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Martin Schrüfer,

Status der Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel: Es bleibt schwierig

Personen: Status der Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel: Es bleibt schwierig

Cuxhaven, 13.10.2017 - Die Geschäftsleitung der Elb-Link Fährgesellschaft mbH vermeldet nichts Gutes - Sie entschuldigt sich für die anhaltende Unterbrechung des Fährbetriebs über die Elbe und informiert über die Hintergründe und Perspektiven.

Zum Hintergrund der Entwicklung teilt die Geschäftsleitung mit: Der Motorschaden, auf Grund dessen der Fährbetrieb am Montag unterbrochen werden musste, ist mittlerweile behoben. Allerdings haben die Eigentümer am Donnerstagabend die Fähre „Saaremaa“ in die Werft nach Wewelsfleet beordert. Bereits am Montagabend hatte die Eigner-Gesellschaft die Nutzung des Schiffs bis auf weiteres untersagt – trotz einer früheren Vereinbarung, wonach der Fährbetrieb in dieser Form bis Mitte November zugesichert war. Die Eigner begründen dieses unter anderem mit einer bisher nicht vorliegenden schriftlichen positiven Stellungnahme durch das Land. „Dieser Schritt der Eigner-Gesellschaft ist umso bedauerlicher“, so Elb-Link-Geschäftsführer Bernd Bässmann „als seit der Übernahme der Fährroute im Mai sowohl die Auslastung der Fähre als auch die Rentabilität des Betriebs nachhaltig verbessert werden konnten. Zudem sieht das Management weiter erhebliches Potenzial zur Steigerung des Fahrgast- und Frachtaufkommens.“ Die Fährroute war erst im Sommer im Rahmen eines „Management-Buy-outs“ als Interimslösung von der insolventen Vorgängergesellschaft übernommen worden. Seither hat Elb-Link rund 180.000 Fahrgäste, 58.000 Pkw und 7.000 Frachteinheiten befördert.

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Um die Fährlinie wieder aufnehmen zu können und in sicheres Fahrwasser zu steuern, werden in den derzeitigen Gesprächen zwei Perspektiven verfolgt: Einerseits kurzfristig mit Hilfe von finanzstarken Investoren und Unterstützung der Landesregierungen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen reibungslosen Weiterbetrieb zu schaffen; andererseits langfristig den Pendelverkehr über die Elbe mit zwei, gegebenenfalls kleineren Schiffen in kürzerem Takt zu organisieren und damit auch wirtschaftlich rentabler operieren zu können. „Das heutige Management von Elb-Link hat gezeigt, dass wir mit großem Engagement und gegen zähe Widerstände einen zuverlässigen und erfolgreichen Fährbetrieb etablieren konnten“, so Bässmann. red

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