Scanner & Drucker

Flexibel und günstig

Die Ad Notam AG hat ihre Produktionsprozesse vereinfacht. Jetzt werden die benötigten Etiketten auf zwei einfach zu bedienenden Etikettendrucksystemen gedruckt. Die Vorteile: weniger Fehler und günstige Preise.

Im Rahmen der internen Prozessoptimierung arbeitet die Ad Notam AG mit cab Produkttechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe, seit kurzer Zeit zusammen. Zum Druck der Typenschilder und diverser anderer Etiketten beweisen zwei netzwerkfähige Etikettendrucker der Serie Mach4 ihre Leistungsfähigkeit. Dazu kommen sämtliche Verbrauchsmaterialien.

Das variabel einsetzbare Gerät bietet grundsätzlich eine hohe Leistung bei einer sehr guten Druckqualität. Ob Label, Typenschild, Papier-, Versand-, Karton- oder Flaschenetikett: Der robuste und einfach zu bedienende Etikettendrucker aus hochwertigem Kunststoff vereinfacht den Arbeitsalltag und verbessert die internen Abläufe in der Fertigung. Die Vorteile für den Anwender liegen auf der Hand: Der Stand der Auftragsbearbeitung ist transparent und kann taggenau verbucht werden. Und selbst bei widrigen Umgebungsbedingungen sind die Etikettendrucksysteme absolut ausfallsicher.

In Hilzingen wird spezielle sehr flache LCD/LED-Technik für die Integration in Glas- und Spiegelflächen produziert. Sie benötigt keine Wärmeventilation und liegt sehr dicht am Glas an. Dem Betrachter wird der Eindruck vermittelt, dass Fernsehbild und Glas- bzw. Spiegelfläche zu einer Einheit verschmelzen. Mit dem vom Unternehmen entwickelten Spiegeltyp ‚Magic Mirror‘ wird die LCD/LED-Monitor-Einheit im ausgeschalteten Zustand sogar komplett unsichtbar und verschwindet hinter einer homogenen Spiegelfläche. Die Technik arbeitet selbst bei eingeschränkten Platzverhältnissen und schlechter Belüftung absolut störungsfrei.

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„Früher haben wir eine große Anzahl von Etiketten mit einem feststehenden Layout mit fortlaufender Seriennummer drucken lassen“, blickt der Produktmanager zurück. „Mit kleinen Aufkleberchen haben wir nachträglich die benötigten Angaben wie beispielsweise die Bildschirmgröße oder die Produktlinie aufgebracht. Das war nicht nur ineffektiv, sondern auch fehlerbehaftet. Und nachträgliche Änderungen waren im Gesamtlayout grundsätzlich nicht möglich. Haben sich beispielsweise Zollbestimmungen und damit Länderzulassungen geändert, konnten wir die vorab gedruckten und jetzt nicht mehr gültigen Restetiketten wegwerfen. Das hat sich auf Dauer einfach nicht gerechnet. Wir wollten eine flexiblere Lösung einsetzen und haben uns nach einem entsprechenden Anbieter umgesehen.“

Master- und Slave-Drucker Heute muss in der Access-Datenbank bei Änderungen lediglich das entsprechende Icon geändert werden, und die neuen Informationen stehen ab sofort druckbereit zur Verfügung. Der Typenschilddrucker, in diesem Fall der Master-Drucker, ist im Stand-alone-Modus an die Firmendatenbank angeschlossen. Hier bewährt sich die Etiketten-Software ‚Database Connector‘. Sie ermöglicht es, Daten aus einer zentralen SQL-fähigen Datenbank direkt abzufragen und als Etikett zu drucken. Gleichzeitig können die Daten während des Druckvorgangs in die Datenbank zurück geschrieben und verändert werden. „Mit diesem ausgereiften System schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, sagt dazu Jens Reuschel. „Zum einen stoßen wir auf dem Master-Drucker den Etikettendruck für das Typenschild an. Und im zweiten Schritt, der automatisch vollzogen wird, erhalten wir auf dem zweiten Drucker, dem so genannten Slave-Drucker, für die internen Verarbeitungsvorgänge weitere Haftetiketten.“

Es handelt sich um zwei Etikettendrucksysteme, gedruckt wird in 300  dpi. Am Master-Drucker wird vom Produktionsleiter oder seinem Stellvertreter der Auftrag über die Seriennummer per Tastatur eingegeben. Aus der Access-Datenbank werden anhand dieser Seriennummer alle relevanten Produktinformationen herausgeholt und das Typenschild gedruckt. Gleichzeitig gibt es einen Druckbefehl an den zweiten Drucker, der vier Papieretiketten analog bedruckt. Das Unternehmen bekommt in einem Schritt beide Etikettentypen zur Verfügung gestellt. Gearbeitet wird lediglich mit der Datenbank und dem Master-Drucker, der direkt ohne Zwischenschritte von außen mit dem zweiten Drucker kommuniziert.

Im Mittelpunkt der Anwendung steht darüber hinaus nicht nur der komfortable und fehlerfreie Druck, sondern dass auch neben dem silberfarbenem lösemittelbeständigem Typenschild mit UL-Zulassung preiswerte Papieretiketten den vorher üblichen sehr teuren Foliendruck abgelöst haben. Ein Druckjob des Slave-Druckers beinhaltet vier Etiketten. Sie werden für die Lagerhaltung, das Qualitätsmanagement sowie für das interne Warenwirtschaftssystem genutzt. „So flexibel und gleichzeitig wirtschaftlich haben wir vor dem Einsatz der beiden Etikettendrucker noch nie unsere Haftetiketten gedruckt“, fasst Jens Reuschel noch einmal zusammen.

Die gesamte Anwendung - die Kommunikation des Hauptdruckers mit der Datenbank − läuft über den ‚Database Connector‘. Die Programmierung einschließlich des Startschusses für den Slave-Drucker erfolgt als Dienst- leistung über das Unternehmen cab. Die notwendigen Datensätze wurden vom Unternehmen Ad Notam hinterlegt. „Die Programmierung in Access hat sich als relativ einfach herausgestellt“, erzählt Jens Reuschel. „Es wurde ein Musterdatensatz angelegt, zu dem analog die gesamte Datenbank angelegt werden konnte. Das gesamte System funktioniert heute einwandfrei. Es kommen keinerlei Fehler mehr vor. Heute sind unsere Hightech-Produkte perfekt gekennzeichnet und halten weltweit allen Anforderungen stand. Das ganze System ist kinderleicht zu bedienen. Fehldrucke sind nahezu ausgeschlossen.“

Einfacher oder doppelter Datensatz

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Im System sind teilweise zwei verschiedene Datensätze hinterlegt: Es können einfache oder doppelte Typenschildetiketten gedruckt werden. Bei einer Produktlinie beispielsweise besteht eine Monitor-Einheit nicht aus einem, sondern aus zwei Teilen. Die externe Anschlussbox braucht eine zweite Etikettierung. Bei der Eingabe des Produktionsauftrages sieht der Mitarbeiter, dass ein doppeltes Etikett benötigt wird, die entsprechende Firmware wird über einen einfachen Tastendruck geladen. „Auch auf diese Flexibilität, die bei steigendem Bedarf programmiertechnisch weiter ausgebaut werden kann, möchten wir heute nicht mehr verzichten“, sagt dazu Jens Reuschel.

Ad Notam AG, E-Mail: [email protected], www.ad-notam.com

cab Produkttechnik GmbH & Co KG, E-Mail: [email protected], www.cab.de

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