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Expertenstatement

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"Das Bewusstsein der Kunden für Umweltthemen steigt"

Welche Trends und Entwicklungen gibt es in der Branche in Sachen Green Logistics? Experten liefern Einblicke: Christian Heid ist Managing Director, SWF Krantechnik.

Christian Heid, Managing Director, SWF Krantechnik © SWF Krantechnik

materialfluss: Welchen Stellenwert nimmt Ihrer Meinung nach das Thema Nachhaltigkeit derzeit in der Branche ein?

Heid: Es hat einen hohen Stellenwert. Ökologische Verantwortung senkt den CO2-Fußabdruck durch Energieeffizienz und umweltgerechte Materialien. Kostenersparnis durch geringere Betriebskosten und die Einhaltung strikterer Umweltgesetze sind weitere Triebkräfte. Das Bewusstsein der Kunden für Umweltthemen steigt. Viele verlangen von ihren Lieferanten und Dienstleistern, dass sie nachhaltige Methoden anwenden. Dies kann ein Wettbewerbsvorteil auch für Intralogistikunternehmen sein. Nachhaltigkeit stärkt die Unternehmensreputation und sichert die langfristige Ressourcenverfügbarkeit. Die Intralogistik-Branche ist zentral, um nachhaltige Supply Chains zu gestalten.

materialfluss: Inwiefern treibt Ihr Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit voran?

Heid: Unsere Gruppe hat das Thema in die strategische Unternehmensausrichtung verankert. 2022 wurde ein Meilenstein erreicht, als alle unsere Produktionsbetriebe mit 100 % erneuerbarem Strom betrieben wurden. Weitere Aktivitäten waren die Senkung des Gas- und Kraftstoffverbrauchs in der AME-Region. 2023 haben wir die Emissionen weiter gesenkt, was zu einer Gesamtreduktion von 53 % gegenüber 2019 führte. Kürzlich haben wir unsere erste Umweltproduktdeklaration für den polschaltbaren Kettenzug Athlo chain mit manuellem Fahrwerk in der Baugröße AB für Traglasten bis 500 kg veröffentlicht. Diese Analyse wurde gründlich und kritisch von einer führenden und unabhängigen F&E-Organisation geprüft, dem VTT Technical Research Centre of Finland Ltd. Unsere Gruppe strebt Klimaneutralität bis 2030 an und investiert in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Elektrifizierung der Fahrzeugflotte. Unvermeidbare Emissionen sollen im letzten Schritt kompensiert werden.

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