Zeit verschafft

Martin Schrüfer,

Isfort erweitert mit AutoStore-Systemen von AM-Automation

Klassischer Bürobedarf, Einrichtungskonzepte, Dokumenten-Management oder Schulbedarf: Das Portfolio der Isfort-Gruppe ist breit aufgestellt. Persönliche Kundenkontakte stehen für das Münsteraner Familienunternehmen ganz oben auf der Agenda. Mehr Zeit dafür verschaffen nun zwei AutoStore-Systeme von AM-Automation.

28 Roboter, 18.000 Behälter und die Außenverkleidung erstmals in Magenta: Dank AutoStore kann Isfort Bürobedarfsartikel schneller als je zuvor kommissionieren. © AM-Automation

 „Mit dem Einsatz von AutoStore-Systemen gehen wir einen logischen Schritt auf dem Weg zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens“, sagt Daniela Isfort, die als Geschäftsführerin mehrerer Gesellschaften die Geschicke der Isfort-Gruppe lenkt. 1966 gründete ihr Vater mit der IBS Bürosysteme Karl Isfort GmbH & Co.KG am Standort Münster sein erstes Handelsunternehmen für Büroartikel. Inzwischen ist daraus eine bundesweit aktive Firmengruppe erwachsen, mit nahezu 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an sechs Standorten und umfassenden Angeboten für die Büroorganisation von B2B-Kunden.

Wo immer möglich, setzt Isfort die sprichwörtliche Kundennähe in die Tat um. Am Firmensitz Münster werden die bestellten Bürobedarfsartikel in einem Umkreis von 50 Kilometern nicht etwa von klassischen Paketdiensten ausgeliefert, sondern per Lastenfahrrad und reinem Elektrosprinter.

Persönliche Kundenkontakte erfordern vor allem Zeit. Die Suche nach erschließbaren Zeit-Ressourcen führte Daniela Isfort zu den firmeninternen Logistikabläufen. In den Logistikzentren von Isfort werden auf einer Fläche von insgesamt 8.000 m2 mehr als 15.000 Artikel bereitgehalten, die innerhalb von 24 Stunden deutschlandweit und europaweit ausgeliefert werden können. In der Vergangenheit folgte die Kommissionierung der bestellten Waren klassischen Abläufen, soll heißen: Die manuelle Entnahme der einzelnen Artikel aus traditionellen Lagerbehältern nahm durch die weiten Kommissionierwege vergleichsweise viel Zeit in Anspruch.

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Um den Aufwand zu reduzieren und gleichzeitig Reserven für die Zukunft zu schaffen, investierte die Isfort-Gruppe nun in AutoStore: „Dank AutoStore konnten wir unsere Lagerkapazitäten um 50 Prozent steigern, ohne dass dafür zusätzliche Fläche in Anspruch genommen werden musste“, berichtet Daniela Isfort. Die automatische Kommissionierung über AutoStore führte zudem zu einer fünffachen Steigerung der Produktivität, verbunden mit der Einsparung von Zeit, die zuvor für Laufwege aufgewandt werden musste.

Bestellt und prompt ausgeliefert

Mit der Realisierung der neu gestalteten Logistikprozesse beauftragte die Isfort-Gruppe AM-Automation. Innerhalb weniger Monate konzipierte und implementierte AM-Automation am Isfort-Firmensitz im Münsteraner Stadtteil Roxel ein AutoStore-System mit 18.000 Behältern und 28 Robotern, das die gesamte Palette an Bürobedarfsartikeln auf Abruf bereithält. Die Anlage erlaubt pro Stunde die Kommissionierung von mehr als 700 Auftragspositionen, Münsteraner Kunden von Isfort können die Waren in den meisten Fällen bereits wenige Stunden nach Auftragserteilung in Empfang nehmen. Und statt die Aussenseiten der Konstruktion wie sonst üblich mit roten oder grauen MDF-Platten zu verkleiden, hat AM-Automation das Aluminium-Rastersystem auf Kundenwunsch in den ersten magentafarbenen „Mädchen-AutoStore“ verwandelt.

Ein weiteres AutoStore-System ließ Isfort von AM-Automation am 20 Kilometer entfernten Standort Laer einrichten. Rund 9.500 Lagerbehälter können dort mit bis zu 20.000 Schulranzen befüllt werden. Standardmäßig ist die Anlage mit drei Robotern ausgestattet; gegen Ende der Sommerferien, wenn die Nachfrage zu Schuljahresbeginn deutlich anzieht, kann die Kapazität der Kommissionierung über "ausgeliehene“ Roboter aus dem Logistikzentrum Münster aber bedarfweise erhöht werden.

„Über den Einsatz von AutoStore-Systemen und die Zusammenarbeit mit AM-Automation konnten wir unsere Logistikprozesse absolut nachhaltig gestalten“, sagt Daniela Isfort, „und weil der Energiebedarf der eingesetzten Roboter kaum größer ist als der Betrieb von einigen Staubsaugern, leisten wir quasi nebenbei auch noch einen Beitrag zum Klimaschutz."

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