Halbjahresbericht

Marvin Meyke,

Jungheinrich steigert Umsatz und Auftragseingang

Der Jungheinrich-Konzern kann trotz eines zunehmend herausfordernden Marktumfeldes Umsatz und Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut erhöhen. Wesentlicher Treiber der Entwicklung war das Neugeschäft mit zweistelligen Wachstumsraten.

Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG © Jungheinrich

Während sich das EBIT in der Halbjahresbetrachtung auf dem Vorjahresniveau bewegt, konnten EBT und Ergebnis nach Steuern wiederum gesteigert werden. Im zweiten Quartal des Jahres 2019 sieht das Unternehmen jedoch die Marktdynamik gegenüber dem ersten Quartal weiter abgeschwächt. Ursächlich hierfür seien die sich eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der damit verbundene aktuelle Marktrückgang für Flurförderzeuge.

Der Vorstand hat angesichts dieser Entwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst: Der Auftragseingang soll nun zwischen 3,80 bis 4,05 Milliarden Euro statt, wie bisher angenommen, zwischen 4,05 - 4,20 Milliarden Euro liegen. Der Konzernumsatz dürfte sich nach wie vor innerhalb der bisher prognostizierten Bandbreite von 3,85 bis 4,05 Milliarden Euro bewegen. Das EBIT 2019 wird nach aktueller Einschätzung zwischen 240 - 260 Millionen Euro liegen.

Kompetenzzentrum für Lithium-Ionen-Batterien gegründet

Jungheinrich möchte weiterhin strategisch wichtige Tätigkeitsgebiete fokussieren und investiert beispielsweise in die zukunftsweisende Batterietechnologie Lithium-Ionen. Dazu hat das Unternehmen Anfang des Jahres als erster Intralogistikanbieter gemeinsam mit der Triathlon Holding GmbH ein Kompetenzzentrum für die Produktion und Wiederaufarbeitung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen ins Leben gerufen. Bereits vor dem operativen Start werden die Kapazitäten massiv ausgebaut. Hierzu wurde jetzt das ehemalige Solarworld-Werk in Freiberg nahe Dresden übernommen.

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"Starker Start ins Jahr"

Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG erklärte: "Das erste Halbjahr 2019 verlief insgesamt gut für Jungheinrich. Nach einem starken Start in das laufende Geschäftsjahr spüren wir allerdings seit kurzem einen deutlichen Rückgang der Investitionstätigkeit der Kunden. Die Unsicherheiten aus den andauernden Handelskonflikten wirken sich damit auch auf unsere Branche aus. Daher haben wir frühzeitig unsere Prognose für das Jahr 2019 aktualisiert und gehen von einer etwas niedrigeren Entwicklung bei Auftragseingang und EBIT aus. Mit der Auftragsreichweite von fünf Monaten bleiben wir auf Kurs und halten an unserem Umsatzziel fest."

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