Finalentscheidung
Staplercup: Erwin Brummer und Melanie Holl erobern Meistertitel
15.000 Zuschauer verfolgten das Finale des StaplerCup auf dem Aschaffenburger Platz. Melanie Holl aus Felsberg wurde neue Deutsche Meisterin der Staplerfahrerinnen, Erwin Brummer aus Rohrbach holte sich den Meistertitel bei der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren.
Die Finalteilnehmerinnen und Finalteilnehmer des StaplerCup beeindruckten mit großer Präzision und Schnelligkeit. Bei der 15. Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren und der 5. Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrerinnen auf dem Aschaffenburger Schlossplatz ließ sich wieder einmal beobachten, dass die Profis in der StaplerCup-Arena die Gabeln ihrer Stapler exzellent im Griff haben.
62 Teilnehmer und eine Teilnehmerin der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren, sowie zwölf Finalistinnen bei der Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrerinnen traten sich im Wettkampf gegenüber.
Nach drei Vorrunden standen bei den Staplerfahrerinnen schon die drei Besten für die letzte Runde fest: Anna-Lena Wisser aus Herborn hatte sich die Chancen auf die Titelverteidigung erkämpft. Daniela Eilers aus Wertheim wollte in diesem Jahr unbedingt ihre zweiten Plätze von 2017 und 2018 toppen und Melanie Holl aus Felsberg fuhr zum ersten Mal Richtung Siegertreppe. Wisser verspielte eine frühe Führung mit einer unbedachten Bewegung und brachte so Holl und Eilers wieder ins Spiel. Daniela Eilers‘ Turm fiel jedoch völlig unerwartet auf den allerletzten Zentimetern. Damit ging Holls Taktik, die von Anfang an mit der meisten Ruhe zu Werke gegangen war, auf: Sie wurde neue Deutsche Meisterin im Staplerfahren. Anna-Lena Wisser erkämpfte sich Platz zwei und auch Daniela Eilers Dritte.

StaplerCup 2019 - Weltmeisterschaft
Welche Nation hat die besten Staplerfahrer? Die Antwort auf diese Frage gibt die Weltmeisterschaft beim StaplerCup. Jede der Teilnehmernationen schickt ihre Champions, die drei besten Staplerfahrer des Landes. Sie haben sich in national ausgetragenen StaplerCups bei Linde MH-Ländervertretungen oder durch ähnliche Wettbewerbe für das internationale Finale qualifiziert und die Konkurrenz hinter sich gelassen. Für Deutschland tritt jeweils der erste bis dritte Sieger der Deutschen Meisterschaften der Staplerfahrer des Vorjahres an.
Ebenso spannend wurde es bei der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren, für die sich grundsätzlich Frauen ebenso wie Männer qualifizieren können. Jörg Klößinger, nach dem Ausscheiden von Titelverteidiger Thomas Kirsten meistgehandelter Favorit, erledigte die Stapel-Aufgabe ganze neun Sekunden schneller als der nächstbeste Konkurrent. Der Petersauracher scheiterte dann aber um Millisekunden im Halbfinale am Deutschen Meister von 2016, Maximilian Üblacker jun.. Bei seinem siebten Auftritt in Aschaffenburg erstmalig in die Runde der letzten drei, stapelte sich Erwin Brummer aus Rohrbach. Dritter Kandidat im Kampf ums Treppchen wurde der Isenburg-Neuwieder Sebastian Schenkelberg. Und nach sechs Mal Üben passte für den 51-jährigen Brummer einfach alles. Üblacker wurde Zweiter.











