Seehäfen

Marvin Meyke,

Höherer Gesamtumschlag zwischen Antwerpen und Häfen in Mittel- und Osteuropa

Der Hafen Antwerpen setzt bei den Hinterlandverbindungen verstärkt auf den Schienenverkehr, aber auch auf die Anbindung per Wasserstraße. © Port of Antwerp

Die Verkehrsströme zwischen dem belgischen Hafen Antwerpen und dem Hinterlandmarkt in Österreich und Ungarn können eine deutliche Steigerung verzeichnen.

2017 betrug der Gesamtumschlag allein für Österreich rund 3,5 Millionen Tonnen und wuchs somit über 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dementsprechend werden auch die Hinterlandverbindungen, insbesondere auf der Schiene ausgebaut. So wurden seit 2015 die Schienendienste nach Österreich von einem auf aktuell drei ausgebaut sowie zwei regelmäßige Bahnverbindungen nach Ungarn eingerichtet. Zudem gibt es eine neue intermodale Verbindung zwischen Antwerpen, Wien und Budapest. Der intermodale Netzwerkbetreiber Hupac hat mit Wirkung zum 11. September 2018 eine neue Linien-Verbindung zwischen den drei Städten mit zwei Rundläufen pro Woche in sein Netzwerk aufgenommen. "Das wachsende intermodale Angebot zwischen Antwerpen und Mittel- und Osteuropa ist eine sehr erfreuliche Entwicklung für die Verlader in Österreich und Ungarn. Der Hafen hat in den vergangenen Jahren stark in den Ausbau seiner Hinterlandverbindungen in diese Länder investiert," erläutert Walter Holzhammer, Hafenrepräsentant für Österreich und Ungarn der Antwerp Port Authority. Unter anderem werden Stahl, Maschinen, Kräne, Eisenbahnwagen und Windgeneratoren, chemische und petrochemische Produkte, Container sowie Güter der Automobilindustrie befördert. Die intermodalen Anbindungen profitieren von der Entwicklung Ungarns  zu einem wichtigen Standort der Automobilindustrie mit allen vor- und nachgelagerten Logistikdienstleistungen.

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