Logistik-Dienstleister

Nachhaltigkeit sticht

Der fortschreitende Klimawandel fordert von allen Gesellschaftsteilen aktives Handeln. Einen besonderen Beitrag hierzu leistet auch die Logistikbranche, nicht nur bei den Transportverkehren, sondern bereits beim Bau und Betrieb ihrer Gebäude.

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Die Stute Verkehrs GmbH beispielsweise hat sich verpflichtet, umweltverträgliche, nachhaltige und innovative Lösungen der Wertschöpfungsketten anzubieten, die kontinuierlich die Einwirkungen auf die Umwelt reduzieren. Die Grüne Standortlogistik umfasst u.a. Photovoltaik-Anlagen, energieeffiziente Heizungssysteme, intelligente und energiesparende Lichttechnik, Regenwassernutzung, Wärmerückgewinnung, High Tech Dämmung/Isolation sowie die Verwendung wiederverwertbarer Baustoffe bei Neubauten. Darüber hinaus werden in automatischen Anlagen energieeffiziente Motoren eingesetzt. Auch die Abfalltrennung und Verdichtung nimmt man ernst. Neben diesen ökologischen und ökonomischen Maßnahmen steht der bewusste Umgang mit den Energieressourcen im Fokus. Alle Mitarbeiter werden sensibilisiert, umweltbewusst zu handeln. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Kunden an, den Carbon Footprint, also den CO2-Fußabdruck beziehungsweise die CO2-Bilanz der Logistikkette, messbar und transparent darzustellen, unter anderem durch Reports, die kundenindividuell gestaltbar sind.

Um auch die Bahn als alternativen Verkehrsträger wieder stärker zu nutzen, verfügen einige Standorte über einen Bahnanschluss. Aktuell erlebe - so das Unternehmen - der Einzelwagenverkehr eine wirtschaftlich interessante Wiederbelebung. In Neuss-Holzheim bewirtschaftet Stute einen Railport, der direkt von der Bahn bedient wird. Eine wichtige Besonderheit dieses Standortes ist eine 2,5 km lange Gleisanlage, die zwei ebenerdige Hallenkomplexe mit insgesamt ca. 15.000 m² verbindet. Nicht zuletzt trägt auch der Standort zur Schonung von Umwelt und Ressourcen bei. So liegt in etwa zehn Kilometer Entfernung der Hafen Neuss, der die Lücke zum Binnenwasseranschluss schließen kann.

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Auch Dacher praktiziert in seinen Gebäuden seit Jahren nachhaltigen Umweltschutz. Durch corporate rules sind alle Niederlassungen verpflichtet, sich an den global vorgegebenen Regularien und Abläufen zu orientieren und sie einzuhalten. Die Gesellschafter und die Geschäftsführung bekennen sich zu einer nachhaltigen Unternehmenspolitik in ökologischem, sozialem und ökonomischem Sinne. In der Studie des Fraunhofer-Instiutes „Nachhaltigkeitsindex für Logistikdienstleister“ vom Mai dieses Jahres wurde Dachser als „Macher“ eingestuft. Bei den Immobilien setzt das Unternehmen auf ressourcenschonende Tragwerkplanung und Materialverwendung sowie einfache und kompakte Baukörper mit günstigem Verhältnis der Außenflächen im Verhältnis zu den Nutzflächen bei Bürogebäuden. Dies erlaube einen energetisch günstigen Betrieb der Gebäude. Darüber hinaus werden hochwertige und verstärkte Dämmpaketen zur Einsparung von Wärme- und Kälteenergie und für eine längere Werthaltigkeit der Immobilien verbaut. Lokal vorhandene Erdstoffe werden nach Möglichkeit unter Zuführung von Kalk und Zement vergütet. So wird der Verbrauch von zusätzlich erforderlichen Naturmaterialien wie Kies und Sand verringert. Generell arbeitet das Unternehmen mit außenliegender Beschattungstechnik und hochwertiger Verglasung bei Bürogebäuden und Hallenbüros zur Vermeidung von Wärmeeintrag im den Sommermonaten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Einsparung von Energie. So wird die Beleuchtung tageslichtabhängig gesteuert. Teilweise werden Luftwärmepumpen zur Beheizung von Hochregal- und Value-added-service-Fläche über Industriefußbodenheizung eingesetzt. Bei den Lüftungsanlagen wird die Wärmerückgewinnung genutzt. Dabei wird die Restwärme wird über hocheffiziente Gasbrennwertkessel erzeugt. Zu den weiteren Maßnahmen zählt der Einsatz von Geothermie, Photovoltaik und weiterer innovativer Techniken. Restbaustoffe und Verpackungsmaterial werden bei baulichen Maßnahmen getrennt und soweit möglich einer Wiederverwertung zugeführt.

Verlust von Kälte vermeiden

In Umschlaghallen für Food Logistics hat Dachser in einer neuartigen Lösung umgesetzt: Innen liegende Überladebrücken mit bodenbündigen Sektionaltoren und aufblasbaren Torabdichtungen. Die Tür öffnet sich erst nach dem Andocken des Transporters. Unkontrollierter Kälteverlust wird so vermieden. Bei den Kälteanlagen werden je nach Größe der Anlage natürliche Kältemittel eingesetzt. Im Bürobereich verzichtet man auf den Einbau von Klima-Anlagen, wo es möglich ist. Die Bürodachflächen sind begrünt. Das dort anfallende Regenwasser wird der Versickerung zugeführt. Nachhaltigkeit ist aber auch ein Thema beim Wasserverbrauch. So arbeiten die Lkw-Waschanlagen mit Wasserrückgewinnungsanlagen und Regenwassernutzung. Neben diesen rein technischen Maßnahmen werden auch die Mitarbeiter für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie sensibilisiert. Dazu wurden ein Energiemonitoring und entsprechende Schulungsmaßnahmen eingeführt. Der Energieverbrauch wird tagesaktuell zentral überwacht. Zudem werden die Mitarbeiter darin geschult, die Verwendung chemischer Reinigungsmittel oder von Erzeugnisse mit umweltbelastenden Eigenschaften in den Werkstätten zu vermeiden.

Auch der Logistikparkentwickler Goodman setzt bei seinen Immobilien generell alle ökologisch und ökonomisch sinnvollen Maßnahmen um. Darüber hinaus zertifiziert Goodman alle Neubau-Immobilien nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.). Goodman strebt eine Vorreiterrolle im Bereich „Green Warehouse / CO2-neutrale Immobilien“ an. Als einziger Immobilienentwickler ist das Unternehmen Mitglied im Forschungsprojekt

„Effizienzcluster Logistik Ruhr“. Im Rahmen der Konzeption des CO2-neutralen Umschlagzentrums ecoHub, das ganzheitlich unter Berücksichtigung des Gebäudes, der Gebäudetechnik - inklusive Ressourcengewinnung - der Intralogistik sowie der Prozesse und Prozesssteuerung betrachtet wird, ist das Unternehmen verantwortlich für die Gesamtkoordination des Teilprojektes ecoBuilding.

Zu den Nachhaltigkeitsstrategien des Logistikimmobilenentwicklers Gazeley zählt es auch, die CO2-Emissionen zu senken, ebenso wie den Energie- und Wasserverbrauch zu optimieren. Dazu wird eine Lebensdaueranalyse erstellt, um das gesamte CO2-Profil und den gesamten Energiebedarf einer Immobilie zu ermitteln.

Zu den weiteren Randbedingen zählen die sinnvolle Einbettung der Immobilie in die Landschaft (Nord-Süd-Ausrichtung, optimale Tageslichtausnutzung, Schutz vor jahreszeitlich vorherrschenden kalten Winden, optimale Ausnutzung der Sonnenenergie). Im Logistikpark G.Park Blue Planet liefern beispielsweise Spezial-Solarpaneele an der Außenfassade zusätzliche Wärme für die Gebäudeheizung und dienen gleichzeitig zur Wärmeisolierung.

Was ist nachhaltig?

  • Auswahl geeigneter und zertifizierter,
  • recyclingfähiger Bausstoffe
  • gute Dämmung von Dach und Fassaden
  • Wärmerückgewinnung
  • hoher Anteil an natürlichem Licht durch Dachlichtkuppeln und Lichtbänder
  • Photovoltaiksysteme auf dem Dach
  • Nutzung des Regenwassers
  • innovative Torabdichtungen
  • bewusster Umgang mit Energie

Dachser GmbH & Co. KG, E-Mail: info@dachser.com, http://www.dachser.com

Halle

Gazeley Germany GmbH, http://www.gazeley.com

Goodman Germany GmbH, E-Mail: info-de@goodman.com, http://www.goodman.com

Stute Verkehrs-GmbH, E-Mail: info@stute.de, http://www.stute.de

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