Fingerzeig für den Deutschen Logistik-Kongress?

Martin Schrüfer,

Zukunftskongress Logistik findet 2020 digital statt

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem Digital Hub Logistics gemeinsam veranstaltete Zukunftskongress Logistik – 38. Dortmunder Gespräche am 15. und 16. September erstmals in digitaler Form statt.

Michael ten Hompel in Aktion, dieses Jahr leider nur digital. © Fraunhofer IML

Die Corona-Pandemie hat auch die Logistikbranche fest im Griff. Nachdem die Messesaison bereits weitgehend ausfallen musste, haben sich das Fraunhofer IML und der Digital Hub Logistics nun frühzeitig dazu entschlossen, dem wissenschaftlichen Rat führender Virologen zu folgen und den Zukunftskongress Logistik im September erstmals als rein digitale Veranstaltung anzubieten. Damit geben die Veranstalter in diesen turbulenten Zeiten bewusst der Planungssicherheit den Vorrang und wollen trotz und gerade wegen der wirtschaftlichen Krise Raum für einen Wissens- und Erfahrungsaustausch bieten. Zudem wird der Kongress in diesem Jahr für registrierte Teilnehmer kostenlos stattfinden, um einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, die gebeutelte Wirtschaft zu entlasten.

Passend zur aktuellen Diskussion über mehr Digitalisierung als Weg aus der Krise steht der traditionsreiche Kongress in diesem Jahr unter dem Motto "Von der Revolution zur Transformation – Mit Künstlicher Intelligenz in die Silicon Economy". Im Fokus steht die Transformation der Wirtschaft in eine digitale Plattformökonomie: die Silicon Economy. Dabei wird es neben Künstlicher Intelligenz und ihrem rechtlichen Rahmen unter anderem um Machine Learning und autonomes Fahren in der Logistik gehen. Damit bieten die Dortmunder Wissenschaftler Antworten auf drängende Fragen auf dem Weg aus der wirtschaftlichen Krise hin zu zukunftsfähigen Lösungen, die jetzt mehr denn je gefragt sind.

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