Ladungsträger-Pooling

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Paletten- und Behälterströme transparenter im Blick

Lademittelverluste sind meist teuerer für Unternehmen als vermutet. Die digitale Behälterverwaltung ermöglicht Kontrolle, Transparenz und bessere Rückführungsprozesse.

Teuer und lästig: wenn Paletten und Behälter verloren gehen. Digitale Behälterverwaltung schafft Abhilfe. © ultramansk/stock.adobe.com

Paletten, KLTs, Gitterboxen oder Mehrwegbehälter gehen in Unternehmen selten plötzlich verloren. Meist entsteht der Verlust schrittweise. Eine Palette wird mit einer Lieferung verschickt, aber nicht korrekt zurückerfasst. Ein Mehrwegbehälter bleibt beim Kunden. Eine beschädigte Gitterbox wird aus dem Umlauf genommen, ohne dass der Vorgang dokumentiert wird. In der Praxis summieren sie diese Unstimmigkeiten schnell zu einem Kosten- und Organisationsproblem. Besonders kritisch wird es, wenn Unternehmen keine verlässliche Übersicht darüber haben, wo sich ihre Lademittel befinden, wer dafür verantwortlich ist und welche Rückgaben längst überfällig sind. Eine digitale Lademittelverwaltung macht Bewegungen nachvollziehbar, schafft Transparenz über Bestände und unterstützt Unternehmen dabei, Verluste frühzeitig zu erkennen, statt erst bei Inventuren oder Engpässen darauf zu reagieren.

Mehrere Beteiligte, höhere Verluste

Lademittelverluste entstehen häufig dort, wo mehrere Beteiligte in einen Prozess eingebunden sind. Lager, Versand, Produktion, Kunden, Lieferanten, Filialen, Speditionen und externe Dienstleister arbeiten zusammen – doch nicht immer werden die Bewegungen der Ladungsträger sauber dokumentiert. Werden Paletten und Behälter nur über Papierlisten, Excel-Dateien oder gar nicht erfasst, entstehen schnell Unterschiede zwischen dem tatsächlichen Bestand und dem im System erwarteten Bestand.

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Der direkte Wiederbeschaffungswert einer Palette oder eines Behälters ist nur ein Teil des Problems. In vielen Unternehmen entstehen zusätzlich verdeckte Kosten, die im Tagesgeschäft kaum auffallen. Fehlende Lademittel müssen ersetzt, neu gemietet oder kurzfristig beschafft werden. Gleichzeitig entsteht interner Aufwand: Mitarbeitende suchen nach Lieferscheinen, gleichen Excel-Listen ab, fragen bei Kunden nach oder klären offene Rückgaben mit Transportdienstleistern. Noch problematischer wird es, wenn nicht genügend Lademittel für Produktion, Kommissionierung oder Versand verfügbar sind. Auch beschädigte oder verspätet zurückgegebene Behälter führen zu Folgeaufwand.

Übersicht durch digitalisiertes Behältermanagement

Das Cosys-Behältermanagement unterstützt Unternehmen dabei, Paletten, Behälter und weitere Lademittel digital zu erfassen, zu verfolgen und auszuwerten. Bewegungen werden im Prozess dokumentiert – zum Beispiel per MDE-Gerät oder Smartphone. Im Cosys WebDesk laufen die erfassten Daten zusammen.

Unternehmen erhalten eine zentrale Sicht auf Bestände, Bewegungen, Zu- und Abgänge, Umlagerungen, Rückgaben, Schäden und offene Vorgänge. Das Dashboard dient dabei als Steuerungszentrale der Lademittelverwaltung. Eine wichtige Funktion im Cosys WebDesk ist die Auswertung überfälliger Lademittel. Sie zeigt, welche Ladungsträger noch im Umlauf sind und bei welchen Rückgaben definierte Fristen überschritten wurden.

Lebenszyklus der Lademittel besser darstellbar

Mit dem Cosys WebDesk lässt sich auch der Lebenszyklus einzelner Lademittel analysieren. Unternehmen erkennen, wie lange Behälter im Umlauf sind, wie häufig sie zurückkehren und an welchen Stellen Probleme auftreten. Beschädigte Lademittel verursachen nicht nur Kosten, sondern liefern auch wichtige Hinweise auf Schwachstellen im Prozess. Wenn Schäden systematisch erfasst werden, können Unternehmen erkennen, ob bestimmte Standorte, Transportwege oder Handhabungsprozesse besonders häufig betroffen sind.

Neben der Nachverfolgung bestehender Lademittel spielt auch die Planung eine wichtige Rolle. Cosys bietet Forecast-Funktionen, mit denen Unternehmen den zukünftigen Bedarf an Paletten, Behältern oder anderen Lademitteln besser einschätzen können.

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