Investitionsvorhaben
Hafen Antwerpen: Chemiecluster wird gestärkt
Die geplante Produktionsstätte am bestehenden Standort Kallo nahe Antwerpen soll eine der größten PDH-Fabriken der Welt werden. Propan-Hydrieranlagen wandeln Propan in Propylen um. Aus Propylen wiederum lässt sich Polypropylen herstellen, ein Mehrzweck-Kunststoff, der unter anderem in der Automobilindustrie verwendet wird. Zudem gab vor weniger als einem Monat Sea-Mol, ein Joint Venture zwischen Mol Chemical Tankers und Sea-Invest, bekannt, dass es sich für den Hafen Antwerpen zum Bau eines Lagertankterminals entschieden hat, mit einem Investitionsvolumen von 300 bis 400 Millionen Euro.
Durch diese Standortentscheidungen sieht Jacques Vandermeiren, CEO der Antwerp Port Authority den Hafen gestärkt: "Nach der jüngsten Ankündigung von Sea-Mol bestätigt die Entscheidung von Borealis, einem der führenden Akteure, aufs Neue, dass wir als größter Chemiecluster Europas eine starke Anziehungskraft auf internationale Investoren ausüben. Die Mega-Investition wird unsere Position weiter stärken und damit einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Zukunft unseres Hafens leisten." Der Hafenschöffe Marc van Peel ergänzt: „Seit Jahrzehnten spielt unser Hafen dank seiner Innovationskraft und seines lokalen Know-hows eine führende Rolle in der Petrochemie. Mit dieser Neuinvestition wird diese langjährige Bedeutung noch einmal mit Nachdruck bestätigt und festgeschrieben.“










