Hannover Messe 2024

„Zugpferd des beginnenden Aufschwungs“

4.000 ausstellende Unternehmen, 130.000 Besucher*innen aus 150 Ländern, 300 Start-ups und über 300 wirtschaftspolitische Delegationen aus aller Welt: Die Hannover Messe hat gezeigt, dass sie das Beste aus Technologieinnovationen, Business-Messe und wirtschaftspolitischem Agenda-Setting vereint. Damit ist sie nicht nur für Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck das „Zugpferd des beginnenden Aufschwungs“ in Deutschland und Europa.

© WBM/Andreas Mühlbauer

Fachbesucher*innen tauschten sich lebhaft auf der diesjährigen Hannover Messe mit den ausstellenden Unternehmen darüber aus, wie sie ihre Wertschöpfungsketten digitalisieren und resilienter machen können. „Die Hallen sind gut gefüllt, das ist in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit“, freute sich Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe. Gleichzeitig war die Messe auch Plattform für Start-ups, die mit ihren Lösungen in die Industrie wollen.

Mehr als 300 junge Unternehmen nutzten die Messe, um sich mit der Industrie zu vernetzen. Unterstützt wurde dies durch die gezielten Netzwerkangebote der Messe. „Der Austausch zwischen Start-ups, Investoren und Industrieunternehmen war intensiver als in den vergangenen Jahren. Das bestärkt uns darin, dem Thema auf der Hannover Messe 2025 noch mehr Raum zu geben“, so Köckler.

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Technologischer Fortschritt wird für die Politik greifbar

Wie selten zuvor war die Hannover Messe in diesem Jahr eine tragende Säule des wirtschaftspolitischen Agenda-Settings. „Die Hannover Messe machte technologischen Fortschritt für die Politik greifbar“, sagte Köckler. „Das Potenzial der hier gezeigten Technologien ist enorm. Es kann sich aber nur entfalten, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen.“ Wettbewerbsfähige Energiekosten, der Ausbau der digitalen Infrastruktur, schnelle Genehmigungsverfahren, ein Abbau überflüssiger Bürokratie und der Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte standen ganz oben auf der Agenda der mehr als 300 wirtschaftspolitischen Delegationen, die die Messe besuchten. Dr. Jochen Köckler sagte: „Und auch hier gibt es Grund zur Zuversicht. Die Diskussionen haben gezeigt, dass Europa den Willen und die Kraft hat, sich seine Wettbewerbsfähigkeit zu erkämpfen und zu erhalten“.

Paradebeispiel für gesamteuropäische Zusammenarbeit

Ein Paradebeispiel für die gesamteuropäische Zusammenarbeit war das diesjährige Partnerland Norwegen. Am Messedienstag stellte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gemeinsam mit dem norwegischen Energieminister Terje Aasland die Roadmap zur Wasserstoffkooperation vor. Deutschland und Norwegen werden eng zusammenarbeiten, um 

bis 2030 großvolumige Wasserstoffimporte aus Norwegen nach Deutschland und die dafür notwendige Wasserstoffinfrastruktur zu realisieren. Auf der Hannover Messe unterzeichneten Unternehmen aus Norwegen und Deutschland Verträge über den Transport von Wasserstoff und das Einspeichern von Kohlenstoffdioxid, dem sogenannten Carbon Capture and Storage (CCS). Die Hannover Messe 2025 findet vom 31. März bis 4. April statt. Das Partnerland ist Kanada.

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