Umfrage
Behälter im Fokus: Bekuplast
Behälter braucht man immer in der Intralogistik – auch während der Corona-Pandemie? Chefredakteur Martin Schrüfer hörte sich bei drei wichtigen Behälterproduzenten um, wie diese durch die Krise kommen und mit welchen Produkten sie künftig punkten wollen.
materialfluss: Die Corona-Pandemie hat den Markt gehörig durcheinandergebracht. Wie geht es Ihrem Unternehmen aktuell und welches Ihrer Produkte hat Ihnen im Jahr 2020 wirtschaftlich am meisten Freude bereitet?
Jürgen Schultz: Die Corona-Pandemie hat auch uns vor besondere Herausforderungen gestellt. Einige Branchen wie die Automobilindustrie oder Gastronomie mussten während der Corona-Pandemie deutlich Federn lassen. bekuplast konnte aufgrund seiner breit diversifizierten
Produktpalette die massiven Rückgänge in den von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Bereiche kompensieren. Durch den Einbruch der Ölpreise im 2. Quartal konnten wir zudem beim Rohstoffeinkauf Kosten sparen, aber dieser Preisvorteil ist zu Ende 2020 aufgebraucht. Besonders positiv haben sich in diesem Jahr retailbezogene Artikel entwickelt. Behälter für Lebensmittel, den Onlinehandel oder Behälter im Segment Do-it-yourself haben an Bedeutung gewonnen haben. Summa summarum haben wir somit das Jahr 2020 relativ gut überstanden, auch wenn es extreme Herausforderungen an das Vertriebsteam gab.
mfl: Welche neuen Produkte oder Weiterentwicklungen können die Leser von materialfluss im ersten Quartal 2021 erwarten?
Schultz: Wir bauen unsere Produktpalette kontinuierlich aus. Besonders zu erwähnen ist dabei sicherlich die Erweiterung unseres Clever-Fresh-Box-Programms. Für Anfang des Jahres 2021 ist eine neuer Klappbehälter im Grundmaß 400 x 300 mm geplant. Außerdem stehen Entwicklungen für die Intralogistik im Fokus, unter anderem die Erweiterung der Intralogistik-Behälterserie contecline.










