zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Initiative "Daimler hilft"

Marvin Meyke,

Daimler übergibt Gesichtsschilde für medizinisches Personal

Während ein Großteil der Automobilproduktion unterbrochen ist oder sich im Wiederanlauf befindet, nutzt Daimler seine Ressourcen in vielfältiger Weise für die Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Jüngstes Beispiel der Initiative "Daimler hilft" sind Gesichtsschilde aus Kunststoff. So konnte innerhalb kurzer Zeit die Herstellung an verschiedenen nationalen und internationalen Standorten beginnen. Am 23. April übergab Dr. Matthias Jurytko, Standortverantwortlicher des Mercedes-Benz Lkw-Werks in Wörth, insgesamt 2.500 dieser Gesichtsschilde an Dr. Volker Wissing, Minister für Wirtschaft und Verkehr sowie stellvertretender Ministerpräsident Rheinland-Pfalz.

© Daimler

Jörg Burzer, Mipfung der COVID-tglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, verantwortlich für Produktion und Supply Chain Management: "Wir haben bei Mercedes-Benz Cars eine Kleinserienproduktion von Gesichtsschilden gestartet, um beispielsweise Ärzte, Pflegepersonal, Polizei und Rettungsdienste zu unterstützen. Zur Bekäm19 Pandemie nutzt unser hochmotiviertes Team sein Know-how bei der 3D-Druck-Technologie schnell und flexibel." Was im Mercedes-Benz Pkw-Werk Sindelfingen begann, zog über andere Daimler Standorte hinweg schnell Kreise, auch im Mercedes-Benz Werk in Wörth am Rhein.

Dr. Matthias Jurytko, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Wörth: "Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Im internationalen 3D-Druck Produktionsnetzwerk sind vielerorts Know-how und Kapazitäten zur additiven Fertigung vorhanden, die jetzt für die Produktion von Gesichtsschilden genutzt werden. Auch wir in Wörth sind stolz darauf, einen Betrag dazu zu leisten. Die Gesichtsschilde kommen jetzt denen zugute, die in den sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten."

Anzeige

"Was unsere Unternehmen leisten, ist großartig. Technologische Kompetenz und ein Blick für das Miteinander im Land zeichnen unsere rheinland-pfälzische Wirtschaft aus", sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. "Die Fahrzeugindustrie ist leistungsfähig - gemeinsam werden wir Antworten auf die aktuellen und auch die zukünftigen Herausforderungen finden. Das gilt gerade auch in dieser Krise", betonte Wissing und dankte der Daimler AG im Namen der Landesregierung für die Unterstützung.

Die 3D-Drucker fertigen üblicherweise Prototypenteile und Betriebsmittel für die Fahrzeugproduktion. Jetzt produzieren sie Trägerelemente für Gesichtsschilde auf Basis eines Open-Source-Datensatzes. Während der Betriebsruhe mit anschließender Kurzarbeit nahm eine Gruppe engagierter Mitarbeiter die Arbeit an den Schildern auf. Alleine das Werk Wörth produziert seither an zwölf 3D-Druckern rund um die Uhr die dringend benötigten Bausätze. Der anschließende Zusammenbau der Gesichtsschilde erfolgt zentral in der Ausbildungswerkstatt des Standorts. Die Gesichtsschilde-Sets stellt Daimler kostenlos zur Verfügung. In Deutschland werden sie über die Landesregierungen an medizinische und systemrelevante Einrichtungen wie Polizei und Rettungsdienste verteilt. Die Gesichtsschilde errichten eine physische Barriere, um die Übertragung von Tröpfchen oder Speichel in den Gesichtsbereich des Tragenden zu vermeiden.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Software

Neue Version von Röhlig Realtime

Röhlig Logistics stellt die weiterentwickelte Version von „Röhlig Realtime“. Das Unternehmen ergänzt sein digitales Serviceportfolio um eine zentrale Plattform, die für mehr Transparenz und Vernetzung im gesamten Supply‑Chain‑Management sorgt.  

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Operative Resilienz

Lieferketten im Stressmodus

Zersplitterte Systeme, fragile Liefernetzwerke, fehlende Transparenz: Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, ihre Supply Chains krisenfester zu machen. Doch der Weg zur Resilienz führt nicht nur über mehr Kontrolle, sondern über bessere...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren