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Martin Schrüfer,

Fredrich Claezon mit Europäischem Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge ausgezeichnet

Berlin, 17.11.2017 - Fredrich Claezon wird mit dem Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge ausgezeichnet. Der 39-Jährige SCANIA-Ingenieur wurde im Rahmen des DEKRA Zukunftskongresses Nutzfahrzeuge in Berlin für seine wertvollen Beiträge zur Steigerung der Sicherheit von Nutzfahrzeugen geehrt.

Personen: Fredrich Claezon mit Europäischem Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge ausgezeichnet

Fredrich Claezon erhält die Ehrung für seine exzellenten Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der Elektronik, die zu einer intensiven Steigerung der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit von Nutzfahrzeugen im Straßenverkehr beigetragen haben“, sagte Prof. Dr. Egon-Christian von Glasner, Ehrenmitglied des Präsidialrats der Europäischen Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse (EVU), in seiner Laudatio. 

Der Preis wird in diesem Jahr zum 28. Mal von der EVU, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und DEKRA für herausragende technische Innovationen oder für ein herausragendes Gesamtwerk an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um die Sicherheit des Nutzfahrzeuges verdient gemacht haben. Fredrich Claezon wurde im Jahr 1977 geboren. Er studierte Computerwissenschaften an der Universität von Linköping in Schweden und beendete sein Studium mit dem Titel eines Master of Science im Jahre 2006.

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Er begann im gleichen Jahr seine Karriere als Integrationsingenieur bei General Motors / Saab Automobile in Trollhättan. Dort war er für den Fahrsimulator zuständig. Diese Position beinhaltete auch die Vorentwicklung von Funktionen bestimmter intelligenter Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems – ADAS), wie zum Beispiel Müdigkeits- und Unaufmerksamkeitsermittlung, aber auch simulatorbasierte Untersuchungen von Mensch-Maschine-Schnittstellen (Human Machine Interfaces - HMI).

Im Jahr 2008 wechselte Fredrich Claezon zu SCANIA in Södertälje als Entwicklungsingenieur für Sicherheitssysteme. Er hatte damit auch die Zuständigkeit für alle Airbag-Systeme für die schweren Nutzfahrzeuge. Zusätzlich übernahm er das Vorentwicklungsprojekt „Erkennung von Fußgängern und Zweiradfahrern“.

Im Jahr 2011 wurde er zum Senior Engineer ernannt, mit der Verantwortung für die Entwicklung des „Rollover Airbag Control System“ für Nutzfahrzeugkabinen und für die serienmäßige Einführung eines MobilEye-basierten Kamerasystems, das für das  Spurhaltungs- und  Notbremssystem eingesetzt wird. Dafür definierte er die Grundlagen und entwickelte die entsprechende Software. Viele der von Fredrich Claezon entwickelten ADAS sind bereits in Serienproduktion. Derzeit beschäftigt er sich intensiv mit dem autonomen Fahren von schweren Nutzfahrzeugen.

Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands DEKRA SE und verantwortlich für die Business Unit Automotive, erklärt dazu: „Gerade im Nutzfahrzeugbereich hat es in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte mit Blick auf die Verkehrssicherheit gegeben. Die Unfallstatistik beweist das eindrucksvoll. Fredrich Claezon hat mit seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die positive Entwicklung auch in Zukunft fortgesetzt werden kann. Diesen Beitrag würdigen wir mit dem Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge.“

DVR-Hauptgeschäftsführerin Christian Kellner würdigte die Leistung von Fredrich Claezon mit den Worten: „Gemeinsam mit seinen Mitgliedern setzt sich der DVR intensiv dafür ein, die Unfallzahlen und Unfallfolgen weiter zu reduzieren. Hierbei leitet uns die Sicherheitsstrategie ‚VISION ZERO‘. Die Einführung von aktiven und passiven Sicherheitssystemen hat bereits in der Vergangenheit zur signifikanten Unfallreduktion beigetragen und wird auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Sicherheit auf unseren Straßen leisten.“ red

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