, wenn die Geräte an mehreren Standorten im Einsatz sind und von einer Stelle aus eingerichtet und aus der Ferne gewartet werden können“, nennt der Vertriebsmitarbeiter von AISCI Ident typische Beratungsleistungen. Der Auto-ID-Spezialist übernimmt im Namen der Hersteller auch den Reparaturservice. Außerdem kann mit einer Garantieverlängerung die Werksgarantie auf bis zu fünf Jahre erweitert werden. Uwe Tebbe bestätigt die Vorteile einer sachkundigen Projektbegleitung und Unterstützung: „Die Beratung bei der Geräteauswahl und die Möglichkeit, verschiedene Geräte ausführlich zu testen, sind eine Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Projektverlauf. Außerdem ist es nach der Einführung der Geräte sehr wichtig, einen Ansprechpartner für technische Details zu haben.“ Martin Ortgies

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