Gessmann und Wandelbots vereinheitlichen Robotiksteuerung
Herstellerunabhängige Software orchestriert Robotikflotten
Gessmann stellt auf der Hannover Messe 2026 (Halle 16, Stand B10/1) zusammen mit Wandelbots einen neuen Ansatz für industrielle Automatisierung vor. Im Fokus steht die Koordination und Integration unterschiedlicher Robotersysteme in bestehende Produktions- und Intralogistikumgebungen.
Erstmals wird eine durchgängige Lösung gezeigt, die Planung, Simulation und Betrieb vereint. Grundlage ist die NOVA-Plattform von Wandelbots, die direkt in Gessmanns mobile Robotersysteme integriert ist. Ergänzend kommen Simulationstechnologien zum Einsatz, um Automatisierungsszenarien realitätsnah zu testen und zu validieren.
„Zusammen ermöglicht diese integrierten Lösungen, Automatisierungslösungen deutlich schneller zu entwerfen, zu simulieren, bereitzustellen und zu skalieren. Dadurch wird der Integrationsaufwand reduziert, die Amortisationszeit verkürzt und die Bindung an einen bestimmten Anbieter in komplexen Brownfield-Umgebungen vermieden“, erklärt Steffen Kuhnle, Leiter des Geschäftsbereichs Robotik bei Gessmann.
Ein zentraler Vorteil des Ansatzes liegt in der herstellerunabhängigen Softwareebene, die verschiedene Robotertypen einheitlich programmier- und steuerbar macht. „Genau hier setzt die Zusammenarbeit mit Wandelbots an. Die NOVA-Plattform schafft eine herstellerunabhängige Softwareebene, über die verschiedene Robotertypen programmier- und orchestrierbar werden. Dadurch entsteht ein durchgängiges System statt isolierter Einzellösungen“, erläutert Martin Wanitschke, Chief of Staff von Wandelbots.
Besonders für Brownfield-Umgebungen bietet dieser Ansatz klare Vorteile. Bestehende Produktions- und Logistiksysteme können weiterhin genutzt und ohne umfassende Umbaumaßnahmen gezielt erweitert werden. Die Kombination aus GESSbot und der NOVA-Plattform ermöglicht eine modulare Integration neuer Robotiklösungen in vorhandene Infrastrukturen.










