"Wir wollen nicht genannt werden"
Deutscher Logistik-Kongress in Berlin abgesagt - Erste Reaktionen
Die späte Absage des Deutschen Logistik-Kongresses in Berlin wird in der Branche natürlich diskutiert. materialfluss hat sich umgehört.
Neben einem namentlichen Statement (siehe unten) erhielt die Redaktion zahlreiche Kommentare von Unternehmensvertretern, die nicht genannt werden wollen. "Wir möchten hier aber nicht viel dazu sagen, ausser, dass wir bis zuletzt an Bord waren", hieß es beispielsweise von einem Intralogistikunternehmen. Ein anderer Aussteller, bis zuletzt auch als solcher im Programm zu finden, schrieb: "Wir hatten unsere Teilnahme als Aussteller in diesem Jahr ohnehin frühzeitig zurückgezogen." Ein weiteres Unternehmen: "Na toll – wir wissen noch gar nichts davon". "
Sehr ausgewogen kommentierte daegegen ein weiterer Unternehmenssprecher: "Das alles ist ärgerlich, verständlich, schade, traurig, vermeidbar – fraglich? Wir leben und erleben derzeit alle eine völlig neue Situation, wo viele Dinge nicht planbar oder vorhersehbar sind."
Kuno Neumeier, CEO Logivest erklärte: „Unter den aktuellen Umständen ist die Umstellung des Deutschen Logistik-Kongresses sowie auch der Expo Real auf rein digitale Formate nur vernünftig. Natürlich ist es sehr schade, aber schließlich geht es nicht nur um unsere eigene Gesundheit, sondern auch um unsere gesellschaftliche Verantwortung als Branche. Selbstverständlich wird die Logivest auch auf dem „Online-DLK“ präsent sein. Darüber hinaus bieten wir Termine zum virtuellen Austausch an. Aber natürlich ersetzt dies nicht das persönliche Treffen. Deshalb freue ich mich schon jetzt auf den Herbst 2021, hoffentlich dann wieder mit analogem DLK und ExpoReal."
materialfluss hält Sie auf dem Laufenden und wird den Beitrag bei Bedarf entsprechend updaten.
Damals ...
... und heute ...










