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Artikel und Hintergründe zum Thema

Rampen/Tore/Ladebrücken

Aus alt mach neu

In einer Bauzeit von gut einem Jahr errichtete Hermes Fulfilment in Ostwestfalen ein Logistikzentrum mit einer Fläche von rund 100.000 Quadratmeter. Die bisher genutzten Umschlaghallen wurden saniert und mit Torabdichtungen von Koch Lagertechnik versehen.

Fotos: Koch
Neu und alt: Die Rampen vor und nach der Sanierung. Fotos: Koch

Das Zentrum ersetzt alte, bislang genutzte Gebäude, die immer weniger den Ansprüchen an eine moderne Logistik genügten. Was aber sollte mit den bisher genutzten Umschlaghallen geschehen? Die Inhabergesellschaft entschied sich für eine Modernisierung von zunächst einem Teil der Hallen. Ein Augenmerk lag dabei auf der Optimierung der Verladeeinrichtungen. Die Tore waren zu schmal, teilweise der Abstand zu gering, die Fassade marode und die Rampen zu niedrig. Anfahrende Fahrzeuge stießen daher oft gegen das Gebäude.

Federstahlpuffer als Rammschutz

Nach Beratungen des Architekten mit der Firma Koch-Lagertechnik entschied man sich, die alte Fassade in der Höhe des zukünftigen Wetterschutzes, den Torabdichtungen, abzutrennen. Dies schuf zum einen die Möglichkeit Torbreiten anzupassen und gleichzeitig in die neuen Thermoelemente Befestigungspunkte für neue Torabdichtungen zu integrieren. Darüber hinaus musste auch an einen neuen Rammschutz gedacht werden, der die Fahrzeuge stoppt und die Fassade schützt. Hier entschied man sich für stabile Federstahlpuffer, die man jetzt erhöht angebracht hat.

Bei den Torabdichtungen fiel die Wahl auf den Typ TAS-SK von Koch-Lagertechnik. Herkömmliche Torabdichtungen haben in den Seitenteilen Metallteile wie Profile und Federn, die bei falsch anfahrenden Fahrzeugen verbiegen und brechen. Koch verzichtet auf Metallteile in den Seiten, ein mit Schaumkern gefülltes Seitenteil weicht nicht nur nach hinten, sondern auch zur Seite aus. Wenn das Fahrzeug die Verladeeinrichtung verlässt, kehrt das ausgewichene Seitenteil wieder in die Ausgangsposition zurück und zwar ohne Schaden zu nehmen.

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Anpassungsfähig nach oben ist bei der Torabdichtung das Hubdach. Das Dachteil steht in keiner Verbindung mit den Seitenteilen und lässt sich unabhängig davon anheben, zum Beispiel wenn Wechselbrücken zum Ausfahren der Standfüße angehoben werden. Allein durch das Gewicht der Frontschürze fällt das durch zwei Teleskoprohre gestützte Dachteil wieder in die Ausgangsposition zurück und dichtet Fahrzeuge ab. Als zusätzliche Ausstattung der Frontschürzen empfiehlt sich darüber hinaus eine sogenannte Eck-Lamellierung. Dabei sorgen zwei zusätzliche Schlitze links und rechts dafür, dass sich die Plane noch besser an die Fahrzeugecken anpassen kann.

Eine besondere Situationen an dieser Bestandsimmobilie sind die teilweise recht geringen Abstände zwischen den Toren. Auch hierfür gibt es eine Lösung: die sogenannte Reihenanlage von Koch. Hierzu sind die Abdichtungen an die speziellen Breiten angepasst und jeweils zwei Torabdichtungen teilen sich ein Mittelteil.

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