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Artikel und Hintergründe zum Thema

Logistikdienstleister

Daniel Schilling,

Transportverfolgung in Echtzeit

Die SCM-Spezialisten von Setlog arbeiten seit Kurzem mit den Transportverfolgungsexperten von Shippeo aus Paris zusammen.

Kunden des Bochumer IT-Hauses können das Modul Carrier Booking nutzen sowie in Echtzeit ihre Transporte verfolgen. Zudem bekommen sie exakte Informationen zu geschätzter und tatsächlicher Ankunftszeit ihrer Sendungen. Unternehmen bekommen damit bei einer Lieferverzögerung umgehend eine Warnung. Sie können dann auf die Störung reagieren und die Transportprozesse auf die neuen Gegebenheiten anpassen. Das führt zu einer höheren Vorhersehbarkeit in ihren Lieferketten.

Wer global einkauft und Handel treibt, dem reicht es nicht nur, zu wissen, wann ein Containerschiff im Hafen abgelegt hat. Die möglichst präzise Vorhersage der Ankunftszeit und die Echtzeitverfolgung der Sendung ist für Verlader ein unschlagbarer Wettbewerbsvorteil“, betont Christian Trappe, Sales & Business Development Lead bei Setlog. Der erste Kunde des IT-Hauses, der die Lösung von Shippeo nutzt, ist der Haushaltswarenspezialist Wenko aus Hilden bei Düsseldorf. Im Alltag bekommen Unternehmen sehr einfach die volle Transparenz über den Transportstatus ihrer Sendung.

Das hat mehrere Gründe: Das Tool von Shippeo kann über eine Schnittstelle (API) in wenigen Schritten vollständig in die OSCA SCM-Lösung integriert werden, es findet kein Medienbruch statt. Nutzer haben damit den Zugriff auf 90 Prozent aller Seefrachtschiffe. Anwender profitieren von einer Echtzeit-Containerverfolgung, die bis auf SKU-Ebene geht. Verlader bleiben digital unabhängig, das heißt: Sie können weiterhin mit ihren Spediteuren, Kontraktlogistikern und anderen Partnern zusammenarbeiten und müssen nicht ihre Dienstleister austauschen. So entsteht ein innovatives Frühwarnsystem, das den Zufluss zum Lager besser steuern lässt. Verspätungen werden so nicht nur vermieden, sondern auch Bestand und Bedarf abgeglichen und optimiert.

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150.000 Logistikdienstleister angeschlossen

Laut Christian Trappe fiel die Wahl für einen Partner im Bereich Transportverfolgung in Echtzeit aus mehreren Gründen. Zum einen verfüge Shippeo mit dem Zugriff auf mehr als 150000 Logistikdienstleister über die größte Reichweite in diesem Bereich und zugleich seien mehr als 1000 TMS- und Telematiksysteme an das System angeschlossen. Zum anderen sei die Plattform am Markt ausgereifter als alle anderen und liefere die höchste ETA-Genauigkeit. Shippeo verspricht Trappe zufolge eine Genauigkeit von 90 Prozent bei Verspätungsprognosen bis zu zwölf Stunden vor der Zustellung im Bereich Road.

Um seine Prognosen kontinuierlich zu verbessern, arbeitet das französische Unternehmen nicht nur an der Verbesserung der Datenqualität, sondern setzt auch auf moderne Technologien wie Machine Learning. Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte Shippeo Zahlen zur Genauigkeitsverbesserung: „In einem Fenster von bis 48 Stunden vor einer geplanten Lieferung lag die Steigerung bei beachtlichen 32 Prozent. Das war ein aufregender Moment für uns und unsere Kunden, zumal wir bereits von mehreren Kunden erfahren haben, wie beeindruckt sie von unseren Prognosen der Estimated Time of Arrival sind. Darunter von Renault, einem der größten Automobilhersteller der Welt“, so Anand Medepalli, Chief Product Officer bei Shippeo.

Für Christian Trappe ist die Kooperation mit Shippeo ein wichtiger Meilenstein, um in Unternehmen eine Inbound-Supply-Chain mit höchster Transparenz und Echtzeit-Visibilität aufbauen können: „Unsere SCM-Lösung OSCA ermöglicht unseren Kunden SKU-Transparenz von der Auswahl des Lieferanten über die Steuerung des Bestellvorgangs bis zum Eingang der Waren ins Distributionszentrum.“

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 4/23

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